Januar 14, 2022
Von Anarchosyndikalismus
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Die zivilen Massenproteste gegen das MilitĂ€rregime in der nordost-afrikanischen Republik gehen trotz extremer Repression auch nach dem RĂŒcktritt des umstrittenen Premierministers Hamdok weiter.

Als beispielsweise Ende Dezember 2021 die Widerstandsbewegung zu einem Marsch auf die Hauptstadt Khartoum aufgerufen hatte, schoss die Polizei mit TrÀnengas und scharfer Munition in die Menschenmenge und jagte die Demonstrant*innen mit MG-Pickups. Hunderte wurden verletzt und es gab mindestens vier Tote und zahlreiche Vermisste.

Auch Anarchist*innen im Sudan haben seit Beginn an der Bewegung gegen die MilitÀrherrschaft teilgenommen, vor allem in nachbarschaftlich organisierten Widerstandskomitees. Sie benötigen dringend SolidaritÀt!

Die französische Basisgewerkschaft CNT-IAA hat nun einen Aufruf veröffentlicht, Protestbriefe an sudanesische Botschaften zu schicken:

Ű§Ù„ŰȘŰ¶Ű§Ù…Ù† مŰč Ű§Ù„Ű§Ù†ŰȘÙŰ§Ű¶Ű© في Ű§Ù„ŰłÙˆŰŻŰ§Ù†!
ŰȘŰłÙ‚Ű· Ű­ÙƒÙ… Ű§Ù„ŰčŰłÙƒŰ±!
ŰȘŰ­ÙŠŰ§ Ű§Ù„Ű«ÙˆŰ±Ű©!

(„SolidaritĂ€t mit dem Aufstand im Sudan! Weg mit der MilitĂ€rherrschaft! Es lebe die Revolution!“)




Quelle: Anarchosyndikalismus.blackblogs.org