März 14, 2022
Von InfoRiot
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Zum Beginn der Internationalen Wochen gegen Rassismus wurde am Montag vor dem Potsdamer Rathaus die Flagge der Internationalen Wochen gehisst. Anders als in anderen Jahren ergänzt diese Flagge die Flagge der Mayors for Peace und der Ukraine. Die Aktionswochen finden in diesem Jahr unter dem Motto „Haltung zeigen!“ statt. Dabei nimmt die Potsdamer Migrationsbeauftragte Amanda Palenberg die Ukraine-Krise und die augenscheinliche Ungleichbehandlung von Menschen in den Blick, die aus der Ukraine fliehen: „Aktuell kommen viele Menschen aus der Ukraine und suchen Schutz in der EU, darunter auch People of Color.“ Etwa ein Fünftel der Studierenden in der Ukraine sind nicht in dem Land geboren. „Auch sie fliehen vor dem Krieg. In den ersten Tagen des Krieges wurde diesen Menschen der Grenzübertritt in die EU verweigert und zumindest erschwert. Unsere Solidarität aber wird nicht an der Hautfarbe gemessen. Es gibt keine Geflüchteten erster und zweiter Klasse“, so die Beauftragte.

OB unterstreicht Solidaritätsgedanken

Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) unterstreicht diesen Solidaritätsgedanken: „Der humanitären Krise, in der sich Europa befindet, begegnen die Potsdamerinnen und Potsdamer mit großer Solidarität“, sagte er. „Auch hier gilt es, Haltung zu zeigen: Potsdam ist eine Stadt für alle! Unsere Stadtgesellschaft baut angesichts des Krieges erst recht auf ein solidarisches Miteinander und friedliches Zusammenleben.“

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus rahmen den am 21. März gesetzten Internationalen Tag gegen Rassismus, der 1966 von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde.

Von MAZonline




Quelle: Inforiot.de