Mai 16, 2021
Von La Presse
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“Herausfinden, was mir eigentlich keiner sagen will, und offenlegen, was sonst verborgen geblieben wĂ€re. Recherchieren gegen WiderstĂ€nde, um MissstĂ€nde oder Skandale aufzudecken: Das ist der Kern journalistischer Arbeit. Große RechercheverbĂŒnde haben in den vergangenen Jahren Skandale wie die Panama-Papers oder die Luxemburg Leaks aufgedeckt. Aber auch Lokaljournalismus kann mit investigativer Arbeit fĂŒr Kontrolle, AufklĂ€rung und Transparenz in Behörden und Unternehmen sorgen” lautet es in der AnkĂŒndigung eines Onlineseminars, an der Hamburger Akademie fĂŒr Publizistik, in der kommenden Woche.

In der heutigen Kurzversion des Online-Seminars behandelte Aiko Kempen, gemeinsam mit Medienschaffenden aus Leipzig und dem gesamten Bundesgebiet, die Inhalte im Schnelldurchlauf. Die Einladung erfolgte im Netzwerk “Medien machen!” durch la-presse.org.

“Im Seminar lernen die Teilnehmenden, wie sie Netzwerke aufbauen, die sie bei Recherchen unterstĂŒtzen – und wie sie gewonnene Erkenntnisse journalistisch einordnen. Wer könnte ein Interesse daran haben, mir etwas Vertrauliches zu erzĂ€hlen? Und wie spreche ich diese Personen an? Wie ĂŒberprĂŒfe ich das, was mir erzĂ€hlt wird? Und wie lerne ich, Strukturen zu erkennen und zu analysieren? Das sind Fragen, die in diesem Seminar geklĂ€rt werden – anhand von erfolgreichen Praxisbeispielen und mit Hilfe von Rechercheaufgaben, die die Teilnehmer zusammen mit dem Dozenten angehen.

Seminarinhalte

  • Suche nach Experten und Protagonisten
  • Firmeninformationen on- und offline finden
  • Aufbau eines Informanten-Netzwerkes
  • Informantenschutz
  • Rechtliche Grauzonen
  • Ethisches AbwĂ€gen bei der Recherche
  • QuellenprĂŒfung

Lernziele

Die Teilnehmenden können nach dem Seminar


  • Suchstrategien fĂŒr die investigative Recherche entwickeln
  • Suchwege jenseits der tĂ€glichen Routine nutzen
  • die GlaubwĂŒrdigkeit von Quellen besser einschĂ€tzen
  • Recherchematerial kritisch bewerten

Zielgruppe




Quelle: La-presse.org