November 2, 2020
Von Indymedia
363 ansichten


Martin Luther wird fĂ€lschlicherweise in Deutschland und auf der Welt als großer Reformer der christlichen Kirche und Menschenfreund verehrt. Dass das nicht stimmt, scheinen einige auszublenden und ihn mit einem Feiertag zu ehren. Luther war unter anderem Antisemit, Patriarch, Frauenhasser und Lustfeind. Er hat mit seiner protestantischen Ethik dazu beigetragen, dass wir heute in einer Gesellschaft leben, in dem ein Arbeitsethos herrscht, der uns alle krank macht.

Hamburg hat vor drei Jahren statt den feministischen Kampftag am 8. MĂ€rz den Reformationstag am 31. Oktober als landesweiten Feiertag ausgesucht. Diese Entscheidung zeigt, dass sich wieder mal fĂŒr das Hochhalten von konservativen Werten, statt fĂŒr KĂ€mpfe von FLINTA-Personen (Frauen, Lesben, sowie inter, nicht-binĂ€re, trans und agender Personen) entschieden wird.

Da feiern wir nicht mit! Wir haben keinen Bock auf die Verehrung von reaktionÀren Arschlöchern! Wir wehren uns dagegen! Denn jeder Tag ist feministischer Kampftag!

Die Pikantifa Hamburg




Quelle: De.indymedia.org