MĂ€rz 22, 2021
Von InfoRiot
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Das JugendbĂŒndnis Templin hatte zu einer besonderen Aktion aufgerufen. Dabei ging es auch um die Verbesserung der Infrastruktur fĂŒr Radfahrer.

Templin ·

Auch Templiner haben sich in Regie des JugendbĂŒndnis Templin an der weltweiten Klimastreik-Aktion beteiligt. 40 Teilnehmer waren eine Stunde lang in Templin mit dem Fahrrad unterwegs. Mattis Ambellan, Sprecher des JugendbĂŒndnisses, freute sich ĂŒber die Resonanz. „Unter dem Motto ‚Wir blockieren nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr‘ wollten wir auf die Position von Fahrradfahrern im Straßenverkehr aufmerksam machen und fĂŒr eine bessere Radinfrastruktur eintreten“, teilte er mit.

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Das JugendbĂŒndnis arbeitet inzwischen selbst an einem fahrradbezogenen Projekt, erklĂ€rte Mattis Ambellan. „Wir sammeln gebrauchte FahrrĂ€der, um sie dann gemeinsam zu reparieren und zu verschönern. Anschließend wollen wir die RĂ€der in Templin verteilen, sodass sie von BĂŒrgern öffentlich genutzt werden können.“

Mehr zum Engagement von Nele Wokan vom JugendbĂŒndnis

Treffpunkt fĂŒr die Aktion war an der Kurmeile. Von dort aus ging es in die Innenstadt und in einige Wohngebiete, unter anderem auch ĂŒber die MĂŒhlenstraße, Templins vielbefahrene Hauptverkehrsader. „Leider haben Autofahrer teilweise recht ungehalten auf unsere Aktion reagiert“, ließ Nele Wokan vom JugendbĂŒndnis wissen. Offenbar fĂŒhlten sie sich ausgebremst, weil sie hinter der großen Radfahrgruppe bleiben mussten. „Uns hat das gezeigt, dass die Interessen von Radfahrern noch nicht so wahrgenommen werden, wie es eigentlich sein mĂŒsste.“ So gesehen sei es wichtig, dass man weiterhin öffentlich darauf aufmerksam macht.




Quelle: Inforiot.de