Oktober 17, 2021
Von FAU Koblenz
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PrekĂ€re Arbeitsbedingungen bei Kurierdiensten sind in den letzten Jahren immer wieder ein Thema, auch innerhalb der FAU. Es gibt zum Beispiel die Deliverunion der FAU Berlin und die Deliverunion der FAU Leipzig, in denen sich vorwiegend Riders bei Deliveroo, Foodora und Cycle Logistics organisiert haben. Aktuell macht vor allem die Betriebsgruppe Dominoeffekt der FAU Leipzig von sich reden, indem sie immer wieder erfolgreich gegen die miesen Arbeitsbedingungen von Domino’s-Fahrer:innen vorgeht.

Auch bei Gorillas gibt es mit dem Gorillas Workers Collective AnsĂ€tze, sich als Arbeiter:innen an der Basis selbst zu organisieren. Das freut uns natĂŒrlich und auch innerhalb der FAU gab es immer wieder UnterstĂŒtzung und SolidaritĂ€tsaktionen fĂŒr das Gorillas Workers Collective. Dort ist jetzt die Kacke am dampfen: Auf Arbeitsniederlegungen der Riders reagierte Gorillas mit Massenentlassungen. Die Taz spricht von 350 entlassenen Fahrer:innen: Entlassungen bei Gorillas – mehr kĂ€mpferische Gewerkschaften

Auch wir als Allgemeines Syndikat Koblenz wollen dem Gorillas Workers Collective und allen kĂ€mpfenden Arbeiter:innen bei Gorillas einen solidarischen Gruß schicken und unsere Reichweite nutzen um Aufmerksamkeit fĂŒr diesen Fall zu generieren. Nicht zuletzt wollen wir dazu aufrufen, die kĂ€mpfenden Arbeiter:innen auch finanziell zu unterstĂŒtzen. Denn ein Arbeitskampf kostet Geld, gerade wenn er mit solch harten Bandagen gekĂ€mpft wird.

Die Spendenseite des Gorillas Workers Collective:
https://app.elinor.network/donate/?groupid=998840a7-d9a5-11eb-9c6a-fecbfd94ebdf&options=30,50,70,100,200,500,1000&default_amount=15

Mehr Infos unter:
https://www.fau.org/artikel/was-geht-ab-bei-gorillas
https://www.twitter.com/GorillasWorkers/

 




Quelle: Koblenz.fau.org