Oktober 14, 2021
Von FAU Duesseldorf
149 ansichten

———————————————————————————————————–

Hier die Info zu den Veranstaltungen am Samstag, den 20. November:

12:00 – Workshop:
„MEINE PRIVILEGIEN UND ICH – ÜBER RASSISMUS, HAUTFARBE UND VERANTWORTUNG“
In diesem Einführungsworkshop sprechen wir darüber, wie Rassismus unseren Alltag prägt. Bei der Arbeit in der FAU kommt das Thema Rassismus oft zu kurz. Arbeitskämpfe können uns im Kampf für gemeinsame Ziele zusammenschweißen. Dabei ist ein Umgang auf Augenhöhe nötig aber nicht selbstverständlich. In dieser Veranstaltung arbeiten wir aktiv und gemeinsam daran das Konstrukt Rassismus kennenzulernen und zu verstehen, Vorurteile zu hinterfragen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln um wertschätzend miteinander umzugehen. Vorwissen ist nicht notwendig, zu Beginn des Workshops werden jedoch Regeln für das Verhalten im Workshop bereitgestellt.
— Referent*in: Monica (Autonomen BIPoC-Referat der UzK) —
16:00 – Vortrag & Diskussion:
„ARBEITSKAMPF IM HERZEN DER BESTIE – STREIK IM BORNHEIM“
Fehlender Arbeitsschutz, Lohnprellerei, katastrophale Unterbringungen – die prekäre Lebensrealität von Saisonarbeitskräften ist nicht erst seit gestern bekannt. Doch erst im Zuge der globalen Pandemie und der damit verbundenen Wirtschaftskrise schaffte es das Thema in die Massenmedien.
Aber was war da eigentlich los in Bornheim 2020? Ein Gewerkschafter der FAU Bonn gibt Einblick in die herrschaftsfreie Gewerkschaftsarbeit und berichtet von der harten Realität des einwöchigen Streiks von Bornheim – und darüber, was das Ganze gebracht hat! Selbstorganisierung der Lohnarbeitenden und darüber die Überwindung der herrschenden Verhältnisse – so lauten der Plan und die Utopie. Doch wie macht mensch das: Arbeitskampf? Nicht zuletzt in informellen Beschäftigungsfeldern wie der Saisonarbeit.
— Referent*innen: Robin Tunger (FAU Bonn) & Lucie (FAU Köln) —
18:30 – Dokumentarfilm & Diskussion:
„RADICAL RESILIENCE“
Radical Resilience ist ein Filmprojekt für alle, die sich in sozialen oder Umweltbewegungen engagieren. Das Muster scheint in vielen Bewegungen/Kämpfen das selbe zu sein: Menschen sind von Situationen überfordert und/oder muten sich über längere Zeiträume zu viel zu. Die Folgen sind Traumata oder Burnout, und in Folge dessen oftmals ein Rückzug vom politischen Aktivismus. Der menschliche Verlust, aber auch der Verlust an Wissen und Erfahrung, schwächt die Bewegungen. Wieso verlassen so viele Menschen unsere Bewegungen? Welche persönlichen Faktoren tragen dazu bei, und was ist unseren Gruppendynamiken geschuldet? Wie wiederholen wir Mechanismen der Gesellschaft die wir verändern wollen in unseren politischen Gruppen? Was kann uns helfen widerstandsfähiger zu werden? Wie können wir diversere Bewegungen aufbauen und tiefer gehenden Wandel bewirken? Im Film sprechen Menschen aus verschiedenen Kontexten über ihre Erfahrungen mit Burnout, wie es sich angefühlt hat, was die Ursachen waren, und was wir als Individuum und als Gruppe tun können, um zu heilen oder vorzubeugen.
21:00 – Musik:
„THE MERRY VAGABONDS“
Aus Krefeld
– Ort: im Ladenlokal V6. Es gilt die 3G-Regeln: geimpft, genese, getestet (PCR-Test).
– Manche Veranstaltungen werden mit Livestream zur Verfügung gestellt.
Mehr Info in den nächsten Wochen!
Und wie immer Spenden sind sehr herzlich willkommen, da mit den Spenden können wir die Mitkosten decken und unsere gewerkschaftlichte Arbeit weiter durchführen.
Konto-Inh.: FAU-Düsseldorf
BIC: GENODED1VRR
IBAN: DE25 3506 0386 1112 5200 05
Verwendungszweck: Spende FAUD
Wir freuen uns auf eure Teilnahme! Wir sehen uns da!
FAU Düsseldorf
Kontakt: faud-srw@fau.org





Quelle: Duesseldorf.fau.org