Dezember 16, 2021
Von SolibĂŒndnis Kurdistan-Magdeburg
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Nachdem unsere Genossin Maria am 26.11.2021, einen Tag vor der bundesweiten Demonstration gegen das PKK-Verbot in Berlin, zur Ausreise aus Deutschland gezwungen wurde, besuchten wir als SolidaritĂ€tsbĂŒndnis Kurdistan-Magdeburg zusammen mit anderen AktivistInnen und FreundInnen die Demonstration mit gemischten GefĂŒhlen und brachten unsere Wut ĂŒber die Repression gegen die kurdische Freiheitsbewegung, eben auch in Person von Maria, aber auch unsere Hoffnungen und Überzeugungen von einem freiem Leben auf die Straßen der Bundeshauptstadt. Dort setzte sich die polizeiliche WillkĂŒr und die repressive Staatspraxis weiter fort. Angriffe der Polizei auf Frauen und Kinder, Störung des gesamten Demonstrations-und Kundgebungsablauf und Verbot aller Transparente und Fahnen, die einen Bezug zu gesellschaftlichen, politischen oder militĂ€rischen kurdischen Institutionen hatten prĂ€gten auch an diesem Tag das Geschehen. Trotzdem gelang es zusammen mit etwa 5.000 Menschen ein starkes kĂ€mpferisches Zeichen gegen die immer weiter eskalierende tĂŒrkisch-deutsche Repression zu setzen. Es ist die Pflicht in Zeiten des Schweigens und der Vereinzelung zusammen fĂŒr einen lauten Ausbruch aus der  OhnmĂ€chtigkeit oder Anteilnahmslosigkeit zu sorgen und ein Appell an alle demokratischen Menschen hierzulande zu senden, fĂŒr ein Leben in Freiheit und in WĂŒrde einzutreten und lĂ€ngst erkĂ€mpfte Universalrechte wie die Meinungs – und Demonstrationsfreiheit zu verteidigen.

So arbeitet es auch die UntertstĂŒtzungsgruppe Grupo Internacional an einer breiteren Öffentlichkeit fĂŒr die von Repression betroffene Maria. Im Folgenden dokumentieren wir ein Radiointerview vom 04.12.2021 der Freunde von Radio ZuSa aus Uelzen aus der Sendung “Kill_joy techno but feminist”.





Quelle: Solibuendnis.noblogs.org