MĂ€rz 7, 2021
Von Anarchistische Bibliothek
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(Triggerwarnung: Der Text ist voller Sarkasmus, Ironie und Zynismus)

„Der Tod ist unser stĂ€ndiger Begleiter“ sizilianisches Sprichwort

Nur um mitreden zu können verwenden wir gerne Begriffe, und ĂŒberhaupt ganz im Allgemeinen auch, die wir nicht verstehen. Ein Beispiel wĂ€re die Ontologie, ein Begriff der auch als Synonym fĂŒr Metaphysik verwendet werden kann. Die Ontologie gilt offiziell als die „Lehre des Seins“. Um diese Idee herum, oder aus der Erkenntnis dieser, stellt sich der Mensch seit Jahrhunderten viele Fragen um sein eigenes Sein, also die GrĂŒnde seines erbĂ€rmlichen Daseins. Einige Beispiele: „Wieso bin ich, kann ich alles auffassen (TotalitĂ€t), gibt es Gott, was war der Anfang, was ist das Ende, usw.“.

Aus diesem Denken, dass ja auch eine philosophische Disziplin oder Strömung ist, aber alle anderen philosophischen Disziplinen dennoch ebenso beschĂ€ftigt, kann genauso gut, wie der Titel dieses Textes – nebenbei bemerkt – erwĂ€hnt, auch die Dialektik der sozialen Revolution betrachtet werden. Aber eine Betrachtung, ein Denken ist ja noch lange kein dialektischer Vorgang, vielleicht nur der Anfang dessen, und kann bis zu seiner Umsetzung nicht ĂŒberprĂŒft werden. In der jetzigen Zeit, vielleicht sogar mehr als in anderen Epochen, gilt dieses Vorgehen als sehr weit verbreitet und vulgĂ€re Ideologien unserer Zeit wie die Postmoderne helfen noch mit. Das heißt, es gibt keine Dialektik der sozialen Revolution, sondern nur noch der Konterrevolution.

Nun stellt sich wie immer die Frage zwischen sozialer Revolution und Konterrevolution, zwischen Bewusstsein und Ideologie, zwischen Freiheit oder Sklaverei
 Diese Frage sei ja nur rhetorisch zu verstehen, weil wir ganz klar fĂŒr das Ende dieser Zeit kĂ€mpfen. Damit meinen wir nicht nur das Ende des Kapitalismus und seinen Verwalter, den Staat, sondern das Ende der herrschenden Geschichte, was nichts anderes ist als die Geschichte der Herrschenden, was im Allgemeinen einfach und schlicht als Geschichte, ohne Adjektive, bezeichnet wird. Wohl bemerkt, mit oder ohne Coronavirus.

Wenn wir uns die gegenwĂ€rtige Zeit anschauen, dann kann festgestellt werden, dass viele Dinge die stattfinden in ihrer qualitativen und quantitativen Erscheinung sich nicht sonderlich von anderen Epochen unterscheiden. Viren und Epidemien musste, muss und wird die Umwelt auf diesem Planeten stĂ€ndig ertragen – egal welche Spezies – und die UnfĂ€higkeit damit umzugehen wĂ€re, auch nichts Neues. Was nicht bedeuteten soll, man sollte es in religiöser Manier ĂŒber sich ergehen lassen, was ja typisch fĂŒr jede jĂŒdisch-christliche Kultur wĂ€re, sondern es stellt sich nun mal wieder die Frage, unter welchen UmstĂ€nden und in was fĂŒr einer RealitĂ€t findet all dies statt. Aber was auch nicht bedeutet, dass man der lĂ€ssigen Illusion des Idealismus verfallen soll und dem Glauben wir wĂ€ren wie Götter und könnten alles lösen. Nur weil der Mensch mittlerweile, sprich seit dem 6. August 1945 auf eine weitere Art und Weise, denn es gibt noch andere effiziente Arten und Weisen der Vernichtung, bewiesen hat, dass er „Jetzt bin ich zum Tod geworden, der Zerstörer der Welten.“ die Götter vom Olymp gestĂŒrzt hat und deren Schöpfung, das Leben auf der Welt, quasi zu 99% vernichten kann, heißt das noch lange nicht, dass er im selben Zug im Stande ist der Retter seines eigenen Lebens zu sein. Ganz abgesehen von der Umwelt (nicht seiner, auch wenn er diesen Anspruch erhebt) in der er lebt.

Wenn also die grĂ¶ĂŸte individuelle Katastrophe, die einem selbst passieren kann, der Tod ist, was anscheinend von den Medien und den Ideologen unserer Zeit in alle Richtungen posaunt wird, alles in einer erbĂ€rmlichen und pathetischen (doppelt hĂ€lt besser) anthropologischen Hysterie, dann wissen wir nicht nur wenig vom Leben, sondern betrachten dieses wenig, nur aus einem verzerrten und entfremdeten Blick und Sinn, wir verstehen dieses seit dem Moment an ab dem wir denken und reden nur noch als das Leben im Kapitalismus. Aber wissen wir das so genau, wie dieser Aspekt bis in seine letzte Konsequenz betrachtet und verstanden werden kann? Das Leben des Einzelnen wird nur noch durch quantitative und nicht qualitative Aspekte und Inhalte gelebt und verstanden. Die Frage ist daher nicht mehr, wie wir leben (QualitĂ€t), sondern wie lange wir leben (QuantitĂ€t). Die Fragen haben sich verdreht, so wie die Notwendigkeit der sozialen Revolution.

Um etwas Klarheit in diesen Formulierungen zu finden und um die Idee des Anarchismus zu verbreiten, verteidigen wir, dass wir kein Leben im Kapitalismus zu erwarten haben. Wenn dieser uns lange am Leben erhĂ€lt, dann nur damit jeder Tropfen Blut uns ausgesaugt werden kann, um Profit und Mehrwert aus uns rauszupressen. Dies hat nichts mit NĂ€chstenliebe zu tun. Wenn der Kapitalismus uns alt werden lĂ€sst, dann auch nur damit wir weiter konsumieren, damit wir, ob im Altersheim, im Krankenhaus oder zu Hause (falls die drei Beispiele ĂŒberhaupt vorhanden sind), zu einer Ressource fĂŒr weiteren Mehrwert und Profit werden. Denn im Kapitalismus mĂŒssen Altersheime und Pflegedienste Profit erschaffen, die Ressourcen dafĂŒr sind alte und kranke Menschen. Das Leben ohne Inhalte, sondern nur als eine VerlĂ€ngerung der Zeit fĂŒr einen selbst im Hier und Jetzt, das nennen wir die QuantitĂ€t im Denken und Handeln.

Aber um es deutlich zu unterstreichen: wir wollen diesem Elend ein Ende setzen; von dem Leben fĂŒr eine Gemeinschaft der Menschen in Freiheit kann nur die Rede sein, wenn dieses mit Inhalten gefĂŒllt ist. Inhalte, die dem Anarchismus immanent, inhĂ€rent und intrinsisch sind wie die Gegenseitige Hilfe, die SolidaritĂ€t, die kollektive und individuelle Verantwortung, Direkte Aktion, Selbstverwaltung, Selbstorganisation, KohĂ€renz, Konsequenz, Eigenverpflichtung, gleiche Möglichkeiten fĂŒr alle, jeder nach seinen FĂ€higkeiten, jedem nach seinen BedĂŒrfnissen, und vieles mehr. Das nennen wir die QualitĂ€t im Denken und Handeln.

Die Fragen aus dem ontologischen Sinne haben eine Bedeutung und die Differenzierung zwischen QualitÀt und QuantitÀt eine andere, zueinander stehen sie antagonistisch, sie sind verfeindete GegensÀtze.

Aber im Falle der Ontologie, sind all dies Fragen, die nicht aus einer sehr bestimmten Klassenfrage heraus gestellt werden, denn wir denken nicht, dass Kinder oder Erwachsene in Lima, die ihr Überleben (von Lebensunterhalt zu reden wĂ€re hier nur noch zynisch) durch das Aufsammeln von wiederverwertbarem MĂŒll stemmen, sich diese petite-bourgoisen Fragen stellen. Wer nichts zu fressen hat, stellt sich selten aus dieser bourgeoisen Sicht die Frage des Sinns des Lebens. Nicht mal wenn sie durch sozialen Zwang in die Kirche gehen, wo sie den Trost finden, der ihnen das paradiesische Leben im Jenseits verspricht.

Im Falle von QualitÀt und QuantitÀt reden wir von dem Konflikt zwischen sozialer Revolution und Konterrevolution.

Daher entblĂ¶ĂŸt sich jetzt unsere Masche, um mitreden zu können, doch nur als eine bewusste Rauchwand, um den Blödsinn zu entlarven, welchen wir auf Messers Schneide kritisieren.

Das Beispiel von den Kindern in Lima mag vielen zu extrem sein, unser Erachtens ist es das nicht, weil mindestens 75% der Menschheit, auf verschiedene Art, im absoluten Elend leben, das nur vom Kapitalismus erschaffen wird und nicht, wie es letztens zu scheinen mag – zumindest lautstark verkĂŒndet – durch das Coronavirus. Egal auf welchen bewohnten Kontinenten, das Elend trifft man ĂŒberall an, meistens ja sogar vor der eigenen HaustĂŒr, man muss hinschauen wollen, auch hier in Berlin, wo nicht wenige Menschen auf der Straße tagtĂ€glich um ihr Überleben ringen.

„Schlecht zu leben ist eine Art Tod.“ Ovid

Wir haben uns in den letzten Monaten sehr viel mit dem Thema rund um das Coronavirus beschĂ€ftigt, vor allem durch Übersetzungen aus der halben Welt, waren aber leider nicht im Stande selber dazu was zu publizieren, was aber nicht schlimm ist, weil all die Texte die wir ĂŒbersetzten in vielerlei Form ein wichtiger Beitrag gewesen sind, und sie sind es immer noch, um das zu verstehen was um uns herum geschieht.

Nun wurde jetzt aber ein Aufruf veröffentlicht, namens Zero-Covid (erinnert uns dauernd an Cola-Zero), der, wie es ausschaut, auf die UnterstĂŒtzung vieler Menschen aus den Bereichen der Akademie, Wissenschaft, Pflege, Politik, Aktivismus, Medizin, Kunst- und Kulturbereich, aber auch von bekannteren Linken zĂ€hlt.

In der Auseinandersetzung mit der BekĂ€mpfung des Coronavirus wurde, seit dieser in aller Munde ist, alles mögliche erdenkliche verkĂŒndet. Aber es gibt anscheinend immer wieder Menschen, die noch eins drauflegen mĂŒssen.

Der turbokapitalistische Staat, auch bekannt als Volksrepublik China, nicht zu vergessen: mit stalinistischen und konfuzianischen EinflĂŒssen (Mao halt), wurde je nach Monat gepriesen um danach wieder verdammt zu werden. Dieser hat allerdings aus einer staatlichen Intervention nicht nur eine AffĂ€re gemacht, sondern hat gezeigt, was der Staat im Stande ist zu tun, oder zu verwalten, wenn dieser sehr stark den Alltag bestimmt. Dies hat in den Augen vieler eine Art Bewunderung ausgelöst, wobei es nicht klar ist, ob sie wirklich verstehen wie die Kommunistische Partei Chinas ihre Macht aufrechterhĂ€lt, wie sie dazu im Stande ist und was sie dafĂŒr machen muss, um dies zu gewĂ€hrleisten. Wer weiß, vielleicht ist die Cola-Zero-Covid Initiative nur eine Werbekampagne fĂŒr die Effizienz staatskapitalistischer Interessen, sprich also fĂŒr die Volksrepublik Chinas, wurde evtl. Fritz die Katze umgedreht und ist jetzt ein Agent der roten Flut?

Dann gab es auch die Bewunderung angesichts jener Staaten, die sich auf Inseln befinden, was fĂŒr uns gewissermaßen eine Tautologie ist, was das Drosseln der Infektionen angeht. Dies wĂ€ren Neuseeland, Japan, Taiwan und Australien. Diese aufgelisteten Staat werden als Wunder der BekĂ€mpfung des Coronavirus abgefeiert, außer Irland und Nordirland, die seit langem, trotz einer Insel, in Ungnade gefallen sind.

Es scheint ein schweres GeschĂ€ft zu sein, das mit der BekĂ€mpfung des Virus und alle wollen gewinnen, aber wollen sie um der Menschen willen siegen? NatĂŒrlich nicht, es ist ein Konkurrenzkampf der Verwaltung von kapitalistischer Herrschaft. Welche funktioniert denn besser? Welche kann sich besser verewigen?

Der Lockdown wurde begrĂŒĂŸt und kritisiert, der Virus wurde als der SchlĂ€chter der Menschheit dargestellt (werden nicht alle Viren quasi mit den Vandalen gleichgestellt? Wer belagert gerade Rom? Hat der Papst ĂŒberhaupt noch Geld um sie zu bestechen?) und zur gleichen Zeit wurde dieser verneint. Alles ist drin, die Gesellschaft des Spektakels hat ein Angebot, das alle glĂŒcklich in ihrem UnglĂŒck macht. Alles ist der Logik der Warengesellschaft verfallen, aber schon seit langem, und jegliche emphatische Wahrnehmung sowie jegliche Beziehung findet nur als Verdinglichung statt.

Auch wenn die jetzige Zeit und die Reaktion darauf als was sehr krasses dargestellt wird, können wir nur darauf hinweisen, dass es nichts radikaleres als die alltĂ€gliche RealitĂ€t gibt. HĂ€ngt nur davon ab, ob man Amboss oder Hammer, RĂŒcken oder Peitsche ist.

Apropos Warengesellschaft, Spektakel und Verdinglichung, aber vor allem zweites, die Linke reduziert sich zu ihrem eigenen Produkt, zu einem Fetischismus ihrer selbst produzierten Ware. Zero-Covid ist nicht nur ein weiteres Produkt linker Intellektueller, so wie Cola-Zero das entleerte Produkt des Kapitals ist. Beide bieten dir was gesundes an, das ist das Wunder des Warenfetischismus, du wirst und sollst dich gut dabei fĂŒhlen. Wie Cola-Zero zerfĂ€llt, wenn man seine Bestandteile untersucht, zerfĂ€llt auch die Zero-Covid Kampagne zu dem, was sie letztlich ist; zu einer Illusion die nicht der Menschheit dient, sondern nur den Interessen der herrschenden Klasse.

Was den Lockdown angeht, da wurde auch alles mögliche gesagt; zu kurz, zu lang, zu lasch, zu streng, usw.. All dies gepaart mit dem noch modernen VerstĂ€ndnis ĂŒber Freiheit und so weiter. Der Staat wĂ€re auf einmal noch faschistischer als sonst, der Staat wĂŒrde uns im Stich lassen, der Staat wĂŒrde seine Verantwortung, Aufgaben und Rechenschaft dem Menschen gegenĂŒber nicht gewĂ€hrleisten usw


Der kommende Aufstand wĂŒrde jetzt quasi vor der TĂŒr stehen, als ob irgendwelche französischen Schriften und Intellektuelle irgendwelche Epiphanie herbeizaubern könnten, was sie aber vor 14 Jahren genauso wenig konnten


Wir wollen jetzt nicht alles wiederholen, was als solches bekannt ist, worĂŒber auch hier in Berlin in den letzten 12 Monaten mehr schlecht als recht diskutiert wurde, bis keiner mehr auffindbar war, mit dem man diskutieren konnte um die Waffen der Kritik zu schĂ€rfen. Außer den ĂŒblichen VerdĂ€chtigen, die natĂŒrlich trotz und vor allem aufgrund ihrer PhiloklandestinitĂ€t sich selbst mehr Steine in den Weg legten.

Fazit ist, dass unglaublich viel Blödsinn und MĂŒll gesagt wurde, mit den jeweiligen Ausnahmen, und dass das Projekt einer klassenlosen Gesellschaft, der Vernichtung von Mehrwert und Ware, von der Bildung einer menschlichen Gemeinschaft, immer mehr ins Nichts verpuffte. Es wĂ€re halt mal wieder nicht die Zeit dafĂŒr.

„ErbĂ€rmliche kleine VerhĂ€ltnisse machen erbĂ€rmlich.“ Friedrich Nietzsche

Der Altruismus der Covid-Zero Initiative-Petition ist insofern faszinierend, weil sie die Welt als Geisel des Coronavirus befreien will. Wir denken immer noch, dass die Menschheit mehr unter der Lohnarbeit zu leiden hat, aber was soll®s, eins nach dem anderen. Was sie eigentlich fordert, ist die Menschen als Geiseln zu nehmen. Sie peitschen den Staat wie ein Pferdegespann in einer Quadriga in diese Richtung, scheiße, nicht den Staat peitschen sie an, sondern uns!

DafĂŒr stimmt, bittet, schnorrt, ja sogar fleht sie fĂŒr einen solidarischen Lockdown. Dazu fallen uns so viele Allegorien, Metaphern, Oxymora ein, dass es ab jetzt wirklich lustig werden wĂŒrde, wenn es nicht um das Leben von Menschen gehen wĂŒrde. Aber das ist der springende Punkt, wir diskutieren seit sehr langem, also schon vor dem Coronavirus, nicht mehr ĂŒber das Warum Menschen um die Ecke gebracht werden, sondern nur von gewissen Arten des Wies. Diese reformistische Perversion ist nicht nur fĂŒrchterlich, aber dies wĂ€re jetzt nur eine moralische Bezeichnung des PhĂ€nomens und keine tiefgrĂŒndige ErklĂ€rung.

Wir wollen nicht ĂŒber die Wies reden, sondern ĂŒber die im Kapitalismus immanente Konsequenz, dass Menschen durch den Kapitalismus auf alle erdenklichen Arten und Weisen umgebracht werden, und dass deswegen dieser zerstört werden muss. Zero-Cola-Covid hat auch diesen Diskurs aufÂŽs Wie verschoben, so wie die radikale Linke es auch meistens macht, wenn sie sich an den TeilbereichskĂ€mpfen wie ein Junkie an der Nadel festklammert.

Alle Menschen in Europa, wobei noch nicht klar ist, ob damit die EuropĂ€ische Union gemeint ist – und vor allem auch, warum nicht weltweit? – wahrscheinlich ja, oder der Kontinent Europa, sollen auf unbestimmte Zeit eingesperrt werden. Bei sich zu Hause, falls sie eins haben. Also das, was die Regierungen der unterschiedlichen Staaten schon machen, aber nur halt lĂ€nger, bis Corona weg ist. Und dafĂŒr soll auch die europĂ€ische Wirtschaft-Ökonomie-Kapitalismus runtergefahren werden, damit sich keiner nirgendwo nicht anstecken kann. Außer jene, die wirklich arbeiten mĂŒssen; „Wir mĂŒssen die gesellschaftlich nicht dringend erforderlichen Bereiche der Wirtschaft fĂŒr eine kurze Zeit stilllegen. Fabriken, BĂŒros, Betriebe, Baustellen, Schulen mĂŒssen geschlossen und die Arbeitspflicht ausgesetzt werden. (Covid-Cola)“ Fragt sich nur mal wieder, was gesellschaftlich nicht dringend ist. Also im Kapitalismus, wo sich jede TĂ€tigkeit (Lohnarbeit) nicht durch ihren Sinn definiert, sondern durch den Mehrwert, den sie akkumuliert und abwirft, ist der Sinn ihres Seins nicht mit irgendeinem Attribut verbunden (Fetischismus) außer dem des Profits durch Mehrwert. Der hier versteckte radikale Moment, um den Reformismus etwas zu tarnen, wirft wieder die Frage auf, welche Arbeit ist sinnvoll und wer muss ĂŒber die Klinge springen und wer entscheidet dies? Wenn der Vorschlag gewesen wĂ€re, die komplette Wirtschaft real runterzufahren, dann brĂ€uchten wir sie in ihrer jetzigen Form nicht mehr hochfahren, denn Staat und Kapital wĂ€ren insofern obsolet, denn mit der Möglichkeit alles zum Stillstand zu bringen, was frĂŒher Streiks gemacht haben, bringt man die kapitalistische RealitĂ€t zum Schwanken. Dies scheint aber nicht das Ziel der verfassenden Personen und derer die unterschrieben haben zu sein.

„Die Strategie, die Pandemie zu kontrollieren, ist gescheitert („flatten the curve“). Sie hat das Leben dauerhaft eingeschrĂ€nkt und dennoch Millionen Infektionen und Zehntausende Tote gebracht. Wir brauchen jetzt einen radikalen Strategiewechsel: kein kontrolliertes Weiterlaufen der Pandemie, sondern ihre Beendigung. Das Ziel darf nicht in 200, 50 oder 25 Neuinfektionen bestehen – es muss Null sein.“ (Zero-Cola)

Damit all dies passiert, mĂŒssen halt alle und nicht nur die armen Proleten, die immer fĂŒr alles aufkommen, nein dieses Mal wirklich alle, wie eine schrecklich nette Familie: „Wir sind allerdings ĂŒberzeugt, dass die EindĂ€mmung des Sars-CoV-2 Virus nur gelingen kann, wenn alle Maßnahmen gesellschaftlich solidarisch gestaltet werden.“ (Zero-Cola), aufkommen, nach derselben Logik wie wenn der Chef in der Maloche sagt, dass es fĂŒr unsere Firma notwendig ist, dass wir alle mehr arbeiten und uns alle opfern mĂŒssen. Das kennen wir also seit langem schon.

Aus der Gesellschaft das höchste Stockwerk in Stammheim machen und bitte mit einem LĂ€cheln. Genialer Plan, dies wird natĂŒrlich gelingen, weil die Bourgeoisie, die Bonzen und alle anderen, die richtig gut abgesahnt haben, die Zeche nicht mehr prellen werden. Die zahlen dieses mal die Runde. WerÂŽs glaubt, wird selig.

Und zuletzt, aber nicht als letztes, in guter sozialdemokratischer Manier, aber jene vom 19. Jahrhundert, die Verstaatlichung von Unternehmen oder Waren, was damals schon reformistisch war und heutzutage wieder revolutionĂ€r ausschaut: „Impfstoffe sollten der privaten Profiterzielung entzogen werden. Sie sind ein Ergebnis der kreativen Zusammenarbeit vieler Menschen, sie mĂŒssen der gesamten Menschheit gehören.“ (Zero-Cola)

Nun stellt sich nur die Frage, ob jene Waren die fĂŒr die Menschheit entzogen werden sollen, sich nach letzten Informationen wirklich gut fĂŒr jene erweisen, die sie brauchen.

Wir wiederholen uns an dieser Stelle ein weiteres Mal, diese Leute haben anscheinend den Motor, die Logik des Kapitalismus nicht verstanden, aber was sollÂŽs. WĂ€re auch nichts Neues.

„Ich bejahe den Klassenkampf. Ich sehe in ihm keine verkappte Religion.“ Kurt Tucholsky

Es ging uns eigentlich nicht darum, die Cola-Covid-Zero Initiative zu analysieren und zu kritisieren, also nicht zumindest als jene, die enttĂ€uscht sind, sich verraten fĂŒhlen oder Ă€hnlicheres. Denn wie wir in der kurzen Zeit, seitdem dieser Aufruf-Initiative im Netz ist, erfahren haben, sei es durch GesprĂ€che mit GefĂ€hrten und GefĂ€hrtinnen, sowie mit Freunden und Freundinnen, aber auch anhand einiger Texte, die bis jetzt veröffentlicht worden sind, ist real ein Ressentiment vorhanden, also eine EnttĂ€uschung, als ob die Linke – hier nicht verstanden als eine homogene Ideologie, sondern viele Strömungen, die sich halt alle als Links verstehen – etwas fatales gemacht hĂ€tte, einen Verrat an den heiligen Ideen begangen hĂ€tte.

Da wir die sogenannte radikale Linke nicht als einen VerbĂŒndeten sehen und wir uns auch nicht als einen Teil dieser sehen, hielt sich die EnttĂ€uschung nicht nur in Grenzen, sondern wir waren eigentlich voller Begeisterung und Euphorie. Denn es gibt nie ein besseren Moment, als wenn diejenigen die man kritisiert, angreift, als einen Teil der herrschenden Logik sieht, so richtig offensichtlich sich transparent und durchschaubar machen. Nicht uns gegenĂŒber, denn die Kritiken an ihnen hatten wir schon davor, wir sehen sie ja als einen wichtigen Bestandteil des Staates und des Kapitals, sondern eher gegenĂŒber anderen, die diese unmögliche Liebe, eher so Hass-Liebe, weiter und weiter ausleben. Immer mit viel Hoffnung auf eine VerĂ€nderung, als ob eine blinde Person am Ende doch noch sehen und als ob die Katze zu Hause der beste Freund eines Menschen sein könnte.

Die Linke des Kapitals hat mit diesem Aufruf wieder einmal gezeigt, wo sie steht. Nicht nur jetzt, sondern auch historisch, nĂ€mlich hinter dem Staat und dem Kapital. Denn nicht mal die VorschlĂ€ge der Zero-Covid Initiative sind etwas Neues, in mehreren LĂ€ndern fand eine komplette Einsperrung statt, die ĂŒber 2 bis 3 Monate ging. In Spanien, Italien oder Frankreich durften Kinder nicht auf die Straße ĂŒber diesen Zeitraum, man durfte nur fĂŒr’s Malochen (aber auch eben jene essentiellen Berufe), fĂŒr’s Einkaufen oder wegen medizinischer GrĂŒnde das Haus verlassen. Ach ja, und mit dem Hund Gassi gehen.

Die Linke des Kapitals ist ein wichtiger Bestandteil fĂŒr den Staat und fĂŒr die Erneuerung von diesem, auch in ihrer außerparlamentarischen Form. Denn alle Fraktionen im Kapitalismus, von ganz links bis ganz rechts, mĂŒssen durch ihre Ideen die Menschen in die kapitalistische RealitĂ€t einbinden. Historische Beispiele gibt es wie Sand am Meer, angefangen mit der französischen und amerikanischen Revolution, ĂŒber die russische Revolution mit der spĂ€teren Bildung der Sowjetunion, bis hin zu der spanischen Revolution, was – auch wenn wir als Anarchisten und Anarchistinnen es sehr bedauern, trotzdem aber auch kritisieren – die grĂ¶ĂŸte hausgemachte Niederlage der anarchistischen Bewegung gewesen ist. Nun ist es unsere Aufgabe diese ĂŒberall anzugreifen und nĂ€mlich als das, was sie sind, als Agenten des kapitalistischen Systems.

Der Cola-Zero-Covid Aufruf will nicht nur den Staat stĂ€rken, sondern auch diesen in seinen Funktionen erweitern, denn ihr Vorschlag ist nur durch massive staatliche Intervention durchfĂŒhrbar, auch wenn es durch Freiwillige gemacht werden sollte, die dann eben auch enger an den Staat gebunden werden und zu seinen aktiven TrĂ€gern werden. Um so einen Vorschlag durchzusetzen, mĂŒsste eine Maschinerie der gegenseitigen Überwachung freigesetzt werden, die jede Oma in Lichtenberg, die ihren Block in alter Stasi-Manier kontrolliert, blass ausschauen lassen wĂŒrde.

Aber auch dies ist nichts Neues, die gegenseitige Bespitzelung ist eine logische Folge dieser Hysterie geworden, als diese nicht reichte, drohten schon Inhaftierungen in Psychiatrien wie in Sachsen im April 2020. Nun hat sich zwar das Rad nicht wirklich weitergedreht, aber weitere mögliche Maßnahmen sind angekĂŒndigt worden, wie die Inhaftierung von sogenannten QuarantĂ€ne Verweigerern. Der Beißreflex gegen alles, was man nicht versteht, wĂ€re auch hier nichts Neues, vor allem wenn dieses Unbekannte, UnverstĂ€ndliche dann noch am Ende pathologisiert wird, eine Praxis die apropos fast alle ausĂŒben.

Im Delirium Tremens der gegenwĂ€rtigen radikalen Linken, die wirklich daran glaubt, eine Opposition gegen den Kapitalismus, anstatt eine Opposition im Kapitalismus zu sein, was sie faktisch ist, ist ein gewisser gesellschaftlicher Konsens erreicht worden von Ums Ganze, bis zur CDU. Die Frage, die sich viele stellen sollten, war diese radikale Linke jemals etwas anderes, als das, was sie jetzt ist? Unsere Antwort heißt ganz klar: NEIN!

Jede jetzige Diskussion um den Coronavirus kann und wird nur durch staatliche und kapitalistische Logik gefĂŒhrt, es gibt keine Antwort darauf, außer der, die Reihen der staatlichen Gruppen zu schließen (oder erschließen, nur mit einem Buchstaben weniger). Nach wie vor gilt fĂŒr uns nur eine Lösung zur der gegenwĂ€rtigen Situation, die nach wie vor durch die Diktatur der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen bestimmt ist, nĂ€mlich die Vernichtung des Staates und des Kapitals.

Die radikale Linke will die Probleme dieser Welt durch staatliche und kapitalistische Intervention lösen. Die radikalen Parolen und die militanten Aktionen sind nur ein Fetischismus, der als eine Rauchwand wirkt, damit man das inhaltslose Sein nicht erkennt. Man muss nur GeschichtsbĂŒcher aufschlagen, um zu sehen, dass der Reformismus sich auch real bewaffnet hat, nun dies wĂ€re auch nichts Neues.

Daher teilen und verstehen wir nicht, auch wenn sehr verkĂŒrzt, dass dieser Aufruf in irgendeiner Form eine EnttĂ€uschung sein könnte, was uns zum nĂ€chsten Punkt fĂŒhrt.

„Ich gestehe es offen, ich habe fĂŒr das, was man gemeinhin unter ‚Endziel des Sozialismus‘ versteht, außerordentlich wenig Sinn und Interesse. Dieses Ziel, was immer es sei, ist mir gar nichts, die Bewegung alles.“ Eduard Bernstein: Der Kampf der Sozialdemokratie und die Revolution der Gesellschaft, in Die Neue Zeit

Wir werden aber hier versuchen doch etwas ernster zu sein, auch wenn es gerade schwierig ist, sich zusammenzureißen. Warum auch immer, kurz nachdem wir diesen Zero Aufruf gelesen haben, fiel jemandem der Streit zwischen Bernstein und Luxemburg ein, der irgendwo mal aufgelesen wurde. Dies mag fĂŒr viele anarchistische Kreise langweilig klingen, ist aber auch historisch von enormer Bedeutung, um Reformismus zu verstehen und wie dieser nicht nur damals entstand, denn er entsteht stĂ€ndig, sondern bis heutzutage in sehr verschiedenen Formen weiter existiert und sich quantitativ verĂ€ndert, aber niemals qualitativ. Wir hĂ€tten die Kritiken an Lenin und an der Sowjetunion, die Debatte und Kritik um und an die Organisationsplattform der Allgemeinen Anarchistischen Union, die Debatte um die Trentistas, oder der Teilnahme an der Regierung in Spanien auch nehmen können, aber man kann ja auch immer wieder andere Beispiele nennen.

Eduard Bernstein, der eine wichtige und einflussreiche Figur in der SPD im 19. Jahrhundert war, öffnete in der SPD eine Debatte ĂŒber die Ziele auf, wo sich ja diese damals offiziell noch als eine marxistische Organisation sah, die die Ziele einer klassenlosen Gesellschaft anstrebte. Es war nicht das erste Mal, wo innerhalb der SPD darĂŒber diskutiert werden sollte, aber eines der letzten Male mit einer so tief greifenden VerĂ€nderung.

Er begrĂŒndete, dass die Notwendigkeit einer sozialen Revolution nicht mehr notwendig wĂ€re, weil die Entwicklung des Kapitalismus, aufgrund und dank seiner Tendenz die Produktion zu vergesellschaften, sowie die GrĂŒndung von Vereinen, Arbeiterzentren, Gewerkschaften und Arbeitergenossenschaften zu begĂŒnstigten, aufgrund des historischen und wissenschaftlichen Determinismus von alleine zusammenbrechen wĂŒrde. Es wĂ€re daher begrĂŒĂŸenswert, aus dem Staat heraus – man erinnere sich, die SPD war eine Partei im Parlament, also eine staatstragende politische Organisation – angebrachte sozialistische Reformen beizusteuern, um diesen objektiven Prozess zu begleiten. In der SPD brach ein großer Skandal aus. Nicht weil die ParteifĂŒhrung de facto dies seit Jahrzehnten schon praktizierte, sondern weil diese genau und deutlich genau die theoretischen Konsequenzen dieser Praxis ausdrĂŒcken musste. In diesem Moment, mittels eines Briefes, schrieb Ignaz Auer, der SekretĂ€r in der Partei war, folgendes: „Mein lieber Ede, das, was Du verlangst, so etwas beschließt man nicht, so etwas sagt man nicht, so etwas tut man.“

Diese Anekdote macht wieder zwei Dinge klar und weist Parallelismen zu der jetzigen Situation auf (die aber auch schon vor Corona zu finden waren). Diese Anekdote kam uns aus zwei GrĂŒnden in den Sinn. Der erste, weil sie deutlich zeigt, dass das, was wir tun, nicht harmlos/unschĂ€dlich ist. Man muss sich vor Augen halten, dass die SPD eine Partei war, die trotz allem dem Kapitalismus ein Ende setzen wollte und deshalb wurden auch ihre Mitglieder verfolgt und inhaftiert. Wenn unsere Praxis jedoch zweideutig und nicht eindeutig gegen Kapital und Staat gerichtet ist, wird frĂŒher oder spĂ€ter die Notwendigkeit einer Revolution geleugnet. Und umgekehrt, wenn die Möglichkeit und die Notwendigkeit der Revolution geleugnet wird, ist es wahrscheinlicher, dass sie auf die eine oder andere Weise mit dem Kapital und dem Staat kollaboriert. Nur einige sagen es und handeln danach, und andere, oft ohne es zu wissen, tun es.

Die Interessen der soziale Revolution und die (jeglicher) Reform stehen diametral gegenĂŒber, sie haben ein antagonistisches VerhĂ€ltnis. Denn dem einen und dem anderen liegen verschiedene und einander ausschließende Ziele und demnach auch Analysen und Praxen vor.

So gesehen sind sie entgegengesetzte Begriffe. Ihr VerhÀltnis zueinander ist unversöhnbar, man kann sie nicht verbinden, weil sie den anderen aufheben und zerstören. Der Sieg des einen, bedeutet zwangslÀufig den Tod des anderen.

Dies zeigen uns vergangene und gegenwĂ€rtige KĂ€mpfe und Revolutionen. Dies zu leugnen, ist irrefĂŒhrend und der stĂ€ndige Versuch diese Begriffe zu vereinen, zeigt die erbĂ€rmliche Situation auf, in der wir uns befinden, aber auch schon vor dem Coronavirus. WĂ€hrend die soziale Revolution die unvermeidliche Zerstörung des Staates (als Apparat der Herrschaft und der Politik) und des Kapitalismus (Ausbeutung des Menschen durch den Menschen) durchsetzen will, will der Reformismus – StĂŒck fĂŒr StĂŒck, Schritt fĂŒr Schritt – Reformen im und durch den Staat durchsetzen (durch Gesetzte, Erlasse, Rechte, Initiativen, Parteien, Gewerkschaften, Cola-Zero), die das Leben eines Teiles der Gesellschaft (in einem Land vorerst, spĂ€ter evtl. weltweit sowie fĂŒr unterschiedliche Klassen auf unterschiedlicher Weise) verbessern. Die Voraussetzung dessen ist, man sitzt selber im staatlichen Apparat, was nicht unbedingt – aber wieso denn nicht? – bedeutet in der Regierung zu sein, aber diese verwaltet und garantiert jene Reformen und muss allen Menschen das Versprechen, als eine Glaubensfrage, geben dass diese auch umgesetzt werden. Da fallen uns natĂŒrlich viele Beispiele ein, wie es denn halt so ist, warum und dass ĂŒberhaupt die allermeisten dieser Rechte und Reformen nicht angewandt werden. Denn es ist ja auch nicht die Aufgabe des Staates, diese zu erfĂŒllen, sondern den kapitalistischen Alltag zu regeln.

Dass der Staat Menschenrechte, Rechte oder Ă€hnlicheres garantiert, was dieser niemals tut, war zuallererst ein Sieg und Ziel der Bourgeoise, als diese wĂ€hrend der französischen Revolution die Herrschaft des Feudalismus und fast alle TrĂ€ger blauen Blutes guillotinierte. Um der Herrschaft des Adels und der Könige ein Ende zu setzen, musste die Bourgeoise etwas Gleiches erschaffen. Das war die Gleichheit vor der Justiz, vor dem Eigentum, usw.. All dies garantiert nicht nur durch Gesetze, aber auch durch Menschenrechte. Das Ziel all dieser Errungenschaften, welche nur die Errungenschaften fĂŒr die neue herrschende Klasse waren, suggeriert eine reale fiskalische, juristische und politische Gleichheit, denn sie erschuf dadurch die Figur des BĂŒrgers. Vor dem König sind wir alle Untertanen, vor dem Gesetz – mit einigen Vorbehalten – sind wir gleiche BĂŒrger.

Doch diese Reihe von sogenannten universellen Konzepten, Gesetzen, Menschenrechten, aber auch Anforderungen, die in der Natur nicht von Anfang gegeben sind, werden hier und jetzt, oder in diesem Fall, damals, als ein gesellschaftlicher Vertrag durchgesetzt und zwar mit viel Blut. Wobei der Staat diese Rechte im Austausch fĂŒr den „Gehorsam“ der BĂŒrger durchsetzt und legitimiert. Das ist, was wir auch als den sozialen Frieden bezeichnen.

Die Rechte, die Menschenrechte, dieses Beruhigungsmittel, das vielen Menschen eine Art von Vertrauen und Sicherheit gibt, und sie nicht nur daran hindert, die herrschende Klasse zu guillotinieren, sondern sie dazu bringt, sie zu verteidigen, können und werden zu jeder Zeit wieder aufgehoben, ausgesetzt, oder auf unbestimmte Zeit aufgelöst werden. Was aber ja wirklich erfreulich ist, ist dass die Mitglieder der jetzigen Regierung in der BRD kein Geheimnis aus diesem Umstand machen. Heiko Maas erklĂ€rte, vor der ganzen Presse, dass er sich „(
) fĂŒr eine Lockerung der Corona-EinschrĂ€nkungen fĂŒr Menschen mit einer Impfung gegen das Virus ausgesprochen (
)“ hĂ€tte und „Geimpfte sollten wieder ihre Grundrechte ausĂŒben dĂŒrfen“.

Die Herrschaft des Kapitalismus ist so sicher, dass sie sogar ohne EinwĂ€nde und ohne Vorbehalt dies der Welt verkĂŒnden kann und nichts passiert. Außer bei der Linken des Kapitals, die nicht hinschaut und nicht zuhört, denn sie pocht auf ihre Rechte, als ob es sich um ein UNESCO Weltkulturerbe handeln wĂŒrde.

Nun die Linke des Kapitals, bei der Cola-Zero Initiative ist es ersichtlich, ist sich aber der historischen Aufgabe des Staates sehr bewusst und sie appelliert nicht nur an diesen, sondern sie reformiert ihn, macht ihn (also den Staat) stĂ€rker, schĂŒtzt die Interessen des Staates und erhobenen Hauptes bestĂ€tigt sie ihre Anwesenheit beim Fahnenappell. Sich darĂŒber zu wundern, wie dies denn soweit kommen konnte, hĂ€ngt nur vom Idealismus, dem Irrglauben und dem stĂ€ndigen Wiederholen des Mantras: wir wĂ€ren nicht nur alle Links, sondern es gĂ€be in diesen Verwirrung einen Moment der Raison.

„Nur zwei Dinge auf dieser Welt sind uns sicher: Der Tod und die Steuer.“ Benjamin Franklin ĂŒber Staatshaushalt

Bevor wir zum Ende kommen, wollten wir uns auch zur Frage der Alternativen Ă€ußern. Nach dem Motto: wenn die Covid-Cola-Zero Initiative reformistisch ist, was schlagt ihr denn vor? Denn wenn ihr nichts vorschlĂ€gt, oder in diesem Falle wir, dann hat dieser Text quasi keine Legitimierung mehr.

Unser Vorschlag ist sehr bescheiden und wir haben diesen im Laufe des Textes mehrmals erwĂ€hnt. Wir sind eher daran interessiert mit Menschen zu diskutieren, zu kĂ€mpfen, als ihnen zu sagen, was zu tun ist, was der von uns aus zu realisierende Kampf wĂ€re. Wer nach solchen Antworten geiert, der soll bitte entweder nach Delphi und beim Orakel nachfragen oder Was Tun von Lenin lesen und sich einer Partei mit Avantgarde anschließen.

Im Allgemeinen ist es eher wunderbar zu sehen, wie am Ende pragmatisch Realpolitik und wie realpolitischer Pragmatismus ausgeĂŒbt wird und man sowohl individuell als auch kollektiv zum Schoßhund der herrschenden Klasse wird, weil eben nichts funktioniert. Außer der FUSION, im kapitalistischen Sinne natĂŒrlich. Was hat denn bis zum gewissen Ende funktioniert, was nicht innerhalb der Szene-Mantras und Traditionen ausgeĂŒbt wurde? Die radikale Linke ist natĂŒrlich nur gut in dem, was sie kann und dies ist aus einer revolutionĂ€ren Sicht eigentlich nichts. Vor allem wenn wir zusĂ€tzlich zur Gleichung die letzten Faktoren dazu rechnen.

„Tod gibt’s mehr als einen, der letzte fĂŒhret zum Orkus.“ Lucius Annaeus Seneca

Es gibt noch sehr vieles, was man zu all diesen und weiteren Themen sagen könnte und sicherlich fehlen hier viele sehr wichtige Fragen, die aufgrund unserer intellektuellen Begrenztheit nicht zu bewerkstelligen sind, außerdem haben wir alle Fremdwörter, die wir kennen, benutzt. Mehr haben wir nicht in petto.

Wir können auch damit leben beschimpft, beleidigt, bedroht, als fĂŒnfte Kolonne, als Agent Provokateure, als Faschos, als Idioten, als Arrogant, als LĂŒgner, als Romantiker, als TrĂ€umer, als Dogmatiker, als Spinner, als Spalter und vieles mehr gebrandmarkt zu werden. Diesen Ostrazismus gehen wir seit vielen Jahren von alleine. Niemand soll sich Sorgen machen, wir sind keine MĂ€rtyrer, wir tragen kein Kreuz, dafĂŒr hat die radikale Linke schon fĂŒr sich selbst gesorgt, sollte irgendwer auch sagen, wir seien keine Linken, dem stimmen wir auch sofort zu.

Nun warum sagen wir das? Weil wir wissen, wie Menschen reagieren, vor allem wenn eine absolute marginale und in der Minderheit stehende Position zu Wort kommt. Sogar eine, die nicht nur komplett falsch liegen könnte, außer bei dem Punkt der Vernichtung von Staat und Kapital und all ihren Schergen, sondern weil wir die Wahrheit nicht pachten, aber fĂŒr unsere Ideen stehen. Wir sind Anarchisten und Anarchistinnen, weil wir die kapitalistische VerhĂ€ltnisse zerstören wollen und nicht weil wir auf der Suche nach Freunden sind, oder nach Likes und oberflĂ€chlicher Zustimmung Ausschau halten. In der Geschichte des Anarchismus gab es viele FĂ€lle von Menschen, die einen solchen Weg gegangen sind, und sie haben uns dabei inspiriert. So werden wir definitiv der anarchistischen Geschichte gerecht.

Wir versprechen nÀchstes Mal mehr anarchistische Zitate zu verwenden, die Zitate von Enver Hohxa haben wir im Text ohne Bemerkungen versteckt. Der Rest sind, so wie immer, Plagiate ohne Ende.

Kampf dem Reformismus heißt Kampf gegen die Linke (auch die radikale), die nichts anderes sein kann als die Linke des Kapitalismus. Wir unterscheiden nicht zwischen der Linken und der Rechten des Kapitalismus, sondern nur zwischen denen, die die soziale Revolution wollen, und denen, die den Proleten im Weg stehen, um sie daran zu hindern!

Alle Parlamente, Parteien, Gewerkschaften, Avantgarden sind Papiertiger

Wir stĂŒrmen den Winterpalast, nicht um ihn zu besetzen, sondern um ihn niederzureißen.

Der große Sprung nach vorne ist der Kopfstoß (Headbutt) gegen Staat, Kapital und jede Form von Herrschaft!

Die Viren, die Brunnenvergifter, der Abschaum, die Proleten, die Fetten und die HÀsslichen, das sind wir! Es gibt keine Schönheit in einer Welt, die von der Diktatur der Lohnarbeit beherrscht wird.

FĂŒr die Anarchie, fĂŒr den Aufstand, fĂŒr die soziale Revolution!

[1] Wir verwenden Ideologie, so wie immer, als ein falsches Bewusstsein, als eine verzerrte Wahrnehmung der RealitÀt. Da die Wahrnehmung falsch ist, kann das Bewusstsein auch nur falsch sein und alle Ideen die daraus entspringen, ebenso falsch.

[2] Obwohl eigentlich die Postmoderne eher eine Epoche als eine Ideologie ist. Dazu mehr in kommender Zeit.

[3] Wir verwenden auch hier Idealismus, so wie immer, als den Glauben an Ideen (auch an Ideologien), die nicht in der RealitĂ€t, oder durch die objektiven Bedingungen, ĂŒberprĂŒft worden sind und werden können. Alles wird auf „das Reich der Gedanken“, Karl Marx, reduziert.

[4] Oder auch so: „Das Kapital ist verstorbene Arbeit, die sich nur vampirmĂ€ĂŸig belebt durch Einsaugung lebendiger Arbeit und um so mehr lebt, je mehr sie davon einsaugt.“ Karl Marx, Reiseberichte aus Transsylvanien, Interview mit einem Vampir.

[5] Hierzulande ist dies der gebrĂ€uchliche Begriff fĂŒr politisch aktive Menschen, in anderen (eigentlich allen, die wir kennen) wird auch, um dasselbe zu bezeichnen, der Begriff des und der Militanten benutzt. Wie dem auch sei, fĂŒr uns sind beide dieser politischen Figuren nur der höchste Ausdruck der Entfremdung, einige Beispiele sind auf dem Text von „Die Polizei abschaffen?“ zu finden, mehr dazu in kommender Zeit.

[6] Was sind Linke? Nun, es sind Menschen die gegen Rechts sind.

[7] Es ist selbstverstĂ€ndlich nicht ĂŒberraschend warum gerade eine martialische Sprache verwendet wird um den Ă€ußerlichen Feind zu bekĂ€mpfen.

[8] Oder mit dem Gewehr leisten: „Die politische Macht komme aus den GewehrlĂ€ufen.“ Mao Tse-Tung, Worte des Vorsitzenden Mao Tsetung,

[9] Die aber offiziell von der WHO als ein Teil der Volksrepublik China gelten. Wer war dieser Chiang Kai-shek nochmal?

[10] Als Verdinglichung verstehen wir, wenn sich der Mensch untereinander und zueinander als Ware und nicht als Mensch ausdrĂŒckt, wenn in der kapitalistischen Welt, mit ihrer Logik, alles zur Ware verkommt, dann letztendlich der Mensch auch. Die sozialen Beziehungen sind dann nur Beziehungen unter Waren.

[11] Freiheit im Sinne der viktorianischen Bedeutung des Liberalismus: wir können machen was wir wollen, weil wir einfach besser sind.

[12] In letzter Zeit ist mal wieder die Rede von der Faschisierung des Staates. Dieser Diskurs hat seine Zyklen und taucht immer wieder auf. Historisch betrachtet ist klar, dass der kapitalistische Staat sich aller Formen der Herrschaft bedienen wird um seine Verewigung zu garantieren. Die Institutionen sind bei allen dieselben, der Streit unter ihnen ist nur der der spezifischen Verwaltung des Staates. Daher hÀlt jeder Staat in sich die virtuosesten Elemente und Merkmale des Faschismus, der Demokratie, sowie des Stalinismus inne. Egal in welche Richtung es sich entwickelt, die Grundlage ist da.

[13] Wir tun es dennoch: also wenn man den Begriff solidarisch, mit was verbindet, dann klingt nichts mehr so schlimm, pervers und brutal. In Verbindung mit SolidaritĂ€t kann man den tollsten sozialdarwinistischen Kannibalismus salonfĂ€hig machen, die Frage ist nur, wo hört es auf? Etwa bei der Solidarischen Lohnarbeit, der solidarischen Ausbeutung, der solidarischen Repression, den solidarischen KnĂ€ste, der solidarischen Folter, dem solidarischen Mord, dem solidarischen Drecksverhalten, der solidarischen Reproduktionsarbeit
 Solidarisch zu sein, bedeutet ja auch selbstlos zu sein, also habt euch nicht so.

[14] Oder auch so zu verstehen: „Einerseits verwandelt der Produktionsprozeß fortwĂ€hrend den stofflichen Reichtum in Kapital, in Verwertungs- und Genußmittel fĂŒr den Kapitalisten. Andrerseits kommt der Arbeiter bestĂ€ndig aus dem Prozeß heraus, wie er in ihn eintrat – persönliche Quelle des Reichtums, aber entblĂ¶ĂŸt von allen Mitteln, diesen Reichtum fĂŒr sich zu verwirklichen. Da vor seinem Eintritt in den Prozeß seine eigne Arbeit ihm selbst entfremdet, dem Kapitalisten angeeignet und dem Kapital einverleibt ist, vergegenstĂ€ndlicht sie sich wĂ€hrend des Prozesses bestĂ€ndig in fremdem Produkt. Da der Produktionsprozeß zugleich der Konsumtionsprozeß der Arbeitskraft durch den Kapitalisten ist, verwandelt sich das Produkt des Arbeiters nicht nur fortwĂ€hrend in Ware, sondern in Kapital, Wert, der die wertschöpfende Kraft aussaugt, Lebensmittel, die Personen kaufen, Produktionsmittel, die den Produzenten anwenden. Der Arbeiter selbst produziert daher bestĂ€ndig den objektiven Reichtum als Kapital, ihm fremde, ihn beherrschende und ausbeutende Macht, und der Kapitalist produziert ebenso bestĂ€ndig die Arbeitskraft als subjektive, von ihren eignen VergegenstĂ€ndlichungs- und Verwirklichungsmitteln getrennte, abstrakte, in der bloßen Leiblichkeit des Arbeiters existierende Reichtumsquelle, kurz den Arbeiter als Lohnarbeiter. Diese bestĂ€ndige Reproduktion oder Verewigung des Arbeiters ist das sine qua non der kapitalistischen Produktion.“ Karl Marx, das Kapital

[15] Damit meinen wir die Nachrichten aus Norwegen vom 18.01.2021, die auf mehreren Medien zu finden waren, wo einige Àltere Menschen, insgesamt 23 Personen, gleich nach der Verabreichung des Impfstoffes gestorben sind.

[16] Mittlerweile sind schon einige Texte veröffentlicht worden, die an der Zero-Cola-Covida Kampagne Kritik ausĂŒben, wir denken, dass der erste dieser Texte, Contra #Zero Covid, immer noch sehr erwĂ€hnenswert ist.

[17] Diese Einsperrung ging vom 15. MĂ€rz 2020 bis zum 21. Juni 2020.

[18] Niemand braucht so zu tun, als ob der Anarchismus frei von Reformismus wĂ€re, als Ideologie (ja genau, wir nennen es hier richtig) ist sie quasi tadellos, aber wir verstehen den Anarchismus nicht als ein perfektes Dogma, was diesen zur Glaubens- und Religionsfrage verkommen lĂ€sst, sondern als eine Idee (nicht mehr Ideologie ab hier) die immanente und intrinsische WidersprĂŒche hat, die nur als lebendige Bewegung aufgehoben werden können. Oder wie Debord selber in Der Gesellschaft des Spektakels schrieb: „Der Anarchismus ist die noch ideologische Negation des Staates und der Klassen, d.h. der gesellschaftlichen Bedingungen selbst der abgesonderten Ideologie. Er ist die Ideologie der reinen Freiheit, die alles gleichmacht und jede Idee des geschichtlichen Übels beseitigt. Dieser Gesichtspunkt der Fusion aller Teilforderungen hat dem Anarchismus das Verdienst eingebracht, die Ablehnung aller bestehenden VerhĂ€ltnisse fĂŒr die Gesamtheit des Lebens zu reprĂ€sentieren und nicht hinsichtlich einer privilegierten kritischen Spezialisierung, aber da diese Fusion im Absoluten, nach der individuellen Laune, vor ihrer tatsĂ€chlichen Verwirklichung, betrachtet wird, hat sie den Anarchismus auch zu einer allzu leicht merklichen Zusammenhangslosigkeit verdammt. Der Anarchismus hat nur in jedem Kampf seine gleiche einfache totale Schlußfolgerung zu wiederholen und wieder aufs Spiel zu setzen, denn diese erste Schlußfolgerung war von Anfang an mit der vollstĂ€ndigen Vollendung der Bewegung gleichgesetzt worden. Bakunin konnte daher im Jahre 1873, als er die Föderation des Jura verließ, schreiben: „In den letzten neun Jahren wurden innerhalb der Internationale mehr Ideen entwickelt als nötig sind, um die Welt zu retten, wenn Ideen allein die Welt retten könnten, und ich glaube nicht, daß irgend jemand imstande ist, noch eine neue zu erfinden. Die Zeit der Ideen ist vorbei, die Zeit fĂŒr Tatsachen und Taten ist gekommen.“ Ohne Zweifel behĂ€lt diese Auffassung vom geschichtlichen Denken des Proletariats diese Gewißheit, daß die Ideen praktisch werden mĂŒssen, aber sie verlĂ€ĂŸt den geschichtlichen Boden, wenn sie voraussetzt, daß die adĂ€quaten Formen fĂŒr diesen Übergang zur Praxis schon gefunden sind und nicht mehr verĂ€ndert werden.“

[19] COVID-19: QuarantÀne-Verweigerer zwangsweise in die Psychiatrie? (medscape.com)

[20] BundeslĂ€nder planen Zwangseinweisung fĂŒr QuarantĂ€ne-Verweigerer (aerztezeitung.de); Corona: QuarantĂ€ne-Verweigerer sollen zwangseingewiesen werden | NDR.de – Nachrichten – Schleswig-Holstein

[21] Eduard Bernstein, Die Voraussetzungen des Sozialismus und die Aufgaben der Sozialdemokratie (1899), hier zu lesen

[22] Die Antwort und Kritik von Rosa Luxemburg, Sozialreform oder Revolution? (1899), hier zu lesen

[23] Siehe Gothaer Programm von 1875 und die Kritik darauf, Kritik des Gothaers Programm von Karl Marx

[24] Letzteres wÀre eine von Marx entnommene Affirmation, die unserer Meinung nach falsch ist, genauso wie Ideen als wissenschaftliche Weisheiten zu verwenden.

[25] Von Ignaz Auer: Briefwechsel mit August Bebel und Karl Kautsky sowie Briefe von und an Ignaz Auer, Eduard Bernstein, Adolf Braun

[26] Alle gleich vor dem Gesetz, oder wie Hegel es sagte, „Aber wesentlich gilt es, daß, wer keine Rechte hat, keine Pflichten hat, und umgekehrt.“ sic! Also: Rechte sind Pflichten, aber Pflichten gegenĂŒber dem kapitalistischen Staat!

[27] Corona-Pandemie: Maas will Lockerungen fĂŒr Geimpfte | tagesschau.de

[28] Weil jeder Mensch, der sich nicht willentlich den Dogmen und absoluten Wahrheiten der Linken unterwirft, wird sofort von ihr als ein Feind abgestempelt, sehr beliebt ist auch der Begriff des und der Faschisten. Dies gilt aber eigentlich fĂŒr alle der hier in diesem Satz aufgelisteten Begriffe.




Quelle: Anarchistischebibliothek.org