April 28, 2021
Von InfoRiot
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Nach jetzigem Stand soll eine die traditionelle Erste-Mai-Veranstaltung in Hennigsdorf geben, sie startet am kommenden Sonnabend um 9 Uhr auf dem Postplatz und fĂŒhrt ĂŒber Havelpassage, Fontanestraße bishin zum Kundgebungsplatz hinter dem Hennigsdorfer Rathaus. Der Aufruf in diesem Jahr heißt „SolidaritĂ€t – VorwĂ€rts und nicht vergessen! „Damit wollen wir deutlich machen, dass wir daran schon lange an diesem Themen arbeiten“, erklĂ€rt DGB-GewerkschaftssekretĂ€r Detlef Almagro VelĂĄzquez. Und: „FĂŒr uns ist es wichtig, dass wir gerade am 1. Mai draußen sind“, sagt der Gewerkschafter, der Anfang August nach 30 Jahren beim DGB in den Ruhestand gehen wird. 400 Menschen sind fĂŒr die Demonstration angemeldet, der DGB geht von rund 200 Teilnehmern aus.

Allerdings wird es coronabedingt kein Familienfest geben, auch der Fanfarenzug wird nicht dabei sein können. „Nun haben wir eine Beschallungswagen, der den Demozug auch mit Musik begleiten wird“, so Almagro VelĂĄzquez. Die traditionelle Kundgebung im Anschluss an den Zug gegen 10 Uhr durch die Innenstadt wird es aber geben.

Kundgebung hinter dem Hennigsdorfer Rathaus

Hennigsdorfs BĂŒrgermeister Thomas GĂŒnther wird ein Grußwort halten, auch Hans-Joachim Schumann (Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Oberhavel), David Schmidt (Betriebsratsvorsitzender von Mahle Filtersysteme) und Volkmar Pohl, Betriebsratschef von Alstom in Hennigsdorf, werden sprechen.

„Volkmar Pohl wird ĂŒber den aktuellen Stand im Hennigsdorfer Alstom-Werk berichten“, erklĂ€rt Detlef Almagro VelĂĄzquez. Er ruft alle Teilnehemenden auf, sich an die geltenden Hygieneregeln zu halten – 1,50 Meter Abstand und medizinische Maske seien Pflicht, auch Desinfektionsmittel werde vor Ort bereitgestellt. „Wir sind ja auch draußen, da gibt es ohnehin keine große Ansteckungsgefahr.“ Almagro VelĂĄzquez rechnet fest damit, dass die Demo stattfinden kann. „Erst ab einer Inzidzenz bon ĂŒber 200 mĂŒssten wir uns nochmal mit der Polizei verstĂ€ndigen“, so der DGB-Mann.

Von Marco Paetzel




Quelle: Inforiot.de