April 18, 2021
Von Emrawi
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Aus der Vereinzelung unserer KĂ€mpfe auszubrechen, ist angesichts des Elends, mit dem wir konfrontiert sind, nicht unbedingt leichter geworden. Gleichzeitig regt sich aber an vielen Hebeln des kapitalistischen Systems Widerstand. Massive Blockaden gegen die mörderische Abschiebemaschinerie, die Politisierung und BekĂ€mpfung von Feminiziden und patriarchaler Gewalt, KĂ€mpfe gegen die Verschlechterungen im Bildungsbereich, Streiks von Menschen im Sozial- und Gesundheitsbereich und andere ArbeitskĂ€mpfe, Widerstand von Rassismus Betroffener, Selbstorganisierung von migrantischen (Care-)Arbeiter*innen, direkte Aktionen gegen Demos der antisemitischen Corona-Leugner*innen, Streiks fĂŒr ein Ende der industriellen Umweltzerstörung oder der Aufbau solidarischer Nachbar*innennetzwerke und Organisierung von Kulturarbeiter*innen finden allen Widrigkeiten zum Trotz in Wien aktuell statt.

Wir bringen all diese KĂ€mpfe am 1. Mai 2021 in einer Demonstration zusammen. Wir wollen sie sichtbar machen, nach gemeinsamen Strategien suchen und noch kollektiver fĂŒhren. Bei all den Unterschieden, mit denen wir zu tun haben, eint uns die Überzeugung der Möglichkeit und die Sehnsucht nach einer radikal anderen, einer solidarischen Gesellschaft. Einer Gesellschaft frei von Ausbeutung, Herrschaft und patriarchaler und rassistischer Gewalt. Einer Gesellschaft in der wir alle ohne Angst verschieden sein können.

Deshalb, heraus zum 1. Mai!

Wo: U3 Ottakring, 16. Bezirk

Wann: 12 Uhr




Quelle: Emrawi.org