November 20, 2020
Von InfoRiot
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Neuruppin – Bei den Staatsanwaltschaften sind noch 13 Ermittlungsverfahren wegen Verbrechen in NS-Konzentrationslagern anhĂ€ngig. FĂŒnf davon liegen bei der Staatsanwaltschaft Neuruppin und betreffen Verbrechen, die im KZ Sachsenhausen begangen wurden

75 Jahre nach dem Ende der NS-Gewaltherrschaft sind bei Staat­san­waltschaften in Deutsch­land noch 13 Ermit­tlungsver­fahren wegen Ver­brechen in NS-Konzen­tra­tionslagern anhÀngig. Zwölf der Ermit­tlun­gen richt­en sich laut einem Bericht der Zeitun­gen der Funke-Medi­en­gruppe (Fre­itagsaus­gaben) gegen Ange­hörige der Wach­mannschaft des jew­eili­gen Konzentrationslagers.

FĂŒnf der Ver­fahren liegen dem­nach bei der Staat­san­waltschaft Neu­rup­pin (Ost­prig­nitz-Rup­pin). Sie ist zustĂ€ndig fĂŒr die Ver­brechen, die im Konzen­tra­tionslager Sach­sen­hausen bei Oranien­burg verĂŒbt wurde. Ein Ver­fahren zum KZ Mau­thausen im heuti­gen Öster­re­ich werde von den Staat­san­waltschaften Berlin und MĂŒnchen bearbeitet.

Weit­ere Ver­fahren zu den Konzen­tra­tionslagern Buchen­wald, Stut­thof und Neuengamme lĂ€gen den Staat­san­waltschaften Erfurt, Itze­hoe sowie Celle und Ham­burg vor.

An diesem Fre­itag jĂ€hrt sich der Beginn der NĂŒrn­berg­er Prozesse zum 75. Mal [tagesschau.de]. Im ersten inter­na­tionalen Strafver­fahren der Geschichte mussten sich 21 rang­ho­he Vertreter des NS-Regimes wegen der Vor­bere­itung eines Angriff­skriegs sowie Kriegs- und Men­schheitsver­brechen verantworten.






Quelle: Inforiot.de