November 24, 2021
Von End Of Road
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Neues Autonomes Leipziger Medienprojekt Knack[punkt]news online https://www.anarchistfederation.net/pixel.jpg?z=Wr freuen uns Euch mitteilen zu können, dass heute das neue autonome Leipziger Medienprojekt Knack[punkt]news offiziell online gegangen ist! Es wartet nur auf Euch und Eure BeitrÀge!

zu erreichen unter:

Knack
Knack.news
(onion)

aus dem SELBSTVERSTÄNDNIS:

Wir wollen fĂŒr Leipzig und Umgebung eine Plattform aufbauen, die die tĂ€glichen KĂ€mpfe, WidersprĂŒche und (Auf-)Begehren gegen die herrschenden VerhĂ€lnisse abbildet. Hier können Informationen, Berichte, Recherchen, Analysen, Aktionen, Aufrufe, Reflexionen usw. verbreitet werden, welche einen praktischen Bezug zu Leipzig haben oder diesen inhaltlich herleiten. FĂŒr (regelmĂ€ssige) Termine zu Aktionen und Veranstaltungen in Leipzig und Umgebung verweisen wir auf PLANLOS Leipzig.

Dieses autonome Medienprojekt versteht sich als Teil eben jener KĂ€mpfe vor Ort. Gruppen, Kollektive und Einzelpersonen haben die Möglichkeit, ĂŒber das Openposting eigene Konflikte, Projekte und KĂ€mpfe sichtbar zu machen und miteinander in den Austausch zu treten. Durch gegenseitige Bezugnahme kann dieses Projekt hoffentlich zu einer StĂ€rkung der Verbindungen und einer inhaltlichen Weiterentwicklung bestimmter Ideen innerhalb der Bewegung beitragen. Unsere Vorstellung ist es, eine spektrumsĂŒbergreifende Plattform zu bieten fĂŒr die Vielzahl an Ideen und Formen des Widerstands, die eine emanzipatorische Perspektive gegen die patrichal-kapitalistische Herrschaftsordnung eint. Alle, die gegen die zahlreichen Formen von UnterdrĂŒckung und Ausbeutung kĂ€mpfen; alle, die auf anti-autoritĂ€re Weise fĂŒr radikale VerĂ€nderungen in der Gesellschaft aufbegehren und kĂ€mpfen, sind herzlich eingeladen, Artikel zu lesen, zu veröffentlichen und diese Seite zu unterstĂŒtzen. Knack[punkt]news soll dabei keinen Raum fĂŒr Parteien, Gewerkschaften, NGOs bieten.

Die Seite wird kollektiv betrieben. Wir sind selbst Aktivist*innen und somit Teil der KĂ€mpfe. Die Moderation versteht sich nicht als Gruppe mit einer gemeinsamen inhaltlichen Position und vertritt keine spezifische politische Strömung. Somit werden wir persönlich inhaltlich vielleicht hinter den wenigsten Veröffentlichungen in ihrer GĂ€nze stehen. Wir halten es außerdem fĂŒr unabdingbar, allen Formen von Diskriminierungen und MachtansprĂŒchen entgegenzuarbeiten und diese auch in Ausdruck und Sprache nicht zu reproduzieren. Die Artikel werden mindestens einmal tĂ€glich freigeschalten, aber wundert euch nicht, wenn es kurz dauert, bis eure Veröffentlichungen sichtbar werden. Uns ist die dadurch enstehende Machtposition in Bezug auf Veröffentlichungen und Wahrnehmung bewusst. Deshalb versuchen wir, wohlwollend zu lesen und ein möglichst breites Feld radikaler Gesellschaftskritik sichtbar werden zu lassen. FĂŒr Kritik wollen wir dennoch ansprechbar sein: Gerne auch öffentlich auf Knack[punkt]news oder direkt an uns per verschlĂŒsselter Mail.

Wir sehen den Aufbau von unabhĂ€ngigen dezentralen Medienprojekten als wichtig an. Den Aufbau und den Betrieb der Seite wollen wir dabei nicht zuletzt als Anwort auf die Repression gegen linksunten.indymedia.org verstanden wissen. Der Bedarf an Informationen ĂŒber den Widerstand gegen die herrschenden VerhĂ€ltnisse ist nicht geringer geworden durch die seit der Zensur verstrichene Zeit. Wir finden es gut, wenn sich noch mehr regionale Medienprojekte grĂŒnden, die es uns ermöglichen, uns unabhĂ€ngiger von der kommerziellen Presse zu machen, die kein Interesse daran hat, unsere Positionen abzubilden. Gleichzeitig wollen wir der massenweisen Nutzung von kommerziellen Social-Media-Plattformen mit dieser Seite eine praktische Alternative entgegensetzen. Wir haben im Aufbau der Seite versucht, möglichst sichere Benutzungsmöglichkeiten zu schaffen. Der AnonymitĂ€t soll dabei PrioritĂ€t gegenĂŒber Design und Reichweite eingerĂ€umt werden. NatĂŒrlich können wir dabei nicht in ernsthafte Konkurrenz zu Facebook, Twitter und Co treten und wollen dies auch nicht. Unser Ziel kann es nicht sein, eine möglichst große Reichweite mit dem Verlust von Inhalten und praktischen Sicherheitsstandards zu legitimieren. Knack[punkt]news versteht sich ohnehin als gemeinsame Plattform fĂŒr eben jene, die sich nicht mit dem Elend und dessen (möglichst progressiver) Verwaltung abfinden möchten. Als möglicher Stimmungsmesser und Lautsprecher fĂŒr alle nutzbar, aber eben nicht fĂŒr alles: Die gemeinsame Ausgestaltung von Knack[punkt]news soll es uns ermöglichen, ein öffentliches Archiv revolutionĂ€rer Ideen, Aktionen und deren Reflexionen aufzubauen, auf das wir alle zugreifen können.




Quelle: Endofroad.blackblogs.org