Oktober 13, 2021
Von InfoRiot
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Das alles ist eine gezielte anti­semi­tis­che Pro­voka­tion, die hĂ€tte ver­hin­dert wer­den mĂŒssen. Laut Beobachter*innen vor Ort muss die Fried­hofsver­wal­tung gewusst haben, was hier am Geschehen war. So war die Trauer­feier in der Kapelle offiziell am Fried­hof­sein­gang bekan­nt­gegeben und der Fried­hofsver­wal­ter O. Ihle­feld war selb­st vor Ort. Wenn Hafen­may­er nicht wieder umge­bet­tet wird, ist es den Neon­azis hier nicht nur gelun­gen eine his­torische jĂŒdis­che Grab­stĂ€tte zu entwĂŒrdi­gen, sie hĂ€t­ten sich auch eine zen­tral in Deutsch­land gele­gene Pil­ger­stĂ€tte mit hohem Sym­bol­w­ert gesichert, wo jĂ€hrlich der deutsche Opfermythos und die Erhe­bung ĂŒber JĂŒdin­nen und Juden zele­bri­ert wer­den kön­nte. Die EKBO muss han­deln und die Grab­stĂ€tte Fried­laen­ders auch fĂŒr die Zukun­ft schĂŒtzen. Nur so kann dieser neon­azis­tis­che Wall­fahrt­sort noch ver­hin­dert und die Sym­bo­l­ik der VorgĂ€nge gebrochen wer­den. Laut Fried­hof­sor­d­nung ist die Umbet­tung von Toten innher­halb ein­er bes­timmten Zeit möglich.



Quelle: Inforiot.de