MĂ€rz 22, 2022
Von InfoRiot
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Es sind weniger Leute geworden, die montags durch Prenzlau spazieren. Aber die, die kommen, sind entschlossen. Mit dabei ist stets ein junger Pfleger.

Prenzlau

Am Montagabend finden in Prenzlau seit Monaten SpaziergĂ€nge aus Protest gegen Coronamaßnahmen statt. Circa 200 Frauen und MĂ€nner brachen auch diesmal um kurz nach 18 Uhr in Richtung Bahnhof auf, um ihrem Protest gegen die andauernden Coronamaßnahmen Ausdruck zu verleihen.

+++ Corona-Proteste in der Seenplatte am Montag +++

Unter den SpaziergĂ€ngern ist meistens ein junger Mann aus einem kleinen Dorf bei Prenzlau. Gefragt, warum der in der Pflege beschĂ€ftigte 23-JĂ€hrige nicht mĂŒde wird, fĂŒr seine Ansichten auf die Straße zu gehen, sagte er: „Mich regen diese erpresserischen Sachen wie die Impfpflicht auf. Man weiß um den akuten Personalmangel in Kliniken und Heimen und will jetzt trotzdem dafĂŒr sorgen, dass tausende Menschen ihre Arbeit verlieren. Das ist doch verrĂŒckt.”

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Der UckermĂ€rker gab zu, entsetzt zu sein, zu welchen Mitteln der Staat mittlerweile greife. Jemanden mit Arbeitsverbot zu belegen und damit unter UmstĂ€nden die Existenz seiner ganzen Familie aufs Spiel zu setzen, sei schlichtweg irre. „In der Schule hat man uns gelehrt, was Selbstbestimmung und das Recht auf Meinungsfreiheit ist. Und das hat Corona jetzt alles außer Kraft gesetzt?” Er wisse aus seinem Umfeld, dass die Maßnahmen bereits zu ExistenzĂ€ngsten und Depressionen fĂŒhren. Der Anstieg von psychischen Erkrankungen, SĂŒchten und Selbstmordversuchen sei zweifelsfrei belegt. „Wo soll denn das noch hinfĂŒhren?” Bei vielen Kollegen, auch geimpften, habe er mitbekommen, dass sie am Ende ihrer Kraft seien. „Wir mĂŒssen diesen Wahnsinn stoppen!”




Quelle: Inforiot.de