Mai 14, 2022
Von Indymedia
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Jan Gorkow, bekannt als Monchi, steht mit der Band Feine Sahne Fischfilet auf der BĂŒhne und hat sich damit auch in linken Kreisen einen Namen gemacht. Aktuell tourt Jan Gorkow mit Lesungen zu seinem Buch Niemals satt durch die gesamte BRD und erreicht in Rezensionen die Zuschreibung einer „ungeschönten“, „selbstkritischen“, „grundehrlichen“ Selbstreflexion.

Wir meinen: Jan Gorkow ist „schonungslos“, „gewalttĂ€tig“, „narzisstisch“, „hart“, „maßlos“, grenzĂŒberschreitend und bekennender Lokalpatriot.

Gegen Jan Gorkow gibt es Anschuldigungen sexualisierter Gewalt und des Machtmissbrauchs. Wir wissen, dass er ein TĂ€ter ist. Wir wollen hier allen Betroffenen grĂ¶ĂŸtmöglichen Schutz bieten und werden daher an dieser Stelle keine Einzelheiten ĂŒber die Taten veröffentlichen. Wir fordern: Schaut hinter die Fassade! SolidaritĂ€t mit allen Betroffenen! Wir können das Handeln und das Schweigen des Labels audiolith, des Managements JKP und vor allem von Feine Sahne Fischfilet in keinster Weise verstehen und sind erschĂŒttert, wie sich das öffentliche Bild dieser Person, die sich nach außen mit solidarischen und politischen Aktionen schmĂŒckt, halten kann. Wir schenken allen Betroffenen uneingeschrĂ€nkten Glauben und fordern:

Keine BĂŒhne fĂŒr TĂ€ter! Schluss mit dem Mackertum! Schluss mit sexuellen Übergriffen! Wir fordern: Gerechtigkeit und AufklĂ€rung sowie tatsĂ€chliche Ehrlichkeit und Selbstreflexion!

Wir sagen: Keine BĂŒhne DEM TĂ€ter! Solidarisiert euch mit den Betroffenen sexualisierter Gewalt! Hinterfragt Jan Gorkow und die Rolle, die er sich mit seiner Band und dem Buch Niemals satt geschaffen hat!

Wir fragen uns: Sollten die noch bevorstehenden Termine seiner Lesereise ohne kritisches Hinterfragen und ohne Widerspruch stattfinden?

Wenn ihr selbst betroffen seid, möchten wir euch herzlich einladen uns zu schreiben. Wir werden ein offenes Ohr fĂŒr euch haben. Gerne können wir auch eine Plattform bieten, um betroffene Personen zusammenzufĂŒhren und geben euch gerne jegliche UnterstĂŒtzung sowie Support. Uns liegt dieses Thema sehr am Herzen, da wir teilweise selbst betroffene Personen sexualisierter Gewalttaten sind. Eine entsprechende E-Mail Adresse wird aktuell eingerichtet und in den kommenden Tagen hier und ĂŒber unsere KanĂ€le veröffentlicht werden.

Quellen:

– Jan Gorkow schreibt: „Es wird immer maßlos!“ (https://www.ndr.de/kultur/buch/tipps/Von-brechenden-Stuehlen-und-Sucht-S…)

– Die Kritiker*innen bewerten das Buch als „ungeschönt und ehrlich“ (OZ, Stefanie BĂŒssing), „[
] eine sehr ehrliche, selbstkritische, stellenweise Ă€ußerst drastische Bestandsaufnahme.“ (RND, Jan Sternberg); „[
] man bleibt einfach gern sitzen bei diesen Typen, der unkorrekt, leidenschaftlich und grundehrlich ist.“ (NDR Kultur, Leonore Lötsch)

– „hart“: Jan Gorkow mit taz (https://taz.de/Monchi-von-Feine-Sahne-Fischfilet/!5846380/)

– „gewalttĂ€tig“: „Angefangen bei seinen gewalttĂ€tigen Eskapaden als Hansa Rostock-Fan bis hin zu seinen Touren mit ‚Feine Sahne Fischfilet‘, flankiert von vielfĂ€ltigen Engagements kĂŒnstlerischer, politischer, mitunter auch extremer Natur.“ (https://www.nordkurier.de/demmin/warum-sich-saenger-monchi-in-jarmen-fas…)

– „schonungslos“: Aus der Kritik „Ein ehrlicher, schonungsloser Bericht ĂŒber einen schweren Weg voller Überwindungen und HĂŒrden, ĂŒber eine Suche nach Ursachen, die letztendlich zu ehrlicher Selbstreflexion fĂŒhrt“ (APA Austria, Presse Agentur)

– „narzisstisch“: „Dann kommt bestimmt mein Narzissmus dazu“ (Jan Gorkow im Interview mit Jan Sternberg, https://www.rnd.de/promis/feine-sahne-fischfilet-saenger-monchi-hat-65-k…)




Quelle: De.indymedia.org