Juni 27, 2021
Von InfoRiot
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Palermo – Bei einer Konferenz in Palermo in Italien haben sich Potsdams OberbĂŒrgermeister Mike Schubert (SPD) und andere OberhĂ€upter europĂ€ischer StĂ€dte fĂŒr die Seenotrettung von GeflĂŒchteten eingesetzt. Das internationale Zusammentreffen unter dem Motto: „From the sea to the city“ am Freitag und Samstag in der Hafenstadt ist der erste Schritt im Prozess der GrĂŒndung eines europĂ€ischen Netzwerks von StĂ€dten und Gemeinden, die sich fĂŒr ein gastfreundliches Europa einsetzen, wie die Stadt Potsdam, Mit-Initiatorin der Konferenz, erklĂ€rte.

In Palermo und vielen weiteren StĂ€dten an den EU-Außengrenzen strandeten immer wieder Boote mit geretteten GeflĂŒchteten, erklĂ€rte Schubert in Palermo. „Sie wurden damit alleine gelassen, und zwar mit einer Last, die sie alleine gar nicht tragen können.“ Daher gebe es viele StĂ€dte in Europa, die sich ihrer Verantwortung stellen wollten. „So soll unsere internationale Allianz der „StĂ€dte Sicherer HĂ€fen“ auch der Beginn eines neuen Europas sein.“

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Die rund 100 StĂ€dte, Gemeinden und Landkreise, die sich im BĂŒndnis „StĂ€dte Sicherer HĂ€fen“ zusammengeschlossen haben, hatten der Bundesregierung gegenĂŒber erklĂ€rt, aus Seenot gerettete oder in ĂŒberfĂŒllten FlĂŒchtlingslagern gestrandete Schutzsuchende aufzunehmen.

Am Donnerstag hatte Potsdam eine Patenschaft mit der deutschen Hilfsorganisation Sea Eye geschlossen, die GeflĂŒchtete aus dem Mittelmeer rettet. Die Patenschaft laufe zunĂ€chst fĂŒr zwei Jahre. In dieser Zeit fördert die brandenburgische Landeshauptstadt den Verein mit 10.000 Euro. (dpa)




Quelle: Inforiot.de