Juni 23, 2021
Von FAU Flensburg
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Noch immer erkennt Amazon fĂŒr sieben deutsche Standorte den FlĂ€chentarfivertrag nicht an. Die Gewerkschaft ver.di ruft daher zu einem mehrtĂ€gigen Streik beim Online-Riesen auf.

Es ist der dritte Streik binnen eines halben Jahres. Immer wieder versuchen die Gewerkschafter:innen damit Amazon unter Druck zu setzen, den Tarifvertrag anzuerkennen. Die Streiks werden systematisch an prĂ€gnanten Umsatztagen, wie Weihnachten oder Ostern durchgefĂŒhrt. Beim jetzigen Streik soll der sogenannte „Prime Day“ bestreikt werden. Beim „Prime Day“ lockt Amazon mit Rabattaktionen die Kund:innen zum Einkaufen.

Die BeschÀftigten sollen bundesweit an den Standorten Leipzig, Werne, Bad Hersfeld, Rheinberg, Koblenz und Graben ihre Arbeit niederlegen. Hierbei rechnet die Gewerkschaft mit einer Beteiligung von rund 300 Streikenden.

Amazon gehört weltweit zu den Krisengewinnern und erwirtschaftete mehre Milliarden Euro Umsatz. „Die Gewinne fließen allein in die Taschen des Konzerns und seiner Shareholder, wĂ€hrend den BeschĂ€ftigten weiterhin eine tarifvertragliche Entlohnung sowie gute und gesunde Arbeitsbedingungen verwehrt werden“, sagt Orhan Akman, Einzel- und Versandhandelsverantwortlicher der Gewerkschaft ver.di.

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Quelle: Fau-fl.org