April 2, 2022
Von Paradox-A
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Ebenfalls noch mal als Hinweis und Erinnerung daran, falls noch jemand nicht vom Netzwerk „Operation Solidarity“ mitbekommen haben sollte. So sieht gelebter und funktionierender anarchistischer Transnationalismus aus! Sich nicht zu positionieren, ist keine Option. Das bedeutet nicht, die NATO, den Imperialismus der westlichen Staaten oder die Militarisierung der BRD gutzuheißen. Sondern den Blick auf Sichtweisen und Ansatzpunkte jenseits von Nationalstaaten, Kapitalismus, Patriarchat, weiße Vorherrschaft und Naturzerstörung zu richten. Emanzipatorisches Handeln gibt es überall. Die Frage ist nicht primär, welche reale Macht wir im Verhältnis zur organisierten Klassenmacht der Kapitalisten, der hochgerüsteten Repressionsapparate, den Mainstream-Medien oder dem von herrschaftlichem Denken und Fühlen geprägten Alltagsverstand der Leute haben. Die Frage ist: Tun wir, wozu wir in der Lage sind, weil wir eigentlich wissen, das es das Richtige ist? Und vertrauen wir darauf, dass Andere dies begreifen und sehen werden?

Operation Solidarity ist ein beeindruckender Ansatz, wie gelebte transnationale Solidarity im 21. Jahrhundert aussehen kann: https://operation-solidarity.org/

In der Diskussion (die vermutlich schon viele wahrgenommen haben) werden Hintergründe und Einsnchätzungen von Genoss*innen aus der Ukraine, Belarus und Russland gegeben.




Quelle: Paradox-a.de