August 2, 2021
Von InfoRiot
295 ansichten


Der AfD-Bundestagskandidat Hannes Gnauck aus der Uckermark wird . „Das Verfahren des MAD gegen mich lĂ€uft“, bestĂ€tigte Gnauck am Freitag auf Anfrage. „Ich werde mich dagegen juristisch zur Wehr setzen.“

Die AfD will dagegen weiterhin an ihm als Kandidaten festhalten. Aus Sicht des Landesverbands Brandenburg hat das Verfahren des MAD gegen Gnauck keine Konsequenzen. „Ich habe ĂŒberhaupt keine Probleme mit Herr Gnauck“, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende Daniel Freiherr von LĂŒtzow der Deutschen Presse-Agentur.

Gnauck wollte sich weiter nicht zu dem Verfahren Ă€ußern. Über die Einstufung von Gnauck hatten zuvor der RBB (Dienstag) und der „Tagesspiegel“ (Freitag) berichtet.

Gnauck als „Extremist“ eingestuft – und kandidiert fĂŒr den Bundestag

Der 29-jĂ€hrige Oberfeldwebel bei der Bundeswehr ist Vorsitzender der AfD-Kreistagsfraktion und kandidiert im Wahlkreis 57 (Uckermark/Barnim 1) bei der Bundestagswahl als Direktkandidat. Außerdem kandidiert er ĂŒber die Landesliste auf Platz 5. Außerdem ist er Botschafter der Jugendorganisation Junge Alternative, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft wird.

Von RND/dpa




Quelle: Inforiot.de