Juni 17, 2021
Von Die Plattform
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Seit gestern befindet sich das anarchistische Hausprojekt “Rigaer94” in Berlin-Friedrichshain unter polizeilicher Belagerung und unter medialem Dauerfeuer. Als eine der letzten Überbleibsel der KĂ€mpfe der einstmals starken Berliner Hausbesetzer*innenbewegung ist es dem zunehmend autoritĂ€rer agierenden Rot-Rot-GrĂŒnen Senat und Innenminister Geisel seit lĂ€ngerem ein Dorn im Auge. Die fĂŒr heute fĂ€llige “Brandschutzbegehung” in der Rigaer reiht sich ein in eine lĂ€ngere Tradition des Kampfes gegen linke RĂ€ume der Stadt, der jĂŒngst auch die Liebig34, die Kiezkneipen “Syndikat” und “Meuterei” und der Jugendclub “Potse” zum Opfer gefallen sind. Entgegen gerichtlicher Anordnungen hat sich heute ein Großaufgebot der Polizei Zutritt zu den RĂ€umlichkeiten in der Rigaer Straße verschafft, was gestern und heute durch erbitterten Widerstand beantwortet wurde. Wir verurteilen die Hetze der bĂŒrgerlichen Presse und die fadenscheinigen BegrĂŒndungen fĂŒr völlig ĂŒberzogene PolizeieinsĂ€tze. Dass vonseiten der Behörden zum wiederholten Male gerichtliche Anordnungen ignoriert werden und polizeiliche WillkĂŒr herrscht, ĂŒberrascht uns allerdings nicht. Diese Behörden sind Elemente der Klassenjustiz und stehen daher niemals auf unserer Seite.

Unser Wunsch nach Freiheit ist stÀrker als jede AutoritÀt! Rigaer94 bleibt!




Quelle: Dieplattform.org