November 19, 2020
Von Indymedia
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Schwierige Bedingungen

Der Gegenprotest ist bisher uneins in der Analyse und auch deshalb klein, zersplittert und hat kaum Strategien, wie diese BĂŒndnisse wieder zerstreut werden können. Unserer Ansicht nach bringt es nichts, die Corona-Protesterler:innen lĂ€cherlich zu machen oder zu pathologisieren. Bei Gegenprotest kann diese Strategie die eigene Klientel abschrecken und erreicht eher eine Radikalisierung und Einopferung der Gegenseite. Zu beobachten ist auch eine aufkeimende SolidaritĂ€t untereinander, um sich gegen Angriffe von außen gemeinsam zu wehren. Statt sich auf Argumente einzulassen, wird sich schĂŒtzend beispielsweise vor Neonazis gestellt. Glechzeitig kommt mensch im Umfeld der Demonstrationen mit gutem Zureden schnell an die Grenzen der AufklĂ€rungsarbeit. Zudem empfinden es viele Antifas nicht als ihre Aufgabe, die vom Staat erlassenen und von ihnen selbst teilweise in der Gestaltung kritisierten Infektionsschutzregelungen zu verteidigen. Zudem mĂŒssen auch Antifas sich in diese teilweise mobilisierungs- und organisierungsstarken Corona-Gruppierungen neu einarbeiten, ZusammenhĂ€nge verstehen und die IdeologieversatzstĂŒcke, die dort auf der Straße gemischt werden, einordnen. Je weniger offensichtlich menschenverachtend rechte Propaganda ist, je kontextloser mit Metaphern und Symbolen politischer und historischer Bildung umgegangen und je missverstĂ€ndlicher mit Begriffen wie “Freiheit” und “Frieden” hantiert wird, umso schwieriger wird es fĂŒr Gegeninformation und AufklĂ€rung. Doch das Problem existiert schon lĂ€nger. Beim Umgang mit den Corona-Protesten rĂ€cht sich letztlich, dass nicht energischer gegen antisemitischen Verschwörungsglaube, völkische Esoterik und germanisches Brauchtum vorgegangen wurde. Zu lange wurden diese PhĂ€nomene als Privatsachen abgetan, ohne sich dem theoretisch und dann auch praktisch zu widmen.

Unser Vorschlag

Wir schlagen daher vor, sich zum einen vertieft mit diesen PhĂ€nomenen auseinanderzusetzen. Esoterik und Verschwörungsideologien mĂŒssen von Antifas erkannt, ernst- und auseinander genommen werden. Dabei sollten wir uns auf unsere Kernkompetenzen besinnen: Strukturen beobachten und verstehen. Wer ist auf diesen Demos? Wo treffen sich die Personen? Wer sind die Treiber bestimmter Aktionsformen und Organisierungsprozesse? Woher kommen Infrastruktur und Ressourcen? Trotz der beschwerlichen Bildungs- und AufklĂ€rungarbeit in den Milieus selbst, sollten wir weiterhin versuchen, das Spektrum wieder zu spalten, fĂŒr Distanzierungen und (Selbst-)Differenzierungen sorgen. DafĂŒr muss unterschiedlich auf die einzelnen Gruppierungen zugegangen werden.

Im Folgenden wollen wir diese HandlungsĂŒberlegungen mit Beobachtungen und Analysen unterfĂŒttern: Wir wollen erklĂ€ren, wieso es aus unserer SIcht wichtig ist, sich den Demos als Antifas zu widmen. Dabei wollen wir zunĂ€chst im Allgemeinen auf die Proteste eingehen. Entsprechend des bereits formulierten Anspruches werden wir dann grundlegende Überlegungen zu Esoterik vorstellen und zuletzt ĂŒber einige Beobachtungen der Demonstration am 25. Oktober 2020 in Friedrichshain berichten.

Den Covid-Staat kritisieren – aber richtig!

Seit Beginn der Corona-Pandemie und den begleitenden EinschrĂ€nkungen des öffentlichen Lebens durch die Regierungen in Bund und LĂ€ndern – darunter Versammlungsverbote, Maskenpflicht, Homeschooling, Betriebs- und Gastronomieschließungen etc. – finden zahlreiche Proteste von selbsternannten FreiheitskĂ€mpfer:innen und “Maskengegner:innen” statt. Zuletzt kamen diese Leute vermehrt auch nach Berlin-Friedrichshain. Sei es als Captain Future zum Boxhagener Platz (1), bei einem Flashmob ohne Masken im Ringcenter an der Frankfurter Allee oder zu Protesten gegen das verlegte “World Health Summit” im Kongresszentrum Kosmos (2).
NatĂŒrlich sind eine Vielzahl der Infektionsschutzregelungen auch aus linker und linksradikaler Sicht zu kritisieren: WĂ€hrend das Kapital weiter zirkuliert, verwertet und ausbeutet und Staatshilfen von Großkonzernen direkt an ihre AktionĂ€r:innen weitergeleitet werden, bleibt die Frage offen, wer die Krise zahlt. Viele Kleinunternehmer:innen, Kulturschaffende, Freiberufler:innen, Angestellte in Gesundheitsberufen, Alleinstehende und Familien stoßen an ihre Grenzen und hĂ€usliche Gewalt nimmt zu. Nebenbei wurde das Versammlungsrecht zeitweise eingeschrĂ€nkt und somit Kritik an der Corona-Politik sowie der herrschenden Politik insgesamt verhindert. Denn letztere prozessiert ja auch weiter, auch wenn viele politisch Aktive sich kaum mehr trauen massentaugliche Gegenwehr zu organisieren und wir eine andere Gesellschaft zu begeistern. ZwangsrĂ€umungen finden weiterhin statt, KnĂ€ste fĂŒllen sich, Urteile werden gesprochen und die kleinen und großen Skandale unserer Zeit werden vertuscht wie eh und je.
Dennoch ist in der Kritik an den Corona-Maßnahmen zu differenzieren. Wir als radikale Linke leugnen die Corona-Pandemie nicht, sondern nehmen sie vielmehr als gesellschaftliches Problem ernst und als Anlass, SolidaritĂ€t zu thematisieren und uns selbstbewusst und antistaatlich zu organisieren.

Differnzieren und Verstehen

Bei den Coronademos ist stets von einer “bunten Mischung” die Rede. Bunt sind sie aber nur insoweit, als dass bestimmte Spektren zusammenkommen, die bisher nicht offensichtlich zusammenwirkten. Das JFDA beschreibt die Protestler:innen so: “Dazu zĂ€hlen unter anderem Esoteriker:innen und Naturheilkundler:innen, die daran glauben, dass Covid-19 durch Vitamine oder FruchtsĂ€fte heilbar wĂ€re, völkische Siedler:innen, die Kekse und Ausgaben des Grundgesetzes verteilen, glĂ€ubige Christ:innen, die auf den Demos tanzen, Impfgegner:innen und -skeptiker:innen, Antisemit:innen, die den Glauben an eine ‘jĂŒdische Weltverschwörung’ und angebliche Machenschaften u.a. der Familie Rothschild propagieren, organisierte neonazistische Kameradschaften, AfD-Politiker:innen, AnhĂ€nger:innen des QAnon-Verschwörungsmythos, Trump-UnterstĂŒtzer:innen, sogenannte ReichsbĂŒrger:innen, die die Existenz und SouverĂ€nitĂ€t der Bundesrepublik leugnen und einen ‘Friedensvertrag’ fordern, sowie zahlreiche Menschen, die diffuse Ängste haben und ihre Abneigung gegen die freie Presse, wissenschaftliche Erkenntnisse sowie die Bundesregierung und Kanzlerin Merkel aggressiv nach außen tragen.” (3)
Durch Abweichungen vom Stil und Aktionsformen gÀngiger Neonazigruppierungen und deren modernisierten Varianten (IdentitÀre & Co.) fÀllt die Einordnung zwar schwerer, kann aber gelingen wenn wir uns auf inhaltliche Leitlinien besinnen und nicht auf die Form.
Denn es gibt einiges Verbindendes: Dazu gehört ihr diffuser Glaube an dunkle MĂ€chte sowie VerschwörungserzĂ€hlungen, die UnzugĂ€nglichkeit fĂŒr (rationale) Argumente, die ihre Weltbilder ins Wanken bringen, ihre autokratische rechte Staatskritik, sowie der in allem steckende (strukturelle) Antisemitismus. Einfache und irrationale ErzĂ€hlungen, die in den Glauben an ÜbernatĂŒrliches gipfeln, haben es leicht und sorgen fĂŒr eine Polarisierung nach klarem Freund-Feind-Schema. Diese klassischen Werkzeuge populistischer Erregung und rechter Mobilisierung sind auch zu Corona-Zeiten sehr erfolgreich. Hinzu kommt, dass Krankheiten durch Viren von Esoterik:innen geleugnet werden und als persönliches Versagen in inneren Konflikten gelten. In ihrem Irrationalismus beweisen die Demonstrierenden seltsamerweise eiskaltes und sehr rationales KalkĂŒl: Der Tod von Personen durch Corona wird einkalkuliert und achselzuckend hingenommen. Ist ja auch kein Problem, wenn man entweder an das ewige Seelenleben glaubt oder aber dem Gerede von der “Mehrheit”, die aus RĂŒcksicht zu den sog. Risiko-Gruppen drangsaliert wird, auf den Leim geht. So werden nach alter sozialdarwinistischer Manier Personen und Personengruppen geopfert.

Verbreiterung und Einfluss

In der ideologischen und nun auch praktischen Übereinstimmung liegt unser Meinung nach die GefĂ€hrlichkeit der Demonstrationen begrĂŒndet. Einerseits entpuppen sich die Demos als Sprungbrett fĂŒr rechte Strukturen. Neurechte Medien und Gruppen, mit vormals geringer Reichweite können sich punktuell profilieren und ihr Netzwerk und ihren Resonanzraum ausbauen. Die BerĂŒhrungsĂ€ngste des bĂŒrgerlichen Esoterik-Lagers zum völkischen nehmen ab. Wir mĂŒssen erneut konstatieren, dass es 75 Jahre nach dem deutschen Faschismus kein Tabu mehr ist mit den Faschist:innen von heute zu paktieren ohne sich zu schĂ€men. Die Demos leisten zudem allgemein einer weiteren Verbreitung von verschwörungsideologischen und antisemitischem Gedankengut Vorschub und normalisieren diese Art und Weise auf die Welt zu schauen. Dazu beigetragen hat die GrĂ¶ĂŸe und VielfĂ€ltigkeit der Demos, das gestiegene BedĂŒrfnis der Teilnehmenden sich dort mit eigenen Statements zu beteiligen, sowie die ĂŒbereifrige mediale und gesellschaftliche Reaktion darauf. Denn trotz des UnverstĂ€ndnisses, das ihnen entgegenschlĂ€gt, entfalten die Demonstrationen großen Einfluss auf gesellschaftliche Diskussionen und Entscheidungen.

Kritik der Esoterik

Insbesondere “Esoterik” ist ein Kernbegriff, mit dem sich viele von uns aus Anlass dieser Demos noch einmal beschĂ€ftigen mĂŒssen. Als Begriff schwammig und schwer zu definieren, bedeutet Esoterik im Ursprung schlicht “Geheimreligion”. Es geht also um spezielles spirituelles Wissen, um Ersatz- oder Privatreligionen, wobei die Grenzen zur Mystik, SpiritualitĂ€t und Aberglauben sowie sektenmĂ€ĂŸiger Organisierung fließend sind. Esoterik und rechte Ideologie haben eine große Schnittmenge und insbesondere eine lange gemeinsame Tradition: Schon lange gibt es den Glauben an geheime steuernde Kreise und MĂ€chte, gibt es VerschwörungserzĂ€hlungen, welche meist antisemitisch und antikommunistisch wirken. In der Esoterik finden sich an vielen Stellen rechten Ideologiepuzzel und daraus entwickelt sich ein bizarer Alltagsverstand. Dabei gibt es Kernbereiche, die durch die Esoterik populĂ€r abgedeckt werden. Die Verbindungen zur Umweltbewegung sind nichts Neues. Diese war schon von Anbeginn reaktionör geprĂ€gt durch die deutsche Romantik und Heimatbewegung, durch den Glauben an Reinheit und an feste, sich selbst heilende Ökosysteme. FĂŒhrende Nazis, wie Heinrich Himmler, waren bekennende Esoteriker und dies wirkte sich auf Organisationen wie beispielsweise die SS aus. Zur Themenpallette gehören auch solche PhĂ€nomene, die auch viele Linke umtreiben. Die esoterische Bearbeitung von Frieden und Umweltschutz, kann nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass die Esoterik sie ideologisch rechts umstĂŒlpt. Das mĂŒssen wir greifen, aufzeigen und ernst nehmen – und z.B. stĂ€rker zeigen, welche rechte Ideologie hinter der esoterischen Thematisierung von Umwelt steht.

Der Glaube hilft?

Wie bei klassischen Religionen ist das Ziel die GefĂŒgigkeit der Betroffenen. Einerseits sollen sie durch unterkomplexe WelterklĂ€rungen im Alltag beruhigt werden, andererseits aber auch stĂ€ndig in Angst vor dem Bösen, das eigentlich ĂŒberall lauert, versetzt werden können. Überreaktionen (Isolation, Gewalt, Psychose) sind vorprogrammiert fĂŒr alle die tatsĂ€chlich daran glauben. So lange wie die Esoterik als Methode des Weltverstehens existiert, so lang wird sie sich auch schon zu nutze gemacht, um vom tatsĂ€chlichen Verstehen wegzufĂŒhren, Desinformationen zu verbreiten und um Panik und Hass zu sĂ€hen. Umstritten bleibt bisher, in welchem Maße die Demonstrierenden tatsĂ€chlich glauben, was sie rufen. Glauben sie nicht an das Corona-Virus oder die GefĂ€hrlichkeit? Benötigen diese Personen Hilfe und sind angesichts der Krise körperlich und psychisch ĂŒberfordert ? Oder ist ihnen das Virus eigentlich egal und sie sonnen sich in der Aufmerksamkeit, die ihnen mit dem Bruch eines Corona-Tabus (“Ich spuck dich an”) sicher ist? Oder instrumentalisieren hier nur Personen eine Krise, die ihnen gerade Recht kommt, um ihre Staatsfeindlichkeit von rechts voranzutreiben? Um herauszufinden womit wir es tatsĂ€chlich zu tun haben, mĂŒssen wir mehr beobachten und verstehen.

Beobachtungen Ende Oktober in Friedrichshain

Die Corona-Demos kamen seit Beginn der Pandemie in Berlin bereits mehrfach zusammen: Am Rosa-Luxemburg-Platz bei den ersten Demonstrationen vom “Zentrum Demokratischer Widerstand”, im Sommer mit AutoKorsos organisiert von Attila Hildmann (4) und spĂ€ter vermehrt im Regierungsviertel von Querdenken. Diese Demos waren im Hinblick auf die GrĂ¶ĂŸe sehr unterschiedlich, auch die genaue Zusammensetzung wandelte sich. Über diese Demos wurde bereits viel berichtet (5, 6). Wir wollen daher an dieser Stelle nur noch einige Beobachtungen vom 25. Oktober beisteuern:
Diese Demo sollte am Alexanderplatz beginnen und die Karl-Marx-Allee runter zum Kosmos fĂŒhren. Direkt am Alexanderplatz wurde die Demo erstmals aufgrund mangelnder Einhaltung von Hygieneregeln aufgelöst. Die Demonstrierenden zogen dennoch zunĂ€chst als Kleingruppen und spĂ€ter als Demonstrationszug die Karl-Marx-Allee entlang. NatĂŒrlich trugen keine der Demonstrierenden einen Mund-Nasen-Schutz und sie bewegten sich in teilweise grĂ¶ĂŸeren Gruppen. Sie kamen Passant:innen nahe und reagierten schnell aggressiv. Einem eindeutigen Milieu konnten wir die Teilnehmenden auch diesmal nicht zuordnen, von der Alterszusammensetzung bewegte sich ein Großteil zwischen 35 und 55 Jahren. Entsprechend der Beobachtungen des JFDA empfanden auch wir die Personen als weniger heterogen wie bei vergangenen Demos und haben nur wenige offensichtliche Neonazis gesehen, dafĂŒr viele christliche BezĂŒge. AuffĂ€llig war der hohe Grad an Selbstorganisation: Ein Großteil der Demonstrierenden hatte Schilder dabei, Fahnen, KostĂŒme oder Krachmacher. Ebenso eigene Megaphone und es gab viele Handyvideos und Livestreams. Die Schlagworte, die am hĂ€ufigsten zu hören waren, waren “Frieden” und “Freiheit” sowie “Nazis raus!”. Was mit letzteren gemeint war, ist fĂŒr uns nicht eindeutig erkennbar: Sicherlich unterscheidet sich das VerstĂ€ndnis der “Coronas” von Nazis von unseren Definitionen und ein Großteil wĂŒrde die Teilnahme von ‘Nazis’ an den Demos leugnen. Dennoch gibt es bei uns die Auffassung, dass sich diese Ausrufe tatsĂ€chlich authentisch auch gegen tatsĂ€chliche Nazis in den eigenen Reihen richteten – was uns hoffnungsvoll stimmt. Daneben war auffĂ€llig, dass “Nazis raus!” besonders lautstark in Richtung Gegenprotest gerichtet wurde, im Sinne von “Antifaschisten sind auch Faschisten”. Dies zeigt zum einen, dass sie linken Gegenprotest als nicht-verbĂŒndet bewerten sowie, dass ihre Worte vor allem HĂŒllen sind.

Nachweise

1: https://jfda.de/blog/2020/10/26/%f0%9d%97%9e%f0%9d%97%ae%f0%9d%98%82%f0%9d%97%ba-%f0%9d%97%a0%f0%9d%97%ae%f0%9d%98%80%f0%9d%97%b8%f0%9d%97%b2-%f0%9d%97%b8%f0%9d%97%ae%f0%9d%98%82%f0%9d%97%ba-%f0%9d%97%94%f0%9d%97%af%f0%9d%98%80/
2: https://www.berliner-register.de/vorfall/friedrichshain-kreuzberg/von-%E2%80%9Ecaptain-future%E2%80%9C-angemeldete-freedom-parade-f%C3%BChrte-vom
3: https://jfda.de/blog/2020/09/17/im-weltbild-vereint-verbindungen-von-esoterikerinnen-und-rechtsextremen-bei-den-corona-protesten/
4: https://www.rnd.de/politik/corona-protest-von-attila-hildmann-korso-zieht-hupend-durch-berlin-XNBJICQWCEPOOOKSSS6Q2OAOFQ.html
5: https://antifa-berlin.info/news/1687-zur-hygiene-demo-am-rosa-luxenburg-platz
6: https://recherche030.info/2020/hygienedemos/




Quelle: De.indymedia.org