MĂ€rz 15, 2021
Von Paradox-A
379 ansichten


Lesedauer: 2 Minuten

Schließlich noch die Aufzeichnung eines Vortrags, den ich am 23.02. bei der FAU Leipzig gehalten habe, unter: https://mega.nz/file/FcBWFRiI#Mi8OaPF-W52_Gst7e7llDmgvIA4T3JrzZ6sfgQ5QmwI

Wie immer handelt es sich selbstverstĂ€ndlich um eine bestimmte Sichtweise. D.h. ich spreche hier NICHT im Namen der FAU, auch wenn wir den LektĂŒre-Workshop in ihrem Rahmen organisiert haben. (Das ist nicht nur eine formale Äußerung, sondern einfach fair gegenĂŒber allen, die andere Sichtweisen haben und auch nĂ€her an der gewerkschaftlichen Praxis sind als ich!). Der erste Teil zur Klassengesellschaft ist im VerhĂ€ltnis zu den anderen Punkten etwas lang geraten. Im Grunde genommen brĂ€uchte es eigentlich 5 Grundlagen-VortrĂ€ge, in denen die einzelnen Gliederungspunkte angemessen und fundiert ausgefĂŒhrt werden wĂŒrden: 1) Klassengesellschaft im 21. Jahrhundert, 2) Geschichte des Anarch@-Syndikalismus, 3) Grundbegriffe, 4) Die Kluft ĂŒberwinden: AnsprĂŒche und Wirklichkeiten, 5) Konturen eines libertĂ€ren Sozialismus und die Rolle autonomer Gewerkschaften heute.

Die Folien dazu findet ihr wiederum hier:

Grundlagen des anarchistischen Syndikalismus

Der anarchistische Syndikalismus ist eine Strömung in der Gewerkschaftsbewegung, welche die Selbstorganisation der Arbeiter*innen, ihre Autonomie gegenĂŒber Staat und Parteien und den Föderalismus betont. Mit ihm werden die direkte Aktion als Methode bevorzugt, die ErmĂ€chtigung der Arbeiter*innen und die Herausbildung ihres Bewusstseins befördert. Anarchistische Syndikalist*innen gehen dabei von einem weiten Klassenbegriff aus, unter dem sich LohnabhĂ€ngige aus unterschiedlichen sozialen Situationen und Positionen in der Klassengesellschaft zusammenschließen können. Dabei dienen die Syndikate zugleich als Kampforganisationen und Keimzellen der angestrebten Gesellschaft und versuchen sie somit bereits im Hier&Jetzt zu verwirklichen.




Quelle: Paradox-a.de