April 14, 2021
Von End Of Road
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Was anderswo „Querdenken“ heißt, heißt in Syke „Lichtermarsch“: Seit geraumer Zeit findet jeden Montag Abend in dem Bremer Vorort eine Demonstration der Corona-Rechten statt. WĂ€hrend sich die Rechten wie in Bremen noch auf die Propagierung rechter Verschwörungsideologien beschrĂ€nken, ziehen sie in Syke vor Altersheime. Sie hoffen so die fĂŒr die Menschen ĂŒberlebenswichtigen Corona-Schutzimpfungen verhindern zu können. Seit genauso langer Zeit bereits organisieren die Genoss*innen von der Jugendantifa Syke deswegen Proteste gegen diese wahnhaften AufmĂ€rsche. Mit mal mehr, meistens mit weniger UnterstĂŒtzung aus anderen Orten und zusammen mit einem lokalen BĂŒndnis, versuchen sie die Rechten auch unmittelbar zu behindern und erzeugen Öffentlichkeit. Dabei stoßen sie auch immer wieder auf die Polizei. Als Gewaltmonopolist mit antikommunistischer Grundhaltung schmeckt ihr das Handeln der Genoss*innen natĂŒrlich gar nicht und wird deswegen mit Repression und Polizeigewalt bedacht.
So viel Aktivismus erzeugt Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit – auch beim politischen Feind. Letzten Montag, im Anschluss an die Proteste gegen die trostlose Kundgebung der Corona-Rechten auf der Bremer BĂŒrgerweide und kurz vor Beginn der Proteste gegen den sog. „Lichtermarsch“ wurden unsere Genoss*innen angegriffen. Eine Gruppe von Nazis ĂŒberfiel die sich noch sammelnden Genoss*innen, zwei Genoss*innen mussten mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Den Protesten gegen die Rechten in Syke tat das keinen Abbruch, trotz des Schocks ĂŒber die rechte Gewalt wurde auch letzten Montag Abend in Syke wieder gegen die Rechten demonstriert: Ihr werdet uns nicht einschĂŒchtern!
Diese Botschaft nehmen wir auf und tragen sie zurĂŒck: Ein Angriff auf eine*n ist ein Angriff auf uns alle! SolidaritĂ€t mit unseren Syker Genoss*innen, SolidaritĂ€t mit allen von rechter Gewalt betroffenen! Antifa heißt Angriff!



Quelle: Endofroad.blackblogs.org