Mai 18, 2022
Von InfoRiot
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Brandenburger FlĂŒchtlingsorganisationen fordern weniger SammelunterkĂŒnfte

In Brandenburg sind viele GeflĂŒchtete in SammelunterkĂŒnften untergebracht. Nach Angaben des Sozialministeriums lebten Ende vergangenen Jahres 48 Prozent in GemeinschaftsunterkĂŒnften, weitere 19 Prozent in WohnverbĂŒnden und 33 Prozent in einer Übergangswohnung. Von den rund 26.000 ukrainischen GeflĂŒchteten sind 21.000 in PrivatunterkĂŒnften untergebracht, weitere 1.000 in NotunterkĂŒnften.

Ein BĂŒndnis, dem unter anderem der FlĂŒchtlingsrat Brandenburg, die Potsdamer SeebrĂŒcke und der Verein Opfer­perspektive angehören, forderte am Dienstag von der Landesregierung eine bessere Unterbringung der GeflĂŒchteten. SammelunterkĂŒnfte seien kein Mittel zur Integration und zudem gesundheitsgefĂ€hrdend, hieß es in einem gemeinsamen Appell. Der Aufenthalt in sogenannten Einrichtungen der vorlĂ€ufigen Unterbringung sei lĂ€ngst nicht mehr vorlĂ€ufig. Das BĂŒndnis forderte, dass GeflĂŒchtete unabhĂ€ngig von Bleibeprognose und Herkunftsland nach spĂ€testens vier Wochen in die Landkreise verteilt werden. Es bestehe ein Rechtsanspruch besonders schutzbedĂŒrftiger Personen auf Unterbringung in einer Wohnung, dem aber die Kommunen regelmĂ€ĂŸig nicht nachkĂ€men. (dpa)




Quelle: Inforiot.de