MĂ€rz 14, 2021
Von InfoRiot
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Potsdam – Eine mehrfach aufgelöste Versammlung von Querdenker*innen versuchte zum Landtag zu laufen. Gegen eine Frau, die ein rechtes Symbolen mit sich trug, erfolgte eine Anzeige.

Nach­dem der Anmelder und Ver­anstal­ter eine Kundge­bung, die am heuti­gen Sam­stag zwis­chen 12.00 – 19.00 Uhr vor dem Bran­den­burg­er Tor in Pots­dam angemeldet war, ca. 45 Minuten vor dem angemelde­ten Beginn abge­sagt hat, ver­sam­melten sich um 13.00 Uhr trotz­dem rund 150 Per­so­n­en, die teil­weise Plakate mit­fĂŒhrten, die auf die The­matik der abge­sagten Ver­samm­lung hindeuteten.

Die Polizei teilte den Anwe­senden die Absage des ursprĂŒnglichen Anmelders mit und forderte sie zum Ver­lassen des Platzes auf. Daraufhin meldete ein Mann aus der Gruppe eine neue Spon­tan­ver­samm­lung bei der Polizei an. In dem anschließen­den Koop­er­a­tions­ge­sprĂ€ch wurde der neue Ver­samm­lungsan­melder darĂŒber informiert, dass er ein Hygien­ekonzept sowie bes­timmte Abstands- und Masken­tragevorschriften bei seinen Ver­samm­lung­steil­nehmern pub­lizieren und durch­set­zen muss. Daraufhin zog der Anmelder seine Anmel­dung zurĂŒck. Die Per­so­n­en ver­ließen daraufhin in kleinen Grup­pen und in ver­schiede­nen Rich­tun­gen den Platz vor dem Bran­den­burg­er Tor. In der Bre­it­en Straße bildete sich danach erneut eine Per­so­n­en­gruppe von ca. 150 Per­so­n­en, die sich offen­sichtlich aus den ehe­ma­li­gen Ver­samm­lung­steil­nehmern vom Bran­den­burg­er Tor zusam­menset­zte und in Rich­tung Hauptbahnhof/Landtag Bran­den­burg lief. Da hier offen­sichtlich eben­falls ein Ver­samm­lungscharak­ter vor­lag, ver­suchte die Polizei, den Per­so­nen­zug aufzustop­pen und einen ver­ant­wortlichen Ver­samm­lungsleit­er festzustellen. Mit­tels Laut­sprecher­durch­sagen kon­nten diese im Bere­ich zwis­chen Alten Markt und Am Kanal dann gestoppt wer­den. Hier wurde ihnen per Laut­sprecher­durch­sagen und per­sön­liche Ansprachen mit­geteilt, dass ihr Ver­hal­ten einen nicht zulĂ€s­si­gen Aufzug darstellt, der wegen der gel­tenden Coro­na-EindĂ€m­mungsverord­nung ver­boten ist. Den ange­dro­ht­en Kon­se­quen­zen und der ange­dro­ht­en Auflö­sung kamen die Per­so­n­en schließlich nach und begaben sich in kleinen Grup­pen in ver­schiedene Rich­tun­gen sowie unter­ließen jegliche, ver­samm­lungstyp­is­che Meinungskundgaben.

Ins­ge­samt hat die Polizei bei sieben Per­so­n­en die Iden­titĂ€ten fest­gestellt, um diese wegen Ver­stĂ¶ĂŸen gegen Hygien­vorschriften an die zustĂ€ndi­ge Ord­nungs­be­hörde weit­erzuleit­en. Weit­er­hin stell­ten Polizis­ten im Rah­men des Polizeiein­satzes bei ein­er Frau ein ver­botenes, recht­sex­tremes Sym­bol fest und nah­men eine Strafanzeige gegen die 58-JĂ€hrige aus dem Land­kreis Pots­dam-Mit­tel­mark auf.






Quelle: Inforiot.de