Februar 26, 2021
Von FAU Leipzig
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Im letzten Monat entschied die Agentur fĂŒr Arbeit, dass die mit einer Frist von 4 Wochen gekĂŒndigten ArbeitsverhĂ€ltnisse bei Durstexpress noch mindestens bis zum 22.MĂ€rz aufrechterhalten werden mĂŒssen. Unter anderem aufgrund der erhöhten Schwierigkeiten in der Pandemie und da Dr. Oetker keine ernsthaften Konsequenzen davontragen wird, die MitarbeiterInnen aber sehr wohl.

Die Dr. Oetker Tochter Durstexpress hat dieses Urteil zĂ€hneknirschend akzeptiert, versucht jetzt aber im letzten Moment doch noch so wenig Geld wie möglich an ihre Arbeiter*innen auszuzahlen und gibt an, dass sich Menschen innerhalb einer selbstgesetzten Frist von 48 Stunden bei Durstexpress melden mĂŒssten. Dies ist juristisch Unsinn.

Um trotzdem im Falle von Annahmeverzug (Arbeitgeber stellt keine Schichten zur VerfĂŒgung) abgesichert zu sein, empfiehlt die FAU Leipzig, selber einfach folgenden Text an die Personalabteilung zu schicken:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit biete ich meine Arbeitskraft an. Bitte teilen Sie mir meine Schichten fristgerecht mit.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Name„





Quelle: Leipzig.fau.org