MĂ€rz 16, 2021
Von Indymedia
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Die Wahlplakate aller BĂŒrgerlichen Parteien schmĂŒcken sich mit SprĂŒchen wie „Wohnraum fĂŒr alle“ und „Runter mit den Mieten“. Doch wir wissen alle nur zu gut um diese Heuchelei: Mietpreiserhöhungen, Vertreibung und (Boden)Spekulation sind die kapitalistische RealitĂ€t der Stadtpolitik im beĂ€ngstigend KameraĂŒberwachten und sauber glĂ€nzenden Frankfurt. Engel & Völkel ist dabei neu einer der Akteure, der sich (unter anderem) mit dieser menschenverachtenden Politik eine goldene Nase verdient. In Frankfurt beteiligen sich daran noch viele mehr an der Stadt der Reichen und mit Instone, Vonovia und Engel & Völkel seien nur wenige damit benannt.

Der Widerstand gegen die katastrophale Wohnungspolitik im Kapitalismus wird ĂŒberall stĂ€rker und ist International. Sei es der Kampf um den Anarcha-queerfeministischen-Freiraum Liebig34 oder um Nachbarschaften in Griechenland.

Aktuell ist die Rigaer94 bedroht. Statt der Debatte ĂŒber den Sinn und Unsinn einer rot-rot-grĂŒnen Regierung „linker“ Parteien zu folgen, sagen wir Liebig34 und Rigaer94 Leben! Ob in Berlin oder Hessen. Wir schlagen vor, weitere Firmen der VerdrĂ€ngung und Ausbeutung anzugreifen und – auch oder gerade wĂ€hrend der Pandemie – fĂŒr eine Stadt fĂŒr alle zu kĂ€mpfen. Auf eine VerĂ€nderung der Kapitalistischen Verwertung von Wohnraum ist durch eine Parlamentarische Demokratie, von der nur die Herrschenden (also auch Engel & Völkel) profitieren, ist fĂŒr uns nichts zu erwarten. Deswegen machen wir ihnen eben die Stadt madig und schaffen widerstĂ€ndige und Frei- RĂ€ume selbst.

Solidarische GrĂŒĂŸe gehen raus an die Rigaer94 und die Menschen die sich gegen die RĂ€umung der Liebig34 gestellt haben und das Haus mit Leben und Ideen gefĂŒllt haben!

Solidarische GrĂŒĂŸe an alle Menschen die Heute am Tag gegen Polizeigewalt auf den Straßen waren!




Quelle: De.indymedia.org