Mai 16, 2022
Von Indymedia
165 ansichten

Am 1. Mai nahmen die Bullen Plakate gegen rassistische Kontrollen und Polizeigewalt am Ordnungsamt zum Anlass, eine Person festzusetzen und den antikapitalistischen Block anzugehen. Dieser verteidigte sich und auch die Festsetzung der Person war nicht von Dauer – wie verschiedenen Medienberichten zu entnehmen ist, konnte diese befreit werden. Seit dem sind die Stuttgarter Bullen mit Nachdruck auf der Suche nach verlorengegangenen Handschellen.

Da die Bullen offensichtlich zu inkompetent sind, ihren MĂŒll hinter sich aufzurĂ€umen, haben wir ihnen diese nun wieder zukommen lassen, nachdem wir die Handschellen nach dem Angriff auf den antikapitalistischen Block gefunden haben.

Es ist eigentlich wenig verwunderlich, dass sich deutsche Bullen von Plakaten gegen rassistische Polizeigewalt und ihre Sicherheitspoltik angegriffen fĂŒhlen. Rassistsche VorfĂ€lle hĂ€ufen sich konsequenzenlos weiter an, der NSU 2.0 hat seinen Ursprung in der hessischen Polizei und und und…

Bereits am 2. Mai legten die Bullen wieder nach: in Mannheim ermordeten sie einen Mann mit migrantischen Wurzeln, der sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand. So viel also zu den “netten Freunden und Helfern”. Im Anschluss ĂŒbte sich die gesamte LKA-Spitze in Baden-WĂŒrttemberg darin, ihre Mörder-Kollegen zu decken und AusflĂŒchte und ErklĂ€rungen dafĂŒr zu finden, dass doch noch der Tote die Schuld haben soll. Ein Muster, dass sich so immer wieder wiederholt, wie schon bei dem Mord an Oury Jalloh 2004 in Dessau.

Nun haben die Bullen ihre Handschellen wieder – wir können damit wenig anfangen. Wir wĂŒnschen den Schweinen damit so wenig Erfolg wie bisher.




Quelle: De.indymedia.org