Juli 7, 2021
Von Criminals For Freedom
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Update zur Demo am 23.07: RoutenĂ€nderung – Kurznachricht von Gefangenen aus Moabit – Call in english – Appel en français – Llamar en español – ۧŰȘŰ”Ù„ ŰšŰ§Ù„Ù„ŰșŰ© Ű§Ù„ŰčŰ±ŰšÙŠŰ©

RoutenÀnderung:

Kleiner Tiergarten am U-Bahnhof Turmstraße – Turmstraße – LĂŒbeckstraße – Perleberger Straße – Birkenstraße – Rathenower Straße – Alt-Moabit – Alt-Moabit Höhe U-Bahnhof Turmstraße

Mehrsprachige Aufrufe zum verbreiten:

call in english

appel en français

llamar en español 

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Kurznachricht von Gefangenen aus Moabit:

Wie repressiv der Knast derzeitig wieder agiert und welche Auswirkungen das fĂŒr Gefangene haben kann, erlĂ€utern nachfolgend Gefangene aus Moabit:

Nachdem es fĂŒr viele in der JVA Moabit, zumeist in Untersuchungshaft und damit selbst nach BRD- Definition potentiell Unschuldigen Gefangenen, zum traurigen Alltag geworden ist, von den Bastarden der Abteilung Sicherheit einzeln körperlich durchsucht zu werden und anschließend die Zelle verwĂŒstet zu bekommen, ist der Möchtegernbullentruppe in der JVA am 22.06.2021 ein ganz besonderer Clou „gelungen“.

Am Morgen des 22.06. war es nicht ein Einzelner Mensch der gedemĂŒtigt wurde, sondern alle der gesamten Station B4. Unter FĂŒhrung von Ingo Wickerat rĂŒckten insgesamt 10 Schweine der Sicherheit an, die sich von weiteren Schließern dabei unterstĂŒtzen ließen, jeden Gefangenen auf der Station, also etwa 35 Menschen unter der ĂŒblichen Theatralik, aus den Zellen zu holen. Anschließend wurden alle einzeln abgefĂŒhrt und mussten unter Androhung von Gewalt die demĂŒtigende körperliche Untersuchung ĂŒber sich ergehen lassen. Sodann wurden die Gefangenen fĂŒr mehrere Stunden und ohne jede ErklĂ€rung in Wartezellen auf anderen Stationen gezwungen.

FĂŒr einen Großteil der Gefangenen, welche der deutschen Sprache nicht mĂ€chtig sind und/oder keinerlei Erfahrungen mit solchen bewusst inszenierten und repressiven Vorgehensweisen haben wirkt all das natĂŒrlich traumatisch. Erst recht wenn man letztendlich in eine völlig zerwĂŒhlte Zelle zurĂŒckgesperrt wird und sieht, wie die wenigen Habseligkeiten zerstört worden sind. Der „Erfolg“ dieser dreckigen Aktion war ĂŒbrigens der Fund von sagenhaften 0,2 GRAMM (!) Hasch. KEINE Handys, KEINE (echten) BTM, NICHTS – nur gedemĂŒtigte Menschen, die die Namen und Gesichter ihrer Peiniger nicht vergessen, dafĂŒr aber noch entschlossener gegen das menschenverachtende System des GefĂ€ngnisses und dessen BĂŒttel kĂ€mpfen werden.

Es erreichen uns außerdem gehĂ€ufter Briefe von Gefangenen aus Moabit, welche ĂŒber Bullengewalt bei der Festnahme, auf den Bullen-Gewahrsamstationen und im Knast Moabit schreiben. FĂŒr viele ist diese Gewalt traumatisierend, Ferhat Mayouf kostete sie das Leben.

Kommt deswegen am 23.07.21 um 20 Uhr zur Gedenkkundgebung fĂŒr Ferhat Mayouf und um 21 Uhr zur Demo gegen KnĂ€ste! Seit auch außerhalb der Demo aktiv un bereitet euch vor. Wir sehen uns dort.

Alle weiteren Infos findet ihr hier.




Quelle: Criminalsforfreedom.noblogs.org