Mai 13, 2022
Von Fairmuenchen
273 ansichten

RĂŒstung tötet immer, auch ohne Krieg. Meine schon Dorothee Sölle. Lange her 


: .

Jetzt sollen wir unser Mitleid wieder anstĂ€ndig teilen, mit den ukrainischen GeflĂŒchteten und Helden. Der Staatsfunk empfiehlt es angemessen, unsere Politiker*innen sprechen es uns vor.

Dabei könnten wir so stolz sein, auf unsere Waffenindustrie, unseren Wohlstand, unsere Autobahnen, die MĂŒllhalden, die bald mehr Rohstoffe enthalten, als die Reste der Welt.

Eigentlich ist der Krieg unsere grĂ¶ĂŸte Leistung, wie die Schlangen bei Urlaubsanfang an den FlughĂ€fen, die stille Korruption in den obersten Ebenen, die militĂ€rischen Absprachen und die Informationspolitik der Nato in unseren Medien: Zig-Tausende Journalist*innen produzieren, was wir hören und sehen sollen, damit wir auch die Explosion des MilitĂ€rhaushaltes schlucken.

PrĂ€zisionsgeschosse sind so wissenschaftlich wie die Erforschung des schwarzen Loch, aber der alte Schrott muss auch noch weg-benutzt werden, und die jungen Soldaten-Feinde (im Osten sind es vor allem noch MĂ€nner) und die pro-westlichen Held*innen merken allmĂ€hlich, dass sie das Kanonenfutter sind. Eine gute Möglichkeit, sich aktuell in die seltsame Stimmung vor August 1914 und die Mobilmachung gegen Frankreich, den Einfall nach dem „Schlieffen-Plan“ von 1907 bis zur Frage der Kriegsschuld 1960! in der 


Franz Marc vom Blauen Reiter fiel in Frankreich, kehrte mit Schrecken zurĂŒck, den er in Worte und TheaterstĂŒcke fassen konnte, mit Masse Mensch und Hinkemann war er in den 1920er Jahren noch einer der bekanntesten Schriftsteller zu seiner Jugend in Deutschland.

Nein, die Kontroverse um Joschka Fischer ist noch nicht in die Diskussion geraten, Genscher hatte schließlich mit der Anerkennung (unseres alten verbĂŒndeten Kommunisten-Feindes) Kroatiens begonnen 
 und die Beschießung Belgrads, die Bomben auf Sarajewo 
 zu lange her?

Auch Annalena Albright wird noch ein paar Jahre weiter machen 


Du darfst mich gern verfolgen …




Quelle: Fairmuenchen.de