November 28, 2020
Von Indymedia
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WĂ€hrend die AntifaschistInnen, die sich aktiv dem Rechtsruck auf der Straße stellen, massiv und brutal angegangen werden, werden sie oft in der Zeit danach vor Gerichte gezerrt und wie Kriminelle verurteilt. Auch in den Duisburger Gerichten wurden vor wenigen Monaten einige AntifaschistInnen verurteilt, weil sie z.B. am 1. Mai 2019 auf der Straße versucht haben mit vielfĂ€ltigen Aktionen den bundesweiten Aufmarsch der Neonazi Partei “Die Rechte” zu verhindern. Auch in der Zeit danach gab es immer wieder Anzeigen und Gerichtsurteile gegen aktive AntifaschistInnen. Dieser symbolische Farbangriff auf das Amtsgericht steht fĂŒr unseren Wut und unsere tiefe Verachtung gegenĂŒber ihren StaatsanwĂ€ltInnen, RichterInnen und LĂŒgen vor Gerichten.

Der Kampf gegen Rechts kann auf vielen verschiedenen Ebenen gefĂŒhrt werden, sei es mit Blockaden, Gegenprotesten, Mahnwachen oder auch ganz direkt durch körperliche Konfrontation. Aktiver Antifaschismus bleibt auch in dieser Krisenzeit notwendig, weil einerseits seit 1990 mehr als 200 Menschen von Nazis ermordet wurden und andereseits die Morde weitergehen. Wir erinnern uns an Halle und Hanau. Der Rechtsruck drĂŒckt sich auch im Polizeiapparat in Form von rechten Chat-Gruppen, rassistischer BrutalitĂ€t gegen MigrantInnen und direkte Dorhungen aus. In Diesem Zusammenhang und angesichts der Entwicklungen bleibt der militante antifaschistische Selbstschutz eine Notwendigkeit im Kampf gegen Rechts.

Diesen Samstag finden die Proteste in Kalkar gegen den AfD Bundesparteitag und Sonntag die Proteste gegen PEGIDA NRW in Duisburg statt. Auch bei diesen Protesten wird die Polizei mit allen Mitteln versuchen, die rechten Versammlungen durchzusetzen. Auch in diesem Zusammenhang kann es Repression geben. Wir verstehen dabei die Angriffe gegen einen von uns, als einen Angriff auf die gesamte antifaschistische Bewegung.

SolidaritÀt mit dem Genossen in den KnÀsten!
Solidarische GrĂŒĂŸe aus dem Pott!
Freiheit fĂŒr JO, DY und Lina!




Quelle: De.indymedia.org