Oktober 26, 2021
Von Graswurzel Revolution
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Seit zwei Wochen unterstĂŒtzt das anarchistische „No Borders Team“ GeflĂŒchtete im Grenzgebiet zwischen Polen und Weißrussland. Durch eine Politik der systematischen Pushbacks werden die Refugees von beiden Seiten brutal abgewiesen. Sie sitzen in der Falle und irren schutzlos in den WĂ€ldern umher, leiden unter Hunger und KĂ€lte. GeschwĂ€cht und krank wartet auf viele nur der Tod. Über die erschĂŒtternden Ereignisse an der polnisch-weißrussischen Grenze berichten fĂŒr die Graswurzelrevolution die vor Ort anwesenden Aktivist:innen des „No Borders Team“. (GWR-Red.)

Die weißrussische Route soll vermeintlich der einfachste Weg fĂŒr GeflĂŒchtete aus den kriegsgebeutelten Teilen der Welt sein, um nach Deutschland und Frankreich zu gelangen. Sie sei kurz, sicher und vor allem billig und ermutigte ganze Familien, sich auf den Weg zu machen und ihren Platz in einer besseren Welt zu suchen. Sie wurde jedoch fĂŒr viele zum Grab.
Als der weißrussische PrĂ€sident Alexander Lukaschenko vor zwei Monaten als Reaktion auf die von der EU verhĂ€ngten Sanktionen damit begann, die Visumspflicht fĂŒr die meisten afrikanischen und asiatischen LĂ€nder abzuschaffen, hatte niemand erwartet, dass die Dinge so schlecht ausgehen wĂŒrden. In vielen armen LĂ€ndern wie Jemen, Kongo und Irak wurden im Eiltempo ReisebĂŒros gegrĂŒndet, die sehr gĂŒnstige Reisen nach Belarus verkauften. Sie boten einen Flug, eine Besichtigungstour durch Minsk und eine Busfahrt zur Grenze an. Die Reiseprospekte informierten auch darĂŒber, dass es einfach sei, die EU zu durchqueren, und dass ein Taxi nach Berlin schon von der polnischen Seite aus genommen werden könnte. Im Vergleich zur Balkanroute schien dieser Weg ideal. Der „Reiseboom“ begann. Tausende von Tickets wurden gekauft, und ganze Familien machten sich mit mehreren Generationen auf die Reise in die EU.
Sie landeten in Minsk, bekamen eine kurze Stadtbesichtigung und wurden mit dem Bus zur Grenze gefahren. Hier stellte sich jedoch heraus, dass die RealitĂ€t anders aussah, als ihnen versprochen worden war. Sie wurden dort von den Grenzbeamt:innen durchsucht und aller Geld- und WertgegenstĂ€nde beraubt, die sie bei sich trugen. Dann wurden sie in Gruppen in Richtung der polnischen grĂŒnen Grenze getrieben, die sie zwei Tage lang in der Hoffnung auf das sagenumwobene Eldorado zu Fuß ĂŒberquerten. Doch die polnischen Behörden, die die GeflĂŒchteten nicht hereinlassen wollen, errichteten StacheldrahtzĂ€une und schickten Armee und Polizei an die Grenze.
Der Befehl lautete, niemanden hereinzulassen, alle in den Niemandsland-Streifen zu bringen und ĂŒber den Stacheldraht nach Weißrussland zurĂŒckzudrĂ€ngen. In einem zehn Kilometer breiten Streifen entlang der Grenze wurde der Ausnahmezustand verhĂ€ngt.
Journalist:innen, Hilfsorganisationen und Rettungsdiensten ist der Zutritt untersagt. Damit wurde AktivitĂ€ten freien Lauf gelassen, die gegen alle internationalen Rechtsnormen und Vereinbarungen verstoßen. Tausende von Menschen sitzen in der Falle, denn sobald sie den Grenzstreifen betreten haben, können sie diesen nicht mehr verlassen. Auf polnischer Seite patrouillieren Einheiten mit SpĂŒrhunden, Hubschraubern und GelĂ€ndewagen mit NachtsichtgerĂ€ten in der Sperrzone, und wenn GeflĂŒchtete oder deren Leichen gefunden werden, werden sie auf die belarussische Seite gedrĂ€ngt bzw. gebracht. Laut lokalen Augenzeug:innen und GeflĂŒchteten werden Leichen von der polnischen Seite auf Wagen gesammelt und ĂŒber den Grenzzaun geworfen oder in den WĂ€ldern liegengelassen und dort teils mit BlĂ€ttern und Ästen bedeckt, um sie zu tarnen, so dass sie im Winter von Tieren gefressen werden. Die lebenden Menschen werden mit MilitĂ€r- oder Zivilfahrzeugen zur weißrussischen Seite gebracht. Die Weißruss:innen reagieren darauf, indem sie GeflĂŒchtete schlagen und in Wellen zurĂŒck nach Polen drĂ€ngen. Laut jĂŒngsten Berichten nutzen sie dabei Taser. Nach Angaben von GeflĂŒchteten werden Gruppen von bis zu 300 Menschen gesammelt und an Stellen gefahren, die auf polnischer Seite weniger bewacht sind, wo sie wieder zum GrenzĂŒbertritt gezwungen werden. Manche wurden bereits 15 Mal von beiden Seiten abgewiesen. Viele wĂŒrden am liebsten nach Minsk zurĂŒckkehren, aber dieser Weg ist ihnen versperrt. Die Grenzpatrouillen auf beiden Seiten nehmen alles Wertvolle an sich, was sie finden. Die Menschen beginnen vor Erschöpfung zu sterben, und ihre Leichen liegen entlang der Grenze. Am schlimmsten ist die Situation der Kinder, die sich oft in den WĂ€ldern verirren und deren Schreie man nachts hören kann.
Entlang des Streifens, ĂŒber den der Ausnahmezustand verhĂ€ngt wurde, versuchen einige Nichtregierungsorganisationen, Lebensmittel und Wasser zu verteilen. So auch das anarchistische „No Borders Team“, das aus ĂŒber 50 Personen aus ganz Polen besteht, von denen sich nach dem Rotationsprinzip immer etwa ein Dutzend vor Ort befindet und 24 Stunden am Tag Hilfe leistet.

Dies ist ein Bericht, der ein paar Stunden ihrer Arbeit beschreibt:

Wir erhalten die Information, dass sich mehrere Personen aus dem Jemen in den WÀldern bei Lipsk versteckt halten. Sie sind erschöpft und werden vielleicht in Polen um Asyl bitten.
Wir schreiben auf Zettel: „I want asylum in Poland. I want international protection in Poland“.
Wenn wir die GeflĂŒchteten finden, sollen wir ein Video von ihnen drehen, wĂ€hrend sie ihren Asylantrag mĂŒndlich stellen und dabei diesen Zettel halten. Dies ist oft der einzige Beweis dafĂŒr, dass eine Person existiert hat.
Wenn sie nur die Asyldokumente ausfĂŒllen, können die Grenzbeamt:innen diese zerreißen und wegwerfen. So funktioniert das Asylverfahren in Polen.
Wir sind 150 Kilometer von unserem Ziel entfernt, die Fahrt dauert anderthalb Stunden, unterwegs passieren wir eine Patrouille der Sperrzone – die Polizei kontrolliert uns bei der Ein- und Ausfahrt aus der Zone.
Wir erklĂ€ren, dass wir von Teremiski zu unserer Privatunterkunft in Lipsk zurĂŒckkehren. Wir sind zu viert – Freund:innen, Pilz-sammler:innen, Tourist:innen. Sie lassen uns passieren. Man kann den Transit nehmen, wenn „der Polizist einen mag“ – wenn du ihm nicht gefĂ€llst, wirst du abgewiesen. Die Gesetze besagen, dass man durch die Sperrzone fahren darf, es sei denn 
 man erweckt Verdacht.
Wir halten auf einem schmalen Pfad zwischen Feldern an, die mit Metalldraht eingezĂ€unt sind. Es ist fast 23 Uhr. Wir betreten den Wald mit Kopflampen und RucksĂ€cken, die mit unseren „Lebensrettungspaketen“ gefĂŒllt sind: Thermodecke, Nutridrink, Riegel, etwas Salziges, StiefelwĂ€rmer, Socken und eine Flasche Wasser.
Unsere Kolleg:innen finden drei junge Erwachsene. Sie sind mĂŒde, sie leben seit 15 Tagen im Wald, sie wurden vier Mal von Belarus Richtung Polen zurĂŒckgedrĂ€ngt.
Rami, ein junger Programmierer aus dem Jemen, erzĂ€hlt uns, wie er und andere GeflĂŒchtete von weißrussischen Grenzsoldaten in den Fluss gestoßen wurden. Die Soldaten sagten, das Wasser sei seicht, aber er spĂŒrte keinen Boden unter den FĂŒĂŸen. Er ließ seinen Rucksack mit all seinen Habseligkeiten fallen, darunter auch sein Telefon, mit dem er seine Familie kontaktieren und den Standort an Helfer:innen ĂŒbermitteln konnte. In nassen Kleidern und bei Temperaturen von knapp ĂŒber Null Grad machten sich Rami und seine Gruppe auf den Weg zur polnischen Seite.
Sie hatten die Weißrussen gebeten, sie in den Jemen abzuschieben. Sie verstanden, dass die Transitroute durch Weißrussland und Polen unmöglich war und dass alle anderen noch schlimmeren Migrationsrouten eine bessere Chance boten.
Die Einreise nach Polen bedeutet, im Wald zu sterben.
Wir setzen uns auf die Wiese und fĂŒllen drei AsylantrĂ€ge aus. All dies geschieht im Licht der US-amerikanischen ABC-Fernsehkameras, die hinzugekommen sind. Dank dieses Lichts kann ich sehen, was ich schreibe. Ich sehe mir ihre PĂ€sse an und trage ihre Namen ein.
Rami spricht hervorragend Englisch und erklÀrt seinen Begleitern, dass heute ein guter Zeitpunkt ist, um Asyl zu beantragen. Wir haben ein internationales Fernsehteam dabei. Dadurch kann es nicht unter den Teppich gekehrt werden. Diese Menschen wurden bereits gefilmt, es ist also klar, dass sie existiert haben. Die Journalist:innen versichern uns, dass sie das Thema nicht ruhen lassen, dass sie Rami, Momen und den 19-jÀhrigen Turki nicht vergessen werden.
Turkis Schuhe sind kaputt, Momen trÀgt nur noch Socken.
Wir sagen, dass wir trotz der Anwesenheit des Fernsehens nicht versprechen können, dass die polnischen GrenzschĂŒtzer:innen sie nicht gleich zum fĂŒnften Mal 200 Kilometer weit wegbringen und im Wald zurĂŒcklassen werden.
Wir haben bereits Aktivist:innen getroffen, die weinten, wenn sie daran dachten, wie die GeflĂŒchteten sie um Rettung anflehten und sie nichts tun konnten. Es gibt viele solcher Geschichten. Der Schrei eines Kindes, den man im Wald auf der weißrussischen Seite hört und auf den man nicht mĂŒtterlich, schwesterlich oder einfach menschlich reagieren kann. Wenn man auf die andere Seite wechselt, können die belarussischen Grenzbeamt:innen eine:n erschießen.
Wir sind zum ersten Mal hier und voller Hoffnung, und deshalb verstehen wir zunĂ€chst nicht, dass der 19-jĂ€hrige Turki beschließt, in den Wald zurĂŒckzukehren. Er versteckt den gefalteten Asylantrag auf seiner Brust und sagt, dass er zurĂŒckgeht, zu seinem Bruder 
 der auf der anderen Seite zehn Kilometer entfernt in Weißrussland im Wald geblieben ist.
Wir packen ihm einen Rucksack, MilitĂ€rrationen, Powerbanks, SchlafsĂ€cke und Zelte. Der Rucksack ist sehr schwer. Wir geben ihm eine MĂŒtze, Ewelina ihre Handschuhe, Albert seine Schuhe, wodurch diesmal er in Socken im Wald zurĂŒckbleibt, aber dank dieser Schuhe hat Turki eine bessere Chance, nachts zehn Kilometer durch den Wald zu laufen. Er muss sehr vorsichtig sein, denn die Weißrussen haben angekĂŒndigt, dass sie ihn töten werden, wenn sie ihn noch einmal erwischen.
Das amerikanische Fernsehteam ist gerĂŒhrt von Alberts Geste, und am Ende dieser Nacht fragen sie uns, warum wir das tun, warum wir helfen. Ich antworte, wenn meine Tochter im Wald wĂ€re, wĂŒrde ich mich auch fĂŒr sie einsetzen. Wenn mein Bruder im Wald wĂ€re, erschöpft und vor KĂ€lte und Hunger sterbend, wĂŒrde ich mich auch fĂŒr ihn einsetzen. Dass sie gleichwertige Menschen sind – die Töchter, BrĂŒder, MĂŒtter, VĂ€ter von jemand anderem.
Turki prĂŒft sein Telefon. Wenn er Kontakt zu seinem Bruder hĂ€tte, könnte er ihm schreiben, dass er Asyl beantragt, dass wir ihm einen Rucksack unter einem Baum platziert haben und ihm den Standort durchgeben, aber das Telefon ist tot, denn die Leute auf der weißrussischen Seite haben nur ein Handy und einen sehr schwachen Akku.
Turki geht in den Wald.
Der Kontakt bricht ab.
Ich frage mich, wer er war, was er mochte, wovon er trÀumte. Der 19-jÀhrige Turki.
Wir rufen die Grenzbeamt:innen an und sagen ihnen, dass wir mit GeflĂŒchteten und dem amerikanischen Fernsehteam warten.
Wir warten mehrere Stunden auf ihre Ankunft. Sie rufen an und sagen, dass sie uns nicht finden können, obwohl wir ihnen einen Standort mitgeteilt haben.
Schließlich gehen wir zu ihrer Station, um sie abzuholen.
Sie geben sich sehr viel MĂŒhe und sind menschlich. Wir haben nur schlechte Geschichten gehört, ĂŒber Schreie und Drohungen, ĂŒber die GleichgĂŒltigkeit. Jetzt behandeln sie jeden mit Respekt. Wir wissen nicht, ob das an den internationalen Kameras liegt oder einfach an den menschlichen Reflexen. Das spielt keine Rolle. Rami und Momen sind vom Wild wieder zu Menschen geworden – jemenitische StaatsbĂŒrger, die in Polen internationalen Schutz suchen.
Wir kehren um 7 Uhr nach Hause zurĂŒck. Es heißt, Aktivist:innen schlafen nicht. Das ist wahr.
Ein weiterer Tag bedeutet, in Lipsk anzurufen, um Informationen ĂŒber die Situation unserer Jemeniten zu erhalten. Asylverfahren werden eröffnet. Ich bin ihre BevollmĂ€chtigte und werde daher von den Grenzschutzbeamt:innen problemlos ĂŒber die Ereignisse informiert. Wir vereinbaren einen Termin fĂŒr den nĂ€chsten Tag in Lipsk, 150 Kilometer von unserem Standort entfernt. Wir dĂŒrfen Kleidung und Hygieneartikel fĂŒr Rami und Momen mitbringen. Ich bin dankbar. Ich habe das GefĂŒhl, dass es vielleicht klappen wird.

Unmenschliche Gesichter

Am zweiten Tag unseres Einsatzes werden wir informiert, dass eine grĂ¶ĂŸere Gruppe kongolesischer GeflĂŒchteter in der Bibliothek in GrĂłdek aufgetaucht ist. Wir fahren hin.
Die Polizei und der Grenzschutz informieren uns, dass wir uns den AuslĂ€nder:innen nicht nĂ€hern sollen, da bei einem von ihnen Covid diagnostiziert wurde und wir in QuarantĂ€ne mĂŒssten.
Ein MĂ€dchen liegt regungslos auf dem nassen Gras. Wir werden von einem französischsprachigen Journalisten von Onet [Online-Infoportal – Anm. d. Übers.] begleitet. Es stellt sich heraus, dass das MĂ€dchen AmĂ©lie heißt, 16 Jahre alt und seit seinem sechsten Lebensjahr krank ist.
Das MÀdchen bewegt sich nicht, und ich frage, ob ein Krankenwagen gerufen wurde. Ein Grenzschutzbeamter erklÀrt, dass Amélie keinen Bedarf angemeldet hat. Es ist schwierig, Bedarf anzumelden, wenn man unter Schmerzen und kaum bei Bewusstsein auf dem nassen Boden liegt.
Ich rufe den Notdienst an:
„Ich möchte einen Krankenwagen fĂŒr ein 16-jĂ€hriges MĂ€dchen rufen, das vor der Bibliothek in GrĂłdek liegt“, beginne ich.
„Atmet sie?“, fragt mich die Mitarbeiterin.
„Ich weiß es nicht.“
„Was fĂŒr Menschen!“ Sie ist entrĂŒstet ĂŒber meinen Mangel an Empathie. „Bitte gehen Sie zu ihr und ĂŒberprĂŒfen Sie das!“, weist sie mich an.
„Aber ich kann nicht, weil die Grenzbeamten mich nicht zu ihr lassen 
“
Stille kehrt ein.
„Ist sie keine Polin?“
„Ich weiß es nicht 
“, antworte ich, weil ich schon spĂŒre, dass niemand kommen wird, wenn die 16-JĂ€hrige keine Polin ist. In Polen, in der Region Podlasie, kommen die Krankenwagen nur zu polnischen Kindern.
„Wenn die Grenzschutzbeamten da sind und nicht um Hilfe gerufen haben, bedeutet das, dass sie nicht gebraucht wird!“
„Aber das MĂ€dchen ist bewusstlos und friert, ich bestehe darauf, dass der Krankenwagen kommt.“
„Nun, er wird kommen, aber ich weiß nicht wann, denn wir haben viele Anrufe!“
Das GesprĂ€ch endet. SpĂ€ter, als das MĂ€dchen bereits zum Grenzschutzwagen geschleppt wird, bekomme ich einen Anruf vom Rettungsdienst. Mein Anruf sei ungerechtfertigt gewesen. Ich mĂŒsste lernen, in welchen Situationen ich einen Krankenwagen rufen muss! Ich frage, wann der Anruf gerechtfertigt sei, wenn nicht im Fall einer bewusstlos auf dem Boden vor der Bibliothek liegenden Jugendlichen?
Grenzbeamt:innen und Poli-zist:innen werden still, wenn TVN [polnischer Privatsender – Anm. d. Übers.] seine Kameras einschaltet. Die Kameras wirken wie ein Beruhigungsmittel.
Unsere Personalien werden wieder aufgenommen, die Kongo-les:innen werden nach Bobrowniki zurĂŒckgetrieben, und ihre Spur verschwindet.
Ich frage mich, wer sie war, was sie mochte, wovon sie trÀumte. Die 16-jÀhrige Amélie.




Quelle: Graswurzel.net