November 19, 2022
Von Paradox-A
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Das Leben gönnt dem rastlosen Menschen keine Pause
wie die Krisen der herrschenden Ordnung den Aktivist*innen nicht

Das liegt ja schon im Wesen der Sache:
Würden sie ruhen, wären sie Passivist*innen
und wäre der Mensch nicht rastlos,
dann entweder zufrieden oder tot
/ keine besonders menschlichen Eigenschaften

ob Geldbeschaffung oder Finanzkrise, Liebeskummer oder faschistische Mobilisierung, Einsamkeit oder pandemischer Ausnahmezustand, Streiterei oder Krieg, Krankheit oder Klassenkampf von oben
/ immer ist es ein Gemähre, nie ist’s mal gut
Wie soll man sich bei all der Kriselei nicht gestört fühlen?

Der Mensch nimmt sich zu wichtig im Anthropozän
und zu unwichtig zugleich
So wird der homo crisensis hervorgebracht
und eiert von einer Tortur zur nächsten
damit er sich lebendig fühlt
und sich im rasenden Stillstand im Kreis dreht.




Quelle: Paradox-a.de