Dezember 7, 2022
Von Indymedia
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Gute Andockpunkte gibt es zudem bei Veranstaltungen vor allem in unserem Projekthaus „Amsel44“, aber auch an einigen anderen Orten in Wolfsburg, Braunschweig und Gifhorn. Die Übersicht (Flyer mit allen Terminen an – und online auf stop-trinity.de):

  • Montag, 12.12. um 19 Uhr in Gifhorn (Mehrgenerationenhaus, Steinweg 20): Diskussion über Verkehrswende rund um VW
  • Dienstag, 13.12. um 19 Uhr in Braunschweig (TU SN 19.3, Schleinitzstraße nahe Altgebäude Hauptcampus): Sind E-Autos Teil der Verkehrswende?
  • Sonntag, 18.12. um 15 Uhr in der Amsel44 (Wolfsburg): Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest (Vortrag und anschließende Diskussion)
  • Sonntag, 18.12. um 20 Uhr in der Amsel44 (Wolfsburg): Film „Aufstieg und Fall einer Patentlösung“ (Widerstand gegen die Gentechnik – danach Filmgespräch)
  • Montag, 19.12. um 19 Uhr in der Amsel44 (Wolfsburg): Kritik an vereinfachten Welterklärungen – warum glauben Menschen an Verschwörungen
  • Dienstag, 20.12.22, um 19 Uhr in der Amsel44 (Wolfsburg): Arbeitstreffen zu lokaler Verkehrswende in und um Wolfsburg

Und jetzt die aktuellen Infos, wieder gegliedert nach unseren vier Schwerpunkten:

KEINE A39
Keine neuen Aktivitäten

KEIN TRINITY-WERK
Ob das Werk endgültig vom Tisch ist, bleibt bis heute unklar. „50-50“ meinte der neue Markenchef Schäfer bei einer Veranstaltung (https://12ft.io/proxy?q=https%3A%2F%2Fwww.harzkurier.de%2Fwirtschaft%2Fa…). Wir werden aufmerksam sein. Zudem gefällt uns auch ein sonstiges Gewerbegebiet nicht. Mit neuer Flächenversiegelung ist jetzt mal Schluss!!! Wir brauchen die Landschaft für die Landwirtschaft und Naturschutz!

KONVERSION VON VW
Einige Veranstaltungen und mehrere Aktionen prägten die vergangenen Wochen. Damit wurde nun lauter eingefordert, dass VW seine internen Strategiedebatten dafür nutzt, gleich vom Auto wegzukommen und stattdessen Produkte für den ÖPNV (Straßenbahnen, E-Busse) und Gütertransport per Lastenrad zu entwickeln sowie dann zu bauen. So gab es eine schöne Aktion an der E-Tanke in Wolfsburg (https://www.wolfsburger-nachrichten.de/wolfsburg/vw-das-werk/article2370… und https://blog.verkehrswendestadt.de/verkehrswende-statt-antriebswende). Zu Aktionen kam es auch in Verden vor einem VW-/Audi-Autohaus (siehe Bild).
Schon fast peinlich ist der Rettungsversuch von VW für E-Autos. https://www.volkswagen.de/de/elektrofahrzeuge/umstieg-und-vorteile/elekt…. Die VW-Seite ist primitiv. Sie greift Mythen auf, die es so nicht oder nicht mehr gibt – oder die total unwichtig sind. Mehrere davon habe ich noch nie gehört (obwohl ich in der Debatte drinstecke). Gut, dass wir ein qualifiziertes Faktenpapier haben (https://www.projektwerkstatt.de/media/text/verkehr_eautos_faktenpapier.pdf). Lasst Euch nicht auf den Lockruf von VW ein, über völlig nebensächliche Fragen zu reden.

VERKEHRSWENDE LOKAL
Damit geht es jetzt richtig los! Die Internetseite https://verkehrswendestadt.de ist freigeschaltet und Ihr könnt Euch dort informieren. Am Dienstag, den 20.12., gibt es in der Amsel44 dann um 19 Uhr ein erstes Treffen, wo wir darüber beraten, wie es am besten gelingen kann, in und um Wolfsburg eine echte Verkehrswende voranzubringen:

  • Mehr Platz für Fuß und Fahrrad
  • Bessere Angebote von Bus und (Straßen-)Bahn
  • Verkehrsberuhigung und Einsparung von Verkehr durch kürzere Wege

Wie gehen wir vor, um das zu erreichen? Verkehrswendeplan für Wolfsburg und Umgebung erstellen, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen draußen und politische Kontakte knüpfen … all das wollen wir überlegen – am 20. im Projekthaus „Amsel44“ (Amselweg 44, Wolfsburg)
In der bei einer Bürger*innenversammlung recht aufmüpfig und auto-gestört wirkenden Nordstadt/Kreuzheide würden wir gern ein Extratreffen machen, um den Frust dort in schlaue Verkehrswende-Initiativen zu lenken. Wer kennt dort noch interessierte Menschen?
Vielleicht könnte Gent ein Vorbild sein oder zumindest viele Anregungen geben und Mut machen: https://taz.de/!5895686/

Also … viele Möglichkeiten zum Mit- und vor allem Selbermachen.

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Quelle: De.indymedia.org