Juni 8, 2021
Von Schwarze Ruhr-Uni
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Unser Bildungskurs zu selbstorganisierter Nahrungsmittelversorung ist gestartet. Menschen können aber weiterhin dazu kommen. Meldet euch dafĂŒr bitte kurz per Mail  an radikale-bildung@riseup.net. Der Kurs findet immer Montags um 18.30 Uhr statt. Den genauen Ort schicken wir euch bei Anmeldung. FĂŒr die nĂ€chsten Treffen ist u.a ein Input mit zum Thema Permakultur mit anschließender Diskussion und ein Filmabend mit einer Doku ĂŒber Urban Gardining geplant. Außerdem wollen wir das Thema Permakultur spĂ€ter nach konkreter vertiefen.

In den aktuellen und kommende ökologischen und gesellschaftlichen Katastrophen, sollten wir uns keinesfalls auf den Staat verlassen, wenn es um unsere Versorgung geht: Wer ohne jeden Grund ĂŒberlegt SupermĂ€rkte zu schließen und den Zugang zu Nahrungsmitteln fĂŒr Menschen mit wenig Geld zu erschweren, wird bereit sein in Situationen, wo es wirkliche Versorgungskrisen gibt, einen Großteil der Menschen im Stich zu lassen. Und dies Krisen stehen. aufgrund von Klimawandel und Umweltzerstörung, vor der TĂŒr.
Unsere ErnĂ€hrung wird vom Kapitalismus und dem Staat kontrolliert. Deren Eliten werden in den anstehenden Krisen gezwungen sein entweder ihre Ressourcen abzugeben oder durch Kontrolle und Verknappung hauptsĂ€chlich GĂŒter fĂŒr sich selbst produzieren zu lassen. Bereits jetzt ist es so, dass viele Menschen insbesondere global von hochwertigen Lebensmittel ausgeschlossen sind und auch dieser Trend wird sich wahrscheinlich noch verstecken.
Zentrale Motive der Nahrungsmittelproduktion/Verteilung sind Profit und Kontrolle ĂŒber unser Leben. Der Gewinnzwang und der damit verbundene Einsatz von Giftstoffen/Medikamenten fĂŒhrt zu GesundheitsschĂ€den, wĂ€hrend Monokulturen, Bodenerosion und Treibhausgasausstoß unsere Lebensgrundlagen zerstören. Dies trifft vor allem Arme, denn sie können sich keine teuren Bio-Produkte leisten und sind von Umweltzerstörung besonders betroffen. Der Staat ermöglicht dies durch den Schutz des Eigentums der Unternehmen und der Reichen.
Es ist keine utopische Zukunftsversion unsere Lebensmittelversorgung immer mehr unabhĂ€ngig von Staat&Kapitalismus zu machen und lokal, selbstorganisiert und nachhaltig Nahrung anzubauen/zu produzieren – es ist eine Frage unseres Überlebens. Uns geht es dabei nicht, um den Panik geleitenden Ausstieg Einzelner, sondern den gemeinschaftlichen Übergang in ein anderes und besseres Leben. Beim Kurs wollen wir uns praktische FĂ€higkeiten im Anbau von Nahrung und auch die organisatorischen FĂ€higkeiten fĂŒr die Nahrungsverteilung aneignen. Konkrete VorschlĂ€ge sind GemeinschaftsgĂ€rten zu kontaktieren und den eigenen Anbau von Lebensmitteln zu erproben. Weitere Ideen sind Planspiele zu machen wie z.B. ein Stadtteil selbst versorgt werden kann und wir langfristig die Kontrolle ĂŒber Nahrungsmittelproduktion- und Versorgung wiedererlangen.
Oder auch etwas völlig Anderes! Eine konkretes Projekt, das wir angefragt haben sich vorzustellen ist die Anarchistischen Lebensmittelhilfe aus Bochum/ Dortmund (alhbo.blackblogs.org). Dabei wollen wir im gesamten Kurse immer Praxis&Theorie eng verbinden, um langfristig, handelnde Strukturen zu schaffen.

Corona- und Repressionsschutz

Der Kurs findet ausschließlich Draußen (mit Abstand und Maske statt). Aufgrund der staatlichen Repression im Rahmen der Pandemie werden wir den Ort und die genaue Uhrzeit des Kurses nur per Mail mitteilen. Wenn ihr am Kurs teilnehmen wollt, schreibt bitte eine Mail an: radikale-bildung@riseup.net.

Ort und die  des Kurses nur per Mail mitteilen. Wenn ihr am Kurs teilnehmen wollt, schreibt bitte eine Mail an: radikale-bildung@riseup.net.

Termin: Ab 07.06.2021 – Jeden Montag 18.30 Uhr
Ort: Zentrum von Bochum (Genauer Ort per Mail)
Anmeldung&Nachfragen: radikale-bildung(at)riseup.net




Quelle: Schwarzerub.blackblogs.org