Februar 16, 2021
Von FAU Flensburg
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Seit Monaten kĂ€mpfen die Arbeiter:innen der Service GmbH Klinikum NĂŒrnberg fĂŒr gleichen Lohn fĂŒr gleiche Arbeit. Sie tun dies, da sich zwischen den Kolleg:innen teilweise hunderte Euro Lohndifferenz ergeben und fordern nun die Eingliederung aller BeschĂ€ftigten in den TVöD.

Bereits im vergangenen Oktober streikten die Klinik-ServicekrĂ€fte zusammen mit den BeschĂ€ftigten des öffentlichen Diensts. Nachdem dies beim Arbeitgeber auf taube Ohren gestoßen war, gehen die Arbeiter:innen nun in die nĂ€chste Runde ihres Kampfes.

Dabei sollte grade in Zeiten der Pandemie klar sein, dass auch das Servicepersonal in KrankenhĂ€usern essenziell fĂŒr die Gesundheit der Öffentlichkeit ist. Mit den Worten der Betriebsratsvorsitzenden Karin Reinfelder:

„Die wertvolle Arbeit aller Kolleginnen und Kollegen fĂŒr die Allgemeinheit und die Patientensicherheit in NĂŒrnberg und Umland muss endlich besser entlohnt werden!“

Sollte der Arbeitgeber in den Verhandlungen kein ausreichendes Angebot machen, mĂŒssen der Streik und die Mobilisierung ausgeweitet werden, da derzeit pandemiebedingt nur 15 der 816 BeschĂ€ftigten durch ver.di zum Streik aufgerufen sind. Hier gilt es auch ver.di in die Pflicht zu nehmen und eine Ausweitung des Streiks auf die Kolleg:innen der zwei weiteren Kliniken, die im gleichen Tarifverbund sind, zu erwirken. Dabei mĂŒssen auch grĂ¶ĂŸere Streikversammlungen aller Betroffenen organisiert und die Verbindung zu den PflegekrĂ€ften des Klinikums hergestellt werden, wie das auch im Oktober geschah. Mit diesen beiden Taktiken haben auch die Streikenden des CharitĂ© Facility Managements in Berlin gute Erfahrungen gemacht: sie beweisen, dass es höchste Zeit wird, diese Taktiken ĂŒberall zur Praxis zu machen!

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Quelle: Fau-fl.org