Januar 20, 2021
Von Indymedia
431 ansichten


Micha und Hannes MĂŒller

Micha MĂŒller, wohnhaft Vor dem Haßel 6b, 21438 Brackel im Landkreis Harburg und sein Bruder Hannes MĂŒller, wohnhaft Thieshoper Straße 3, ebenfalls in Brackel, sind der Kern der JN-Struktur. Schon seit Jahren bewegen sie sich in rechtsoffenen Kreisen, radikalisierten sich jedoch mehr und mehr. Schnell orientierten sie sich in Richtung der niedersĂ€chsischen NPD und schlossen sich ihrer Jugendorganisation JN an, die zu diesem Zeitpunkt in Niedersachsen fast nur noch aus dem Braunschweiger Ableger um Sebastian Weigler bestand. Eine der ersten öffentlichen Veranstaltungen, an der Micha MĂŒller teilgenommen hat, war eine Kundgebung der Partei „Die Rechte“ am 13.02.2018 in Vienenburg, an der aber auch JN Mitglieder teilnahmen. (Siehe: https://recherche-nord.com/gallery/2018.02.13.html) Ab diesem Zeitpunkt beteiligten sich die MĂŒllers an nahezu allen JN oder NPD Veranstaltungen in Niedersachsen und auch darĂŒber hinaus.
Inzwischen ĂŒbernehmen die BrĂŒder organisatorische Aufgaben wie z.B. das Betreuen von NPD StĂ€nden auf Veranstaltungen, Ordnerdienste und Dokumentation von Aktionen. Dabei tut sich besonders Micha MĂŒller hervor, der zuletzt als Anti-Antifa Fotograf und Ordner agierte.

Zuletzt ist das NPD-GelĂ€nde in Eschede, auch bekannt als „Hof Nahtz“, ins Zentrum der AktivitĂ€ten der JN Niedersachsen und damit auch von Hannes und Micha MĂŒller gerĂŒckt. Sie fĂŒhrten interne JN-Schulungen auf dem abgelegenen GelĂ€nde durch und beteiligen sich an Baumaßnahmen unter der Leitung von Manfred Börm, bei denen die handwerklichen FĂ€higkeiten von Hannes MĂŒller, der als Dachdeckermeister in der Zimmerei seines Vaters in Brackel arbeitet, gefragt sein dĂŒrften.

Die JNler beteiligten sich ebenfalls an der NPD Kampagne „Schutzzone“ und grĂŒndeten ihren eigenen Ableger „Schutzzone Nordheide“. Im Rahmen dieser Kampagne „patrouillierten“ sie durch verschiedene Orte, u. A. Winsen, Buchholz i.d. Nordheide, Tostedt, Hanstedt und LĂŒneburg und verklebten und verteilten NPD-Propaganda. DarĂŒber hinaus sind sie fĂŒr zahlreiche öffentlich aufgehĂ€ngte Transparente und Plakate in der Region verantwortlich.

 

Lukas Weselmann

Lukas Weselmann wohnhaft Dorfstraße 14 in 21445 Wulfsen, ebenfalls im Landkreis Harburg, ist Mitglied der JN Niedersachsen und gehört zur Brackeler Ortsgruppe. Der Anfang 20 jĂ€hrige ist in dem kleinen Ort in der LĂŒneburger Heide aufgewachsen und ist in die Dorfstruktur als Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Wulfsen integriert.

Seit Ende 2018 tritt Weselmann öffentlich auf Veranstaltungen und Demonstrationen im NPD Kontext auf. Er gehörte zum Kern der Kampagne Schutzzone Nordheide und beteiligte sich zuletzt auf dem Nathz Hof in Eschede.

Hendrik Höft

Hendrik Höft, wohnhaft Baywiesen 2 in Oersdorf bei 21702 Ahlerstedt im Landkreis Stade, gehört ebenfalls zum Kreis des Brackeler JN StĂŒtzpunktes. Er tritt, genau wie Lukas Weselmann, seit Ende 2018 auf Veranstaltungen und Demonstrationen der NPD öffentlich in Erscheinung.

Als Teil der JN nahm er unregelmĂ€ĂŸig an den Patrouillen der Schutzzone Nordheide teil, beteiligt sich aber aktuell an den AktivitĂ€ten und dem Aufbau des NPD Zentrums in Eschede.

Hendrik Höft kommt aus einem sehr lÀndlichen Umfeld im Landkreis Stade. Vor seiner Organisierung in der aktiven Neonaziszene, hat er auf Dorfpartys und Geburtstagen unter dem Namen DJ Hendrik aufgelegt. Ob diese QualitÀten in seinem jetzigen Umfeld noch gefragt sind, ist zweifelhaft.

Inzwischen beschrĂ€nken sich die AktivitĂ€ten der Struktur, die noch eine Handvoll weitere Mitglieder umfasst, nicht mehr nur auf die Region, sondern weiten sich auch auf das Hamburger Stadtgebiet aus, wie ihre letzte Aktion, das Entrollen eines Banners vom Phönix-Center in Hamburg-Harburg, zeigt. Im Besonderen wird der „Hof Nahtz“, das neue Schulungszentrum der NPD in Niedersachsen, wie sich jetzt bereits andeutet, eine besondere Bedeutung in der Entwicklung dieser Neonazi-Struktur haben.

Es gilt, diesen neonazistischen Umtrieben ein Ende zu setzen. Antifa heißt Angriff.




Quelle: De.indymedia.org