April 30, 2021
Von SchwarzerPfeil
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Via Act for Freedom Now

Wir bekunden unsere SolidaritÀt mit den inhaftierten GefÀhrt_innen in Chile, die ab dem 22. MÀrz 2021 eine Mobilisierung mit den Merkmalen eines Langzeit-Hungerstreiks gestartet haben, um die Freilassung der anarchistischen Gefangenen, der Gefangenen wegen subversiver AktivitÀten, der Gefangenen des blutigen Aufstandes von 2019 sowie der Gefangenen des indigenen Mapuche-Befreiungskampfes zu fordern.

Weitere Forderungen betreffen die Änderung eines Gesetzes, das die bedingte Entlassung von Gefangenen regelt, damit dies ein festgeschriebenes Recht der Gefangenen bleibt und nicht ein „Privileg“, wie es das aktuelle Gesetz definiert. Dieses Gesetz ist voreingenommen und richtet sich eher gegen militante Gefangene, gegen anarchistische Gefangene, gegen Gefangene, die fĂŒr ihren Kampf gegen den Staat und das Kapital inhaftiert sind. Es ist ein Gesetz, das die Bedingungen fĂŒr die Möglichkeit einer Freilassung erschwert. Es zeigt sich wieder einmal, dass ĂŒberall auf der Welt der Feind einer ist. Es ist der Staat und der internationale staatlich-kapitalistische Machtkomplex.

Die Methode der Staaten, ihre politischen Gegner_innen so lange wie möglich in den GefĂ€ngnissen zu halten, ist ĂŒberall auf der Welt offensichtlich. Offensichtlich, wie auch die PrioritĂ€t der aktuellen griechischen Regierung, die, als sie an die Macht kam, die Revisionen der Gesetze des Strafgesetzbuches, wie auch des Strafvollzugsgesetzes vor kurzem beschlossen hat, mit dem Ziel, die verbleibenden politischen Gefangenen, besonders die reuelosen, die nach dem Antiterrorgesetz fĂŒr den bewaffneten Kampf, fĂŒr den stĂ€dtischen Guerillakrieg, verurteilt wurden, so lange wie möglich im GefĂ€ngnis zu halten, noch und nach Ablauf der Frist fĂŒr die BewĂ€hrung.

Und wir, die inhaftierten Mitglieder des RevolutionĂ€ren Kampfes, sind unter ihnen. Wie der Feind, so ist auch unser Kampf derselbe, trotz der Vielfalt der Bedingungen und jeglicher Unterschiede, von Chile und Chiapas bis zur TĂŒrkei, Kurdistan, Rojava, Griechenland, ĂŒberall.

SOLIDARITÄT mit den inhaftierten GefĂ€hrt_innen in Chile, die
die sich seit dem 22. MĂ€rz in Mobilisierung und Hungerstreik befinden

SOLIDARITÄT mit dem Kampf der Mapuche

SOLIDARITÄT IST UNSERE WAFFE

Die inhaftierten Mitglieder von Revolutionary Struggle

Pola Roupa und Nikos Maziotis

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Quelle: Schwarzerpfeil.de