Mai 2, 2021
Von ZĂŒndlumpen
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Es dĂŒrfte eine ganze Reihe schwerer SchlĂ€ge gegen die ThĂŒringer Neonaziszene sein. Innerhalb weniger Tage brannten mindestens vier Immobilien ab, die sowohl von der lokalen Neonaziszene, sowie teilweise auch von der bundesweiten Neonaziszene genutzt wurden. Bei allen vier BrĂ€nden gehen die Ermittlungsbehörden mittlerweile von Brandstiftung aus.

  • In der Nacht auf Montag, den 12. April brennt in Schmölln das von Neonazis betriebene Sportstudio „Barbaria Schmölln“ ab, in dem bereits das Neonazi-Kampfsportevent „Kampf der Nibelungen“ stattfand.
  • In der gleichen Nacht trifft es auch eine Konzerthalle des Neonazis Josef Höschler im benachbarten Ronneburg. Sie brennt beinahe vollstĂ€ndig nieder. In der Halle hatten in der Vergangenheit bereits Rechtsrockkonzerte stattgefunden.
  • In der Nacht auf Montag, den 19. April brennt das szeneintern auch „Obersalzberg“ genannte „Waldhaus“ bei Sonneberg vollstĂ€ndig nieder. Die anrĂŒckende Feuerwehr wird durch offenbar auf den Zufahrtsweg gezerrte BaumstĂ€mme an der Anfahrt gehindert und kann schließlich nur noch ein Übergreifen des Feuers auf den Wald verhindern.
  • Am Freitag, den 23. April brennt abends (noch bei Tageslicht) das Rittergut in Guthmannhausen, eine Immobilie, die seit dem Erwerb durch den von Ursula Haverbeck gegrĂŒndeten Verein „GedĂ€chtnisstĂ€tte“ vor rund 10 Jahren fĂŒr Seminare und andere Veranstaltungen der Neonaziszene genutzt worden war. Der Brand sei laut Polizei im Dachstuhl des GebĂ€udes ausgebrochen und dort von Unbekannten vorsĂ€tzlich gelegt worden. Der gesamte Dachstuhl brannte aus.

In Reaktion auf diese vier BrĂ€nde haben bekannte Neonazis wie Thorsten Heise (Dorfstraße 41, 37318 Fretterode) – unter anderem verwickelt in den NSU – ihre Kameraden dazu aufgrufen der „örtlichen Antifa“ einen Besuch abzustatten. Eine besondere Aufmerksamkeit, die man schon aus GrĂŒnden der Höflichkeit sicherlich nur erwidern kann 





Quelle: Zuendlumpen.noblogs.org