Januar 17, 2023
Von Nigra
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Heute morgen kurz nach acht Uhr wurden in Freiburg die Räume des Freien Radios Dreyeckland in Freiburg und zweier Redakteure von den Bullen gerazzt. Als Grund musste eine Verlinkung des Archivs von linksunten Indymedia in einem Artikel auf der Website des Radiosenders herhalten.

1. RDL: Hausdurchsuchung bei Radio Dreyeckland

2. RDL: Mittagsmagazin nach der Hausdurchsuchung bei Radio Dreieckland

3. SWR: Freiburg: Polizei durchsucht Geschäftsräume von „Radio Dreyeckland“

Lest hier den Aufruf zur Demo (Original auf tacker.fr):

Linke Medienarbeit ist nicht kriminell!
Kundgebung in Reaktion auf den Angriff auf die Pressefreiheit

Am 17.01.23 gab es eine Hausdurchsuchung beim freien Radio Dreyeckland in Freiburg sowie in den Privatwohnungen zweier RDL Redakteure. Vorwand ist ein Artikel auf RDL.de, der auf die offen zugängliche Archivseite linksunten.indymedia.org verweist.
Die linke Medienplattform wurde 2017 durch das Vereinsgesetz verboten.
Die Vorwürfe sind absurd und das Ganze ist ein massiver und unverhältnismäßiger Angriff auf die Presse- und Eingriff in die Rundfunkfreiheit.
Wir sind stinksauer!
Freie Medienarbeit lässt sich weder kriminalisieren noch einschüchtern.
Für die kreativen unter euch, bringt kleine und große Radios mit. Support your lokal freies Radio. Wir sind alle Radio Dreyeckland. Wir sind alle Linksunten.

Mittwoch, 18.01.23 um 17:00 Uhr
Platz der Alten Synagoge

Freiburg




Quelle: Nigra.noblogs.org