Juni 27, 2021
Von InfoRiot
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Prenzlau – Am Donnerstagmorgen sollte sich ein 20jĂ€hriger Prenzlauer wegen Verwendenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor dem Strafrichter verantworten. Weil er zum Prozess nicht erschien, bekam er einen Strafbefehl

Pren­zlau — Am Don­ner­stag­mor­gen sollte sich ein 20jĂ€hriger Pren­zlauer wegen Ver­wen­den­den von Kennze­ichen ver­fas­sungswidriger Organ­i­sa­tio­nen vor dem Strafrichter ver­ant­worten. Weil er zum Prozess nicht erschien, bekam er einen Straf­be­fehl von 50 TagessĂ€tzen zu je 15 Euro.

Kevin S. wird vorge­wor­fen im August 2019 im alko­holisierten Zus­tand (1,6 Promille) “Heil Hitler” gerufen zu haben. Da der Angeklagte nicht erschien, wollte ihn der Richter von der Polizei vor­fĂŒhren lassen. Die Staat­san­wĂ€ltin schlug vor, stattdessen einen Straf­be­fehl zu erlassen.

Da als einzige Zeu­g­in eine Polizistin geladen war, kann davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass er “Heil Hitler“m im Bei­sein dieser Beamtin gerufen hat. Die Jugendgericht­shil­fe attestierte dem Her­anwach­senden keine Reifeverzögerung. So kon­nte der Richter dem Antrag der Staat­san­wĂ€ltin fol­gen und den Straf­be­fehl erlassen.






Quelle: Inforiot.de