November 5, 2021
Von End Of Road
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Neues Brandgutachten beweist nachdrĂŒcklich und zweifelsfrei:

Oury Jalloh wurde am 7. Januar 2005 von Polizeibeamten verbrannt
!

Internationaler Brandexperte widerlegt die vorsÀtzlich falsch konstruierten Behauptungen der Generalstaatsanwaltschaft von Sachsen-Anhalt, Oury Jalloh habe das Feuer selbst gelegt.

Familie von Oury Jalloh stellt Anzeige wegen Strafvereitelung im Amt gegen die Generalstaatsanwaltschaft in Naumburg und fordert Wiederaufnahme der Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft.

Das neue Brandgutachten basiert auf Brandversuchen zur Rekonstruktion des Tatortes vom 7. Januar 2005 in einem originalgetreuen Nachbau der Zelle 5 des Polizeireviers Dessau. Der britische BrandsachverstĂ€ndige Iain Peck kommt darin zu dem Ergebnis, dass der an HĂ€nden und FĂŒĂŸen gefesselte Oury Jalloh von Polizeibeamten angezĂŒndet worden sein muss.

DarĂŒber hinaus haben im Vorfeld durchgefĂŒhrte Bewegungsversuche einer gleichermaßen 4-Punkt fixierten Person auf einer Matratze in OriginalgrĂ¶ĂŸe gezeigt, dass Oury Jalloh weder den Bewegungsspielraum noch andere Möglichkeiten hatte, die Matratze selbst anzuzĂŒnden.

Aufgrund der eindeutigen Spurenlage am Feuerzeug (Abwesenheit von Oury Jallohs DNA & Faserresten seiner Kleidung als auch der Matratze, statt dessen zahlreiche tatortfremde Spuren und Tierhaare) hatte Iain Peck bereits in seinem Gutachten im Jahr 2015 ausgeschlossen, dass dieses Feuerzeug tatsĂ€chlich im Brandschutt der Zelle 5 gelegen haben kann. Der vorgefĂŒhrte Feuerzeugrest wurde auch nicht am Tatort gefunden, sondern erst drei Tage spĂ€ter auf eine Asservatenliste hinzugefĂŒgt. Es handelt sich demnach eindeutig um eine manipuliertes Beweismittel.

Das Ergebnis des neuen Brandgutachtens steht zudem in Einklang mit den Ergebnissen des unabhĂ€ngigen, fachradiologischen Gutachtens von Dr. Boris Bodelle aus dem Jahr 2019. Dieses belegt, dass Oury Jalloh vor seinem Tod ein Nasen- bzw. SchĂ€delbruch sowie offensichtlich mehrere RippenbrĂŒche zugefĂŒgt worden waren. Das Ergebnis steht ebenfalls in Einklang mit allen toxikologischen Befunden (kein Noradrenalin im Urin, kein Kohlenmonoxid im Herzblut), die darauf schließen lassen, dass Oury Jalloh zum Zeitpunkt der Brandlegung entweder bewusstlos oder bereits tot war.

Die Familie Oury Jallohs fordert die sofortige Wiederaufnahme der Ermittlungen wegen Mordes gegen die bereits namentlich bekannten Polizeibeamten des Reviers und stellt gleichfalls Anzeige wegen Strafvereitelung im Amt gegen die fĂŒr die Einstellung der Mordermittlungen zustĂ€ndigen OberstaatsanwĂ€lte der Generalstaatsanwaltschaft Naumburg.

checkt BREAK THE SILENCE: Initiative in Gedenken an Oury Jalloh




Quelle: Endofroad.blackblogs.org