Dezember 1, 2021
Von Paradox-A
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Lesedauer: 2 Minuten

Thementresen #8

Es gibt gute GrĂŒnde, die Politik von Regierungen, staatlichen Institutionen, Parteien und NGOs zu kritisieren. Gleichzeitig wollen Menschen in selbstorganisierten ZusammenhĂ€ngen eigene Politik hervorbringen. Anarchist*innen haben eine grundsĂ€tzliche Skepsis gegenĂŒber dem Politikmachen ĂŒberhaupt. In der politischen Theorie des Anarchismus werden Individuen, das Soziale, die Gesellschaft, die Ökonomie und die Gemeinschaft als Gegenpole zur Politik verstanden, wĂ€hrend letztere oftmals dem staatlichen HerrschaftsverhĂ€ltnis zugeordnet wird.
Ist politisches Handeln ĂŒberhaupt etwas, was wir verfolgen sollten? Wann, unter welchen UmstĂ€nden und wie agieren wir auf dem politischen Feld? Gibt es eine autonome Politik und was sind ihre Kriterien?
Wenn wir diesen Fragen nachgehen, können wir andere Praxisformen entdecken, selbstbestimmter und zielgerichteter in gesellschaftlichen WidersprĂŒchen handeln – und den Politikbegriff strategisch mit unseren eigenen Inhalten und Erfahrungen fĂŒllen.
Nach einem Input zum Thema werden wir in kleinen Gruppen ĂŒber unser PolitikverstĂ€ndnis reflektieren und uns gemeinsam darĂŒber austauschen, welchen Blick wir auf emanzipatorische Auseinandersetzungen haben.

ein Workshop zur politischen Theorie des Anarchismus. Ca. 150 Minuten.

educat in Kooperation mit Jonathan Eibisch. Dieser versucht seine Promotion zur politischen Theorie des Anarchismus abzuschließen und in Leipzig anzukommen. In den letzten Jahren sprach er auf etlichen Veranstaltungen, schrieb zahlreiche Buchbesprechungen, SammelbandbeitrĂ€ge und eine BroschĂŒren-Reihe, die auf paradox-a.de zu finden sind.

Anmelden könnt ihr euch: hier!

Diese Veranstaltung basiert auf Spendenbasis.Ihr könnt euch also selber aussuchen wie viel ihr spendet. Ihr könnt z.B. euren eigenen Stundenlohn pro Stunde als Orientierung nehmen. Wenn ihr wenig oder gar kein Geld habt könnt ihr auch ohne Spende teil nehmen.




Quelle: Paradox-a.de