September 23, 2022
Von Schwarze Ruhr-Uni
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Ab Oktober laden wir jeden Sonntag zu einen offenen Treffen fĂŒr Selbstorganisation und Gegenseitige Hilfe in der Versorgungskrise ein:

In den aktuellen Katastrophen (wie Energiekrise, Inflation, Klimawandel), die sich in Zukunft noch ausweiten werden, mĂŒssen wir uns gegenseitig helfen statt auf Staat und Politiker*innen zu hoffen. Der Staat hatte noch nie unser Bestes im Sinn, sondern war immer eine Institution zu unserer Ausbeutung. Statt Forderungen an ihn zu stellen, wollen wir einander gegenseitig auf Augenhöhe helfen!

Gegenseitige Hilfe & Selbstorganisation
Kennst du Menschen, denen Strom und Gas abgedreht werden sollen oder die ihre Wohnungen verlieren könnten/bereits verloren haben? Oder bist du selbst davon bedroht? Tun wir uns zusammen und schauen, was wir dagegen tun können!
Aufgrund der steigenden Energiepreise werden auch viele nicht mehr ausreichend heizen können und (er-)frieren. Überlegen wir uns wie wir WĂ€rmorte schaffen und warme Kleidung und Decken sammeln können!
Auch Hunger betrifft aufgrund steigender Lebensmittelpreise immer mehr Menschen. Kurzfristig können wir schauen wie wir ohne Geld zahlen zu mĂŒssen oder gĂŒnstig Lebensmittel bekommen und sie verteilen. Oder wir kochen gemeinsam fĂŒr Leute ohne funktionierende KĂŒche.
Ab dem FrĂŒhjahr wird es dann Zeit selbst mit dem Anbau von Nahrung zu beginnen. Das wollen wir jetzt vorbereiten. Wenn die DĂŒrren und Fluten aufgrund der Klimakatastrophe weiterhin zunehmen, werden wir jede zusĂ€tzliche AnbauflĂ€che brauchen. Und Selbstanbau macht uns auch unabhĂ€ngiger von den steigenden Preisen/der Inflation.
Wusstest du, dass es NahrungswĂ€lder gibt? Also WĂ€lder in denen Essen angebaut wird? Diese WĂ€lder sind widerstandsfĂ€higer gegenĂŒber Trockenheit und Überschwemmungen als industrielle Landwirtschaft. Außerdem wĂ€chst dort auf der gleichen FlĂ€che mehr und langfristig braucht ihr Erhalt weniger Arbeit. Hier könnte auch so ein Wald sein.
Auch Ängste sollte mensch nicht alleine runterschlucken. Wir werden einen Ort schaffen, wo wir ehrlich darĂŒber reden können, welche Entwicklungen uns Angst machen. Außerdem wollen wir uns gemeinsam auf Extremsituationen wie z.B. lĂ€ngere StromausfĂ€lle vorbereiten.
SelbstverstÀndlich gibt es aber noch tausende, andere Ideen und Möglichkeiten. Was wir machen, bestimmen wir gemeinsam. Bring dich gerne ein!

Widerstand schĂŒtzen und Inhalte verbreiten!
Hoffentlich werden diesen Winter viele Menschen auf die Strasse gehen, um den uns unterdrĂŒckenden Institutionen zu zeigen, dass sie sich verpissen sollen!
Der Staat, seine Polizei und Justiz werden darauf mit Gewalt, Verhaftungen und Gerichtsprozessen reagieren. Darum planen wir bei den Treffen auch Wissen weiterzugeben wie mensch sich vor Verfolgung schĂŒtzt. Wir können auch darĂŒber reden, wo die nĂ€chsten Demonstrationen stattfinden und wie wir dort unsere Ideen von Selbstorganisation verbreiten können.

Gemeinsam Lernen und Essen
Um uns gegenseitig zu helfen, werden wir vieles lernen mĂŒssen, beispielsweise wie Nahrungsmittelanbau in der Stadt funktioniert, wir besser mir Konflikten untereinander umgehen, Überwachung und AufstandsbekĂ€mpfung funktionieren oder auch langfristig GegenentwĂŒrfe zur jetzigen Gesellschaft aussehen. Auch hierfĂŒr wollen wir einen Raum schaffen und haben auch schon Erfahrung damit.
Außerdem wird es bei jedem Treffen etwas (veganes) zu Essen&Trinken geben, frei oder gegen freiwillige Spende (Wer nicht hat muss nichts geben).

Kein Raum fĂŒr UnterdrĂŒckung & Politik
Unser Treffen sollen einen möglich angenehmen Raum fĂŒr möglichst vielen Menschen bieten. Wir wollen wir keine UnterdrĂŒckung fortsetzen, darum ist dort kein Platz fĂŒr Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Antisemitismus, Ableismus („Behindertenfeindlichkeit“), Nationalismus oder Ausgrenzung wegen des Alters. (Staatliche) Politik und Parteien/deren Vertreter*innen haben dort auch nichts zu suchen.

Wenn dich etwas davon oder alles anspricht, dann komme zum Offenen Treffen. Es findet jeden Sonntag um 17.00 Uhr im SZ Bochum in der Jospehstr. 2 statt.

FĂŒr eine solidarische Welt!
Staat, Reiche und Unternehmen enteignen!




Quelle: Schwarzerub.blackblogs.org