August 2, 2022
Von Indymedia
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Wir rufen alle Antifaschist*innen dazu auf, am 03,. 04. und/oder 05.August 2022 zu den Kundgebungen nach Dresden zum OLG im Hammerweg zu kommen und die weiteren spekulativen “Aussagen” von Domhöver zu begleiten, RedebeitrĂ€ge und Musik zu hören, sich mit Genoss*innen auszutauschen und SolidaritĂ€t zu zeigen. 

Mittwoch, 03.08. – Feministische Perspektive


 

Immer wieder, und nicht erst seit dem Outcall von Domhöver, wird aufgezeigt, dass auch in linken Strukturen kein Schutz vor patriarchaler Gewalt besteht. 

In RedebeitrĂ€gen und mit feministischen Gruppen möchten wir uns ĂŒber die Akzeptanz und UnterstĂŒtzung patriarchaler Gewalt durch MĂ€nnerbĂŒndelei in unserer Bewegung austauschen und deren antifeministische Grundhaltung thematisieren. Dabei wollen wir ĂŒber die Empathie- bzw. Verantwortungslosigkeit und den aktiven TĂ€terschutz in verschiedenen ZusammenhĂ€ngen sprechen. Auch dieses Verhalten begreifen wir als politischen Verrat.

Unseren Fokus wollen wir dabei auf die feministische Perspektive legen und versuchen einen Raum zu schaffen, in dem Flintas sich gegenseitig empowern und bestÀrken können und wir alle unsere SolidaritÀt mit Betroffenen patriarchaler Gewalt kundtun.

Auf Grund der angesprochenen Themen, möchten wir darauf hinweisen, dass die RedebeitrÀge triggernde Inhalte enthalten können, dabei vor allem die Nennung sexualisierter Gewalt. Es wird auf entsprechende Triggerwarnungen geachtet und Awareness Personen werden vor Ort ansprechbar sein.

Donnerstag, 04.08. – Der §129,  aktuelle u. vergangene §129-RepressionsfĂ€lle


Militante, radikale Bewegungen und Opposition wird seit jeher mit sogenannten Vereinigungsparagraphen wie dem §§ 129 a/b StGB durchleuchtet, bekĂ€mpft und zerschlagen. Nicht nur in Deutschland, aber besonders hier, gibt es eine jahrhundertelange Geschichte, in der Vereinigungsparagraphen gegen linke Oppositionelle in Stellung gebracht wurden.  Und auch heute werden Linke bundes- und europaweit mit derlei Konstruktionen verfolgt. Wir möchten ĂŒber die aktuellen und auch vergangene FĂ€lle, der Anwendung und Folgen des $129 StGB sprechen.

Freitag, 05.08. – Es gibt kein ruhiges Hinterland – Antifaschismus und dessen Kriminalisierung


 “Es gibt kein ruhiges Hinterland!” ist mehr als eine Parole, wie Antifaschist*innen aus ostdeutschen KleinstĂ€dten und Dörfen zu berichten wissen.Wir wollen vor allem den Ungehöhrten tapferen Antifaschist*innen aus dem ostdeutschen Hinterland zuhören. Welche Bedrohung durch Faschist*innen unbeachtet oder geduldet vom Staat vor Ort wĂ€chst und gedeiht.

Zeitgleich hĂ€uft sich Einzelfall um Einzelfall um Einzelfall – das deutsche Polizeiproblem ist außer Kontrolle geraten. Wir wollen uns den (offiziell nie so bezeichneten) Kriminellen Vereinigungen innerhalb der deutschen Polizei widmen, die Waffen und Munition horten, Todeslisten anlegen und durch Polizeigewalt Menschen, wie Oury Jalloh ermordeten.

Wird der Arm des Gesetzes dann mal aktiv, dann gegen Links – wir halten es deshalb mit Esther Bejarano: “Wer gegen Nazis kĂ€mpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen”.

Kommt zu den solidarischen Kundgebungen – gegen Staat, Verrat und das Patriarchat!




Quelle: De.indymedia.org