Mai 21, 2022
Von Paradox-A
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Lesedauer: 2 Minuten

Bei Radio Corax habe ich ein GesprĂ€ch zur (Anti-)Politik im Anarchismus gefĂŒhrt. Es lĂ€sst ebenfalls bei freie-radios.net anhören und downloaden und wird am 26.05. ausgestahlt. Weil wir unserer Zeit voraus sind, ist der Beitrag aber schon jetzt verfĂŒgbar. Hört gerne rein. Und macht eine Strichliste um alle „sozusagen“ und „eben“ zu zĂ€hlen.

Hier noch der Beschreibungstext de Moderatoren:

Anarchist*innen beteiligen sich oft an politischen Gruppen, politischen Aktionen und politischen Strukturen. Nicht selten Fordern sie auch eine gewisse Politik. Doch hĂ€ufig richten sie sich auch gegen Politik ĂŒberhaupt, wollen jenseits des politischen eine Alternative schaffen. So soll die libertĂ€re, befreite Gesellschaft die sie anstreben nicht von Politik geprĂ€gt sein, diverse Aktionsformen sind gezielt außerhalb der Politik angesetzt, egal ob direkte Aktionen oder Kultur-und Kunstprojekte.

Die Theorie und Praxis des Anarchismus beinhaltet ein Spannungsfeld zwischen Politik und eben jener Antipolitik. In dieser Sendung wird diesem SpannungsverhĂ€ltnis nachgegangen. Ausgangspunkt ist eine Dissertation von Jonathan genau zu diesem Thema (deren Begutachtung derzeit lĂ€uft). Er erlĂ€utert seine Erkenntnisse ĂŒber dieses SpannungsverhĂ€ltnis und diskutiert diese Begriffe anhand von eingeworfenen Zitaten, Stimmen und Musik. NatĂŒrlich geht es dabei auch um Grundlegende anarchistische Positionen zu Freiheit, Autonomie und Revolution und welche Rolle ein VerstĂ€ndnis von Antipolitik in der(n) sozialen Bewegung(en) spielen kann.

Dank an die Leihgabe der Stimmen fĂŒr die Vertonung der Zitate durch Ephraim, Clara, Bassi, Marietta, Lukas und Max aus der tagesaktuellen Redaktion und Lukas aus der Sendetechnik von Radio Corax.

Die Sendung wird auf Radio Corax am Donnerstag, dem 26. Mai 2022 im Widerhall von 17 bis 18 Uhr ausgestrahlt und bleibt Online verfĂŒgbar bis zum 02. Juni (danach wird die Sendung wegen der GEMA entsprechend der Mediathekregelung nicht mehr verfĂŒgbar sein).




Quelle: Paradox-a.de