September 26, 2021
Von Indymedia
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Uns als Linken muss klar sein das Wahlen zwar durchaus kleinere VerĂ€nderungen mit sich bringen können. Aber der Illusion, dass sich grundlegend etwas verbessern wird, dĂŒrfen wir uns nicht hingeben.Probleme wie Arbeitslosigkeit, LohnkĂŒrzungen und Klimakrise sind untrennbar mit dem kapitalistischen System verbunden – und keine der Parteien wird dieses angehen oder verĂ€ndern wollen. Deshalb wird auch ein gesetztes Kreuz alle vier Jahre nichts verĂ€ndern.

Mit der Kundgebung zeigten wir, dass es darum geht, KĂ€mpfe zu fĂŒhren und die Perspektive einer solidarischen Gesellschaft greifbar zu machen. Dazu hörten wir verschiedene BeitrĂ€ge von Aktivist:innen aus fortschrittlichen Bewegungen.

Zu Beginn startete das „Antifaschistische AktionsbĂŒndnis Stuttgart und Region“ mit einer Rede, diedarauf einging, dass die Nische, die die AfD bisher im politischen Spektrum Deutschlands besetzt hatte, nun von anderen bĂŒrgerlichen Parteien ausgefĂŒllt wird.Dies mindert aber nicht die Gefahr, die von Rechts und besonders von der „AfD“ ausgeht, da rechte KrĂ€fte Krisensituationen durch einfache Antworten guten nutzen können, um sich zu stĂ€rken.

Darauf folgte eine Rede des „Aktionstreffen Klimagerechtigkeit“. In ihr wurde die UnfĂ€higkeit die Klimakrise zu bewĂ€ltigen auf die Profifixierung der bĂŒrgerlichen Parteien zurĂŒckgefĂŒhrt. Auch die GrĂŒnen bilden hierbei keine Ausnahme. Das zeigte sich auch bei der RĂ€umung des „Hambi“ und des „Danni“: Hier ging es allein um die Profitinteressen der Konzerne.

Bei beiden Reden wurde deutlich – die WidersprĂŒche des kapitalistischen Systems treten immer deutlicher hervor und die bĂŒrgerlichen Parteien können und wollen an diesen bestehenden VerhĂ€ltnissen nichts Ă€ndern. FĂŒr und als Linke ist klar – nur wenn wir und zusammenschließen und aktiv werden, können wir wirklich etwas verĂ€ndern!

Dies wurde auch in der Rede von „SolidaritĂ€t und Klassenkampf“ thematisiert und auch besonders die Notwendigkeit von betrieblichen KĂ€mpfen, die wir als Arbeiter:innen und Aktivist:innen gemeinsam fĂŒhren mĂŒssen, wurde hervorgehoben.

All diese Reden einte, dass die Antworten auf sich sich zuspitzende gesellschaftliche Krisen weder Wahlen noch linke Phrasendrescherei sein können. Nur durch Organisierung und das FĂŒhren von KĂ€mpfen können konkrete VerĂ€nderungen erzwungen werden. Diese Thematik fasste die letzte Rede der Kundgebung zusammen, die als Audio-Beitrag von der „RevolutionĂ€ren Aktion Stuttgart“ beigesteuert wurde.

An verschiedenen Infotischen wurde die Möglichkeit geboten, sich ĂŒber aktive Gruppen zu Informieren und damit wie schon in den Reden erwĂ€hnt, sich zu organisieren.

Auch wir werden es nicht bei einer Kundgebung belassen –Werden und blieben wir 365 Tage im Jahr aktiv!




Quelle: De.indymedia.org