April 17, 2020
Von Karawane MĂŒnchen
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Das ganze Land wird derzeit aufgerufen, alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung der Covid19-Pandemie zu verlangsamen: Zuhause bleiben, kein Kontakt zu anderen Leuten, bloß nicht zu viele Menschen an einem Ort. Gleichzeitig leben in den Erstaufnahmezentren und den sogenannten Ankerzentren Asylsuchende zu hunderten in einem GebĂ€ude. Sie mĂŒssen sich sanitĂ€re Einrichtungen und Zimmer mit anderen teilen, haben kaum PrivatsphĂ€re. Sie können sich nicht ihr eigenes Essen zubereiten, sondern mĂŒssen in Sammelkantinen geliefertes Essen konsumieren – wohlgemerkt, mit hunderten anderen. Abstand halten und niemanden treffen ist nicht drin, wenn du von der Regierung in ein Sammellager gesteckt wurdest.

So anstrengend fĂŒr uns die AusgangsbeschrĂ€nkungen auch sein mögen – zu Hause in der eigenen Wohnung, mit eigener KĂŒche, eigenem PC und schnellem WLAN – im Vergleich zu der Situation in den Ankerzentren immer noch der pure Luxus. Was bereits vorher galt, wird in der Corona-Krise um so deutlicher: Sammellager sind menschenunwĂŒrdig – Schafft sie ab, ein fĂŒr alle mal!

Ruhe, PrivatsphĂ€re, eigene Kochmöglichkeiten, SchutzrĂ€ume ohne Überwachung und Kontrolle – das alles sind fundamentale Rechte, zu denen endlich auch geflĂŒchtete Menschen in Deutschland Zugang bekommen mĂŒssen. Seehofer, tear down those camps. #fckanker

———————————Ankerzentren abschaffen——————————————-




Quelle: Karawane-muenchen.org