Mai 12, 2022
Von Indymedia
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Militantes Grußwort an
 â€žTOGETHER IN LOVE AND RAGE – Kongress fĂŒr die anarcha-queerfeministische Revolte!“

“Selbstorganisierung von Queers und FLINTAs hat Potential fĂŒr SelbstermĂ€chtigung und revolutionĂ€re Perspektiven”

Schön, dass Ihr zusammen kommt.
Bezugslosigkeit und Vereinzelungen sind Merkmal dieser Zeit. Wir wollen mit unserem Grußwort politische BezĂŒge und Verbindungen her stellen, weil auch wir es wichtig finden, soziale Isolierung aufzubrechen.
Wir, die Verfasser:innen, eine organisierte Zelle, bleiben in Deckung und werden nicht an dem Kongress teilnehmen. Im Geiste und Herzen sind wir dabei.

Wir finden es toll, dass im wohlstandsgetrÀnkten Deutschland Menschen nach Auswegen suchen, um mit dem patriarchalen Rollback, den patriarchalen Kriegen und dem Militarismus, dem Rassismus, der Ausbeutung, dem Klassismus, der Zerstörung der Umwelt und des Klimas, den Feminiziden und den Sexismen im Alltag, Schluss zu machen. Eure Initiative und PrÀsenz macht uns Mut.

UnterschĂ€tzen wir nicht die eigene Kraft und Wichtigkeit unserer Initiativen und Aktionen. UnterschĂ€tzen wir nicht gute BĂŒndnisse auf Augenhöhe mit anderen. Auch international. Wir könnten stĂ€rkere Akzente setzen, als wir uns alle derzeit zutrauen, so unser Eindruck.

Wir alle werden einen langen Atem brauchen. Und starke, solidarische Strukturen gegen Repression.

Wenn wir uns was wĂŒnschen dĂŒrften, dann:

      Eine Diskussion ĂŒber antipatriarchale und queerfeministische, soziale und sozialrevolutionĂ€re Perspektiven von Widerstand, ohne oder fern von IdentitĂ€tspolitik und identitĂ€ren Strukturen. Einen Widerstand, welcher die Blase verlĂ€sst und sich gesellschaftlich ĂŒberall einmischt.

      Eine Diskussion, ob und wie die Wechselwirkung von sozialen KĂ€mpfen und militanten und verborgenen Gruppen wie der unseren, wĂŒnschenswert wĂ€re und wie sich diese gestalten könnte. Wir fragen uns, ob wir uns politisch mit  konkreten Ideen und VorschlĂ€gen in der Zukunft einbringen sollten.

      Eine Diskussion, wo militante Interventionen gewĂŒnscht wĂ€ren, wo militanten Interventionen politischen Auseinandersetzungen und KĂ€mpfe konkret unterstĂŒtzen können. Dann können wir unsere KrĂ€fte bĂŒndeln und Widerstand in seiner gesellschaftlichen Wirkung verstĂ€rken um ein oder mehrere Vorhaben und Projekte durchzusetzen.
      

Wir sind da. Wir hören Euch. Ihr habt von uns gehört. Und Ihr hört von uns. Wir werden versuchen, KĂ€mpfe mit unseren Mittel zu supporten und zu flankieren, wenn das ausgesprochen und gewĂŒnscht wird.

Eine organisierte Zelle




Quelle: De.indymedia.org